Auftragsbestätigungen für Aufträge ausgeben und übermitteln

Die Erstellung und Ausgabe einer Auftragsbestätigung erfolgt auf Grund der Daten des Auftrags, die Erfassung eines zusätzlichen Vertriebsbelegs ist nicht erforderlich. Auftragsbestätigungen können Sie entsprechend Ihren Anforderungen ausgeben und an Kunden übermitteln. Sie können eine Auftragsbestätigung als Formular z.B. auf Papier drucken und per Post an den Kunden senden. Auftragsbestätigungen können Sie auch über die INWB oder per EDI (Electronic Data Interchange) senden.

Die Erläuterungen in diesem Thema beziehen sich auf die manuelle Belegausgabe. Wenn in Ihrem Unternehmen die automatisierte Belegausgabe genutzt wird, dann kann die Belegausgabe bei entsprechender Konfiguration auch automatisch erfolgen.

Auftragsbestätigungen drucken oder faxen

Die Vorgehensweise beim Drucken und Faxen (Ausgeben) von Auftragsbestätigungen ist weitgehend identisch. Wie die Ausgabe erfolgt, bestimmen Sie in den Ausgabeoptionen. Beim Faxen bestimmen Sie in einem weiteren Vorlauf, an welche Faxnummer die Auftragsbestätigung gefaxt wird.

Voraussetzungen für die Ausgabe

Voraussetzungen

Erläuterungen

Der Auftrag ist nicht gesperrt.

Dem Auftrag ist kein Zustand mit der Funktion "Sperre" für den Workflow-Bereich "Auftrag (Normalauftrag) (VU)" zugeordnet.

Der Kunde ist nicht gesperrt.

Dem Kunden ist kein Zustand mit der Funktion "Sperre" für den Workflow-Bereich "Auftrag (Normalauftrag) (VU)" zugeordnet.

Im Auftrag ist der Bestimmungsort hinterlegt.

Diese Voraussetzung ist nur dann zu erfüllen, wenn das Hinterlegen eines Bestimmungsorts zwingend ist.

Anwendungsfälle für die Ausgabe

Anwendungsfälle

Erläuterungen

Ausgabe der Auftragsbestätigung zum aktuellen offenen Auftrag (Einzeldruck)

Den Einzeldruck eines offenen Belegs starten Sie manuell im Erfassungsfenster (Belegkopf) des gewünschten Belegs.

Ausgabe eines archivierten Auftrags (Einzeldruck)

Den Einzeldruck eines archivierten Belegs starten Sie manuell im Belegarchiv des MIS.

Ausgabe von Auftragsbestätigungen zu mehreren offenen Aufträgen in einem Arbeitsschritt (Sammeldruck)

Ein Sammeldruck kann manuell oder automatisch über einen permanenten Job gestartet werden. Welche Belege beim Sammeldruck ausgegeben werden, bestimmen Sie im Druckvorlauf. Archivierte Belege werden beim Sammeldruck nicht ausgegeben.

Ausgabe von Auftragsbestätigungen zu einzelnen oder mehreren offenen Aufträgen im Rahmen einer Sammelbearbeitung

Die Ausgabe starten Sie manuell in dem folgenden Fenster: Bearbeitung Aufträge.

Thema: Fenster zur Bearbeitung von Belegen

Besonderheiten bei der Ausgabe

Thematik

Besonderheiten

Inhalt der Ausgabe

Aufträge können sowohl offene als auch archivierte Belegpositionen enthalten.

Beim Einzeldruck wird je nach Konfiguration des Anwendungsparameters SB_PrintOptForDocOutput wie folgt unterschieden:

  • Sie können in einem Druckvorlauf bestimmen, ob nur die offenen oder alle Belegpositionen ausgegeben werden.

  • Nur offene Belegpositionen werden ausgegeben.

Beim Sammeldruck bestimmen Sie im Druckvorlauf, ob nur offene oder auch archivierte Belegpositionen ausgegeben werden.

Anzahl Formulare

Beim Einzeldruck wird wie folgt unterschieden:

  • Wenn im Belegkopf die Anzahl von Formularen gleich "1" ist, dann wird das Formular automatisch einzeln ausgegeben.

  • Wenn im Belegkopf die Anzahl von Formularen größer "1" ist, dann können Sie in einem Druckvorlauf bestimmen, dass das Formular einzeln ausgegeben wird.

    Voraussetzung für das Öffnen des Druckvorlaufs ist, dass der Anwendungsparameter SB_PrintOptForDocOutput entsprechend konfiguriert ist.

Beim Sammeldruck bestimmen Sie im Druckvorlauf, ob jeder Beleg einfach oder in der im jeweiligen Belegkopf hinterlegten Formularanzahl ausgegeben wird.

Sprache

Einen Beleg können Sie in der Belegsprache oder auch in anderen Sprachen ausgeben. Die gewünschte Sprache wählen Sie in den Ausgabeoptionen.

DMS

Belege - wie sie ausgegeben wurden - können auch im DMS archiviert und somit aufbewahrt werden. Zur Arbeitserleichterung kann die Archivierung automatisch als COLD-Archivierung erfolgen, z.B. beim Belegausdruck oder über den Tagesabschluss.

Basiswissen: Belegdaten in Formularen drucken oder faxen

Auftragsbestätigungen mit E-Mails senden

Das Formular der Auftragsbestätigung mit den Daten des aktuellen offenen Auftrags können Sie als PDF-Datei mit einer E-Mail senden. Der E-Mail-Versand kann wie folgt gestartet werden:

  • Sie starten den E-Mail-Versand manuell.

    Dabei wird zwischen Auftragsbestätigungen für Webshop-Bestellungen (Menüpunkt Extras | Auftragsbestätigung Webshop) und Auftragsbestätigungen für normale Aufträge unterschieden. Für den E-Mail-Versand von Auftragsbestätigungen für Webshop-Bestellungen bestimmt die Konfiguration des Anwendungsparameters VB_OrderConfimWebShopViaEMail, ob

    • die E-Mail direkt an den Kunden gesendet wird oder

    • Sie die E-Mail vor dem Versand noch bearbeiten können.

  • Je nach Konfiguration der WorkflowAutomation für Aufträge, die auf Grund von b2b-Shop-Bestellungen erfasst werden, können Auftragsbestätigungen für Aufträge in der WorkflowAutomation automatisch gesendet werden. Dazu gibt es den Verarbeitungsvorgang "Auftrag b2b versenden", der durch das Ereignis "Anlage Auftrag b2b" ausgelöst werden kann.

    Als E-Mail-Text wird ein Textbaustein aus den Stammdaten verwendet. Welcher Textbaustein verwendet wird, ist anhand der Compilerkonstante pa_BB_b2b_DOACCEPTANCE_VU konfiguriert.

Besonderheiten

Thematik

Besonderheiten

Inhalt der PDF-Datei

Aufträge können sowohl offene als auch archivierte Belegpositionen enthalten. Je nach Konfiguration des Anwendungsparameters SB_PrintOptForDocOutput werden folgende Verfahrensweisen unterschieden:

  • Sie können im Vorlauf bestimmen, ob nur die offenen oder alle Belegpositionen in die PDF-Datei gespeichert werden.

  • In der PDF-Datei werden nur offene Belegpositionen gespeichert.

Anzahl der Formulare in der PDF-Datei

Das Formular wird als Original ohne Kopien in der PDF-Datei gespeichert.

Basiswissen: Belegdaten in Formularen mit E-Mails senden

Formular "Auftrag"

Das Formular benötigen Sie zum Ausgeben von Auftragsbestätigungen für Aufträge. Zu dem Formular können Sie im Formulargenerator verschiedene Formularvorlagen gestalten. Dabei bestimmen Sie anhand von Formularfeldern, welche Belegdaten in den Auftragsbestätigungen enthalten sein sollen. Welche Formularvorlage bei der Ausgabe einer Auftragsbestätigung verwendet wird, ist im Belegkopf des Auftrags anhand der Formularnummer hinterlegt. Die Formularnummer sowie weitere Daten, die bei der Ausgabe herangezogen werden, können Sie in den Belegparametern als Vorschlagswerte für die Auftragserfassung hinterlegen.

Basiswissen: Formularvorlagen anlegen und gestalten

Formularfelder für das Formular "Auftrag"

Für das Formular steht eine Vielzahl von Formularfeldern zur Verfügung. So können alle im Beleg erfassten Daten ausgegeben werden. Dazu sind in den Formularvorlagen unterschiedliche Formularabschnitte (auch Unterabschnitte) vorgesehen, in die Sie die Datenfelder einfügen können.

Im Folgenden finden Sie Erläuterungen zu den wichtigsten Formularfeldern.

Formularfelder zur Kennzeichnung von Originalen und Kopien

Formularfelder

Ausgabe

Original oder Kopie

Das Formularfeld "Original oder Kopie" dient zur Kennzeichnung von Originalen und Kopien der Formulare je Beleg. Wenn im Belegkopf z.B. die Formularanzahl "3" hinterlegt ist, dann wird der Beleg in dreifacher Ausfertigung ausgegeben. Das erste Formular ist das Original und wird daher automatisch mit dem Begriff "Original" gekennzeichnet. Die restlichen Formulare sind Kopien und werden daher jeweils mit dem Begriff "Kopie" gekennzeichnet.

Zusätzlich können die Kopien mit Hilfe des Formularfelds "Nummer der Kopie" nummeriert werden. Im Originalformular wird keine Nummer der Kopie ausgegeben. Die Kopien werden fortlaufend nummeriert, beginnend mit der Nummer "1".

Hinweis: Die Kennzeichnung als Original oder Kopie sowie die Kopienummer werden bei jeder Ausgabe neu gesetzt. Das bedeutet: Bei einer erneuten Ausgabe wird wieder ein Original mit Kopien ausgegeben und entsprechend gekennzeichnet.

Nummer der Kopie

Formularfelder für Kopfzuschläge

Formularfelder

Ausgabe

Summe der offenen Zuschläge

Summe der offenen Kopfzuschläge des Belegs in Belegwährung

Voraussetzung für die Ausgabe der Summe ist, dass in der Auftragsbestätigung nur die offenen Belegpositionen ausgegeben werden.

Für die Berechnung werden die Kopfzuschläge des Auftrags herangezogen, die noch nicht in Lieferscheine oder Rechnungen übernommen wurden.

Die Summe der offenen Kopfzuschläge dient nur zur Information. Das bedeutet, dass auf Grund der Summe keine weiteren Berechnungen erfolgen. So werden z.B. keine Steuerbeträge für die offenen Kopfzuschläge ermittelt.

Summe der Zuschläge

Summe der Kopfzuschläge des Belegs in Belegwährung

Summe der Zuschläge in Euro

Summe der Kopfzuschläge des Belegs in Euro

Formularfelder für Datumsangaben

Formularfelder

Ausgabe

Belegdatum

Belegdatum des Auftrags

Angebotsdatum

Belegdatum des in den Auftrag übernommenen Angebots

Bestelldatum

Bestelldatum des Auftrags

Wunschtermin

Wunschtermin des Auftrags

Liefertermin Belegkopf

Liefertermin des Auftrags

Tagesdatum

Tagesdatum

Liefertermin Belegposition

Liefertermin je Belegposition des Auftrags

Hinweis: Die Datumsangaben werden in dem Datumsformat ausgegeben, das in den Stammdaten der Staaten zu dem Staat der Kundenadresse des Auftrags hinterlegt ist.

Formularfelder für Texte

Formularfelder

Ausgabe

Diverse Formularfelder

Fließtexte im Belegkopf und in den Belegpositionen

Thema: Formularfelder für Texte in Vertriebsbelegen

Steuerhinweis

Steuertexte

Thema: Steuertexte in Belegen ausgeben

Fußtext

Thema: Textbausteine als Fußtexte für Formulare verwenden

Formularfelder für Mengen

Formularfelder

Ausgabe

Hinweise

Auftragsmenge in Lagermengeneinheit

Menge je Belegposition, die der Kunde ursprünglich beauftragt hat, d.h. die Auftragsmenge ist nicht um die gelieferten und stornierten Mengen reduziert

-

Auftragsmenge in VME

Gelieferte Menge in Lagermengeneinheit

Menge je Belegposition, die an den Kunden geliefert wurde

-

Gelieferte Menge in VME

Menge

Offene Menge je Belegposition in der Verpackungsmengeneinheit

-

Komplette Menge

Offene oder komplette Menge je Belegposition in der Verpackungsmengeneinheit

Welche Menge jeweils ausgegeben wird, ist davon abhängig, ob in der Auftragsbestätigung nur die offenen Belegpositionen oder alle Belegpositionen ausgegeben werden.

  • Wenn nur offene Belegpositionen ausgegeben werden, dann wird je Belegposition die offene Menge ausgegeben. Je Belegposition ist dies die Auftragsmenge abzüglich der gelieferten und der stornierten Menge.

  • Wenn alle Belegpositionen ausgegeben werden, dann wird je Belegposition die komplette Menge ausgegeben. Je Belegposition ist dies die Auftragsmenge abzüglich der stornierten Menge.

Menge in Lagermengeneinheit

Offene oder komplette Menge je Belegposition in der Lagermengeneinheit

Formularfelder für Preise

Formularfelder

Ausgabe

Einzelpreis

Verkaufspreis

Einzelpreis oder Verkaufspreis der Teile je Belegposition in der Belegwährung für die Verpackungsmengeneinheit der Belegposition

Einzelpreis je VME

Verkaufspreis je VME

Einzelpreis oder Verkaufspreis der Teile je Belegposition in der Belegwährung für die abweichende Verpackungsmengeneinheit der Belegposition

Je Belegposition wird der Einzelpreis oder der Verkaufspreis für die Verpackungsmengeneinheit der Belegposition ausgegeben, sofern diese von der Hauptverpackungsmengeneinheit abweicht.

Voraussetzung: Der Umrechnungsfaktor Lager- in Verpackungsmengeneinheit ist ungleich "1".

Erläuterungen

Bei der Erfassung eines Teils wird die Lagermengeneinheit des Teils automatisch als Hauptverpackungsmengeneinheit mit dem Umrechnungsfaktor "1" übernommen. Weitere davon abweichende Verpackungsmengeneinheiten können Sie manuell hinterlegen. Zu jeder von der Lagermengeneinheit abweichenden Verpackungsmengeneinheit erfassen Sie zusätzlich den Umrechnungsfaktor zur Umrechnung der Mengen von der Lagermengeneinheit in die Verpackungsmengeneinheit.

Beim Anlegen einer Belegposition (Teileposition oder Wertposition) wird die Hauptverpackungsmengeneinheit des Teils aus dem Teilestammdatensatz ermittelt und in der Belegposition vorgeschlagen. Den Vorschlagswert können Sie ändern, sodass in der Belegposition eine von der Lagermengeneinheit abweichende Verpackungsmengeneinheit mit einem Umrechnungsfaktor ungleich "1" hinterlegt ist.

Gesamtpreis

Gesamtpreis der Teile je Belegposition in Belegwährung

Gesamtpreis in Euro

Gesamtpreis der Teile je Belegposition in Euro

Summe exkl Steuer

Nettogesamtpreis des Belegs in Belegwährung

Summe exkl Steuer in Euro

Nettogesamtpreis des Belegs in Euro

Summe inkl Steuer

Bruttogesamtpreis des Belegs in Belegwährung

Innerhalb eines Vertriebsbelegs können verschiedene Steuersätze gültig sein. In diesem Fall berechnet proALPHA für die Formularausgabe die "Summe inkl Steuer" je Steuersatz.

Gesamtsumme

Gesamtsumme der Werte laut Formularfeld "Summe inkl Steuer"

Summe inkl Steuer in Euro

Bruttogesamtpreis des Belegs in Euro

Innerhalb eines Vertriebsbelegs können verschiedene Steuersätze gültig sein. In diesem Fall berechnet proALPHA für die Formularausgabe die "Summe inkl Steuer in Euro" je Steuersatz.

Gesamtsumme in Euro

Gesamtsumme der Werte laut Formularfeld "Summe inkl Steuer in Euro"

Skontofähige Gesamtsumme

Skontofähige Gesamtsumme des Vertriebsbelegs in Belegwährung

Skontofähige Gesamtsumme in Euro

Skontofähige Gesamtsumme des Vertriebsbelegs in Euro

Hinweis: Welcher Gesamtpreis jeweils ausgegeben wird, ist davon abhängig, ob in der Auftragsbestätigung nur die offenen Belegpositionen oder alle Belegpositionen ausgegeben werden.

  • Wenn nur offene Belegpositionen ausgegeben werden, dann wird je Belegposition der Gesamtpreis für die offene Menge ausgegeben. Je Belegposition ist dies die Auftragsmenge abzüglich der gelieferten und der stornierten Menge.

  • Wenn alle Belegpositionen ausgegeben werden, dann wird je Belegposition der Gesamtpreis für die komplette Menge ausgegeben. Je Belegposition ist dies die Auftragsmenge abzüglich der stornierten Menge.

Formularfelder für Gewichte

Formularfelder

Ausgabe

Gewicht netto

Nettogewicht der Teile je Belegposition in Kilogramm

Für die Berechnung des Nettogewichts zu den Teilen einer Belegposition werden folgende Werte herangezogen:

  • Gewicht pro Teil je Lagermengeneinheit

  • Offene oder komplette Menge in der Verpackungsmengeneinheit

  • Umrechnungsfaktor Lager- in Verpackungsmengeneinheit

Gewicht brutto

Bruttogewicht der Teile je Belegposition in Kilogramm

Für die Berechnung des Bruttogewichts zu den Teilen einer Belegposition werden folgende Werte herangezogen:

  • Gewicht pro Teil je Lagermengeneinheit

  • Offene oder komplette Menge in der Verpackungsmengeneinheit

  • Umrechnungsfaktor Lager- in Verpackungsmengeneinheit

  • Gewicht der Verpackung der Teile

Gesamtgewicht netto

Nettogesamtgewicht der Teile des Belegs in Kilogramm

Gesamtgewicht brutto

Gesamtgewicht der Teile des Belegs in Kilogramm

Wenn in dem Auftrag Packmittel aus der Packmittelverwaltung hinterlegt sind, dann sind auch deren Gewichte im Bruttogesamtgewicht enthalten.

Hinweis: Welches Gewicht jeweils ausgegeben wird, ist davon abhängig, ob in der Auftragsbestätigung nur die offenen Belegpositionen oder alle Belegpositionen ausgegeben werden.

  • Wenn nur offene Belegpositionen ausgegeben werden, dann wird die Summe der Gewichte für die offenen Mengen der offenen Belegpositionen ausgegeben.

  • Wenn alle Belegpositionen ausgegeben werden, dann wird die Summe der Gewichte für die kompletten Mengen aller Belegpositionen ausgegeben.

Sonstige Formularfelder

Formularfelder

Ausgabe

Diverse Formularfelder für Umsatzsteuer-Identifikationsnummern

Folgende Umsatzsteuer-Identifikationsnummern werden ausgegeben:

  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Mandanten

  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Empfängers

  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Lieferanten

Handlungsbefugnis

Handlungsbefugnis des Sachbearbeiters des Auftrags aus dem Benutzerstamm

Diverse Formularfelder für Adressangaben

Thema: Formularfelder für Adressangaben

Empfänger

Thema: Formularfelder für Angaben zum Empfänger

Belegnummer

Belegnummer des Auftrags

Angebotsnummer

Belegnummer des in den Auftrag übernommenen Angebots

Tipp: Wenn kein Angebot in den Auftrag übernommen wurde, dann wird ein Fragezeichen (?) ausgegeben. Die Ausgabe des Fragezeichens können Sie unterdrücken, indem Sie in den Eigenschaften des Formularfelds das Kontrollkästchen Nullwerte unterdrücken aktivieren.

Ausprägungen Merkmalsleiste

Ausprägungen Variantenmerkmalsleiste

Thema: Formularfelder für Merkmalsleisten

Anzahl Lieferungen

Anzahl der Lieferungen, die für den Auftrag erfolgt sind

Die Anzahl der Lieferungen ermittelt proALPHA auf Grund von Belegübernahmen des Auftrags in Lieferscheine oder Rechnungen.

Hinweis: Belegübernahmen von Aufträgen in Demo-Lieferscheine beeinflussen die Anzahl der Lieferungen nicht.

Das nachträgliche Löschen eines so entstandenen Lieferscheins oder einer so entstandenen Rechnung reduziert die Anzahl der Lieferungen nicht.

Beispiel

Ein Auftrag wurde über fünf Teillieferungen abgewickelt. Jede Teillieferung erfolgte durch die Belegübernahme einer Teilmenge des Auftrags in einen Lieferschein. Dadurch existieren fünf Lieferscheine zu dem Auftrag. proALPHA gibt als Anzahl der Lieferungen "5" aus.

Wenn Sie einen dieser Lieferscheine löschen, dann reduziert proALPHA die Anzahl der Lieferungen nicht. proALPHA gibt nach wie vor die Anzahl "5" aus.

Auftragsbestätigungen über EDI senden

Auftragsbestätigungen können Sie Ihren Kunden über EDI senden (Menüpunkt Datei | Auftragsbestätigungen senden). Dazu steht in proALPHA folgende EDI-Nachricht zur Verfügung: Auftragsbestätigung (pAI 005).

Auftragsbestätigungen können wie folgt gesendet werden:

  • Sie können eine Auftragsbestätigung zu einem Auftrag oder Auftragsbestätigungen zu mehreren Aufträgen in einem Arbeitsschritt senden. Die Versendung starten Sie manuell im Belegkopf eines Auftrags. Im Vorlauf bestimmen Sie, zu welchen Aufträgen Auftragsbestätigungen gesendet werden sollen.

  • Je nach Konfiguration der WorkflowAutomation für Aufträge kann in der WorkflowAutomation automatisch die Auftragsbestätigung gesendet werden. Dazu gibt es den Verarbeitungsvorgang Auftrag senden. Zuvor kann mit dem Verarbeitungsvorgang Übertragungsfreigabe setzen die Übertragungsfreigabe automatisch erteilt werden. Die Verarbeitungsvorgänge können durch das Ereignis "Auftrag gedruckt" ausgelöst werden.

Voraussetzungen

Erläuterungen

Aus dem Auftrag wurde keine Bestellung generiert.

-

Zu dem Auftrag existiert kein Kommissioniervorschlag.

-

Der Auftrag wurde nicht in einen Lieferschein oder einen Lieferschein an Lager übernommen.

-

Der Auftrag wurde nicht in eine Rechnung übernommen.

-

Der Auftrag wurde ausgegeben.

Im Belegkopf ist das Kontrollkästchen Beleg gedruckt aktiv.

Für den Auftrag wurde die Übertragungsfreigabe erteilt.

Im Belegkopf ist das Kontrollkästchen Übertragungsfreigabe aktiv.

Auftragsbestätigungen über die INWB senden

Auftragsbestätigungen können Sie Ihren Kunden über die INWB senden (Menüpunkt Datei | Auftragsbestätigungen senden). Dazu steht in proALPHA folgende INWB-Nachricht zur Verfügung: Auftragsbestätigung (pAX-ORDRSP).

  • Sie können eine Auftragsbestätigung zu einem Auftrag oder Auftragsbestätigungen zu mehreren Aufträgen in einem Arbeitsschritt senden. Die Versendung starten Sie manuell im Belegkopf eines Auftrags. Im Vorlauf bestimmen Sie, zu welchen Aufträgen Auftragsbestätigungen gesendet werden sollen.

  • Je nach Konfiguration der WorkflowAutomation für Aufträge kann in der WorkflowAutomation automatisch die Auftragsbestätigung gesendet werden. Dazu gibt es den Verarbeitungsvorgang Auftrag senden. Zuvor kann mit dem Verarbeitungsvorgang Übertragungsfreigabe setzen die Übertragungsfreigabe automatisch erteilt werden. Die Verarbeitungsvorgänge können durch das Ereignis "Auftrag gedruckt" ausgelöst werden.

Voraussetzungen

Erläuterungen

Der Auftrag ist nicht archiviert.

-

Der Auftrag wurde ausgegeben.

Im Belegkopf ist das Kontrollkästchen Beleg gedruckt aktiv.

Für den Auftrag wurde die Übertragungsfreigabe erteilt.

Im Belegkopf ist das Kontrollkästchen Übertragungsfreigabe aktiv.

Ausgabe und Übermittlung von Auftragsbestätigungen überwachen

Die Versendung über EDI kann mit der WorkflowAutomation überwacht werden. Dazu gibt es folgendes Ereignis: AB nicht gesendet.

Auswirkungen bei der Ausgabe und Übermittlung von Auftragsbestätigungen

Thematik

Auswirkungen

Druckkennzeichen

Bei der Ausgabe eines Belegs wird automatisch das Druckkennzeichen gesetzt. Dazu wird im Belegkopf das Kontrollkästchen Beleg gedruckt aktiviert. So erkennen Sie, dass der Beleg bereits ausgegeben wurde.

Ausnahme: Nach einem Testdruck wird das Druckkennzeichen nicht gesetzt.

Sendekennzeichen

Nach der Versendung eines Belegs wird automatisch das Sendekennzeichen gesetzt. Dazu wird im Belegkopf das Kontrollkästchen Beleg gesendet aktiviert. So erkennen Sie, dass der Beleg bereits gesendet wurde.

Ausgabeprotokoll

Die Belegausgabe kann protokolliert werden.