Profitcenterrechnung

Profitcenter sind organisatorische Einheiten innerhalb einer Firma, wobei die Firma die rechtliche Einheit ist. Profitcenter sind z.B. Werke, Filialen, Niederlassungen, Sparten, Bereiche.

Ziel der Profitcenterrechnung ist die Betrachtung des Erfolgs einer organisatorischen Einheit. Dazu werden Profitcenter miteinander verrechnet, wenn ein Profitcenter für ein anderes Profitcenter Material, Aktivitäten oder Tätigkeiten stellt.

Die Profitcenterverrechnung ist in der Kostenrechnung angesiedelt. Daher löst eine Verrechnung zwischen zwei Profitcentern Buchungen in die Kostenrechnung aus. Abhängig davon, wie die Mengen- und Werteflüsse konfiguriert sind, erfolgt die Verrechnung in der Kostenträgerrechnung oder Ergebnisrechnung.

Hinweis: Die folgenden Erläuterungen vermitteln ein Grundverständnis der Funktionalität und deren Integration in proALPHA. Unterstützung beim Konzipieren und Umsetzen erhalten Sie von Ihrem Berater.

Stammdaten

Stammdaten

Erläuterungen

Profitcenterstamm

In proALPHA werden die Profitcenter im Profitcenterstamm erfasst. Diese Stammdaten sind die Grundlage für die Definition einer firmenspezifischen Profitcenterstruktur.

Thema: Profitcenterstamm

Profitcenterstruktur

Die Profitcenterstruktur ist das zentrale Element für die Verwendung von Profitcentern in den Logistikmodulen, z.B. Vertrieb, Materialwirtschaft, Produktion. Die Profitcenterstruktur fasst die Profitcenter Ihres Unternehmens zeitbezogen zusammen. Somit ist in proALPHA bekannt, welche Profitcenter zu welchem Zeitpunkt gültig sind. Die Profitcenterstruktur erfassen Sie im Firmenstamm.

Thema: Profitcenterstruktur

Kostenträger

Mengen und Werte, die zwischen Profitcentern fließen, werden aus den Logistikmodulen in die Kostenträgerrechnung gebucht (pa_S_Traeger/pa_V_Traeger). Dazu führen Sie Profitcenter als Kostenträger. Zur Arbeitserleichterung bei der Stammdatenerfassung können Sie Profitcenter als Kostenträger übernehmen (Menüpunkt Funktion | Übernahme Profitcenter im Kostenträgerstamm).

Thema: Kostenträger

Ergebnisträgergruppen

Ergebnisträger

Mengen und Werte, die zwischen Profitcentern fließen, werden aus den Logistikmodulen in die Ergebnisrechnung gebucht (pa_S_Traeger/pa_V_Traeger). Dazu führen Sie Profitcenter als Ergebnisträger (Ergebnisträgergruppe Profitcenter). Innerhalb der Ergebnisträgergruppe erfassen Sie die Profitcenter als Ergebnisträger. Zur Arbeitserleichterung bei der Stammdatenerfassung können Sie Profitcenter analog zu anderen Stammdaten als Ergebnisträger übernehmen (Menüpunkt Funktion | Übernahme Stammdaten im Ergebnisträgerstamm).

Hinweis: Die Ergebnisträgergruppe "Profitcenter" können Sie nicht als Primärgruppe verwenden.

Themen:

Werteflussgruppen

Im Fenster Werteflussgruppen steht die Registerkarte Profitcenterrechnung zur Verfügung. In der Registerkarte hinterlegen Sie kostenrechnungsrelevante Daten für die Profitcenterrechnung, die für Materialbuchungen relevant sind.

Abhängig von der Konfiguration der Mengen- und Werteflüsse (pa_S_Traeger/pa_V_Traeger) werden in der Kostenträgerrechnung und/oder Ergebnisrechnung Träger erfasst, die mit den Profitcentern korrespondieren. Diese Träger werden bebucht, wenn ein Geschäftsvorgang eine Verrechnung zwischen zwei unterschiedlichen Profitcentern auslöst. Neben den Trägern werden Kostenarten KTr und/oder Ergebniskonten bebucht. Diese werden über die jeweilige Werteflussgruppe des Teils ermittelt. Dazu hinterlegen Sie die erforderlichen Stammdaten in der Registerkarte Profitcenterrechnung.

Die Registerkarte ist wie eine Matrix aufgebaut. In ihr werden Werteflussarten und Werteflusstypen unterschieden. Die Werteflussart steht für den Ausgangspunkt des Werteflusses, z.B. Vertrieb. Der Werteflusstyp steht für die Ausprägung des Werteflusses, z.B. Belastung.

Die Werteflussarten bestimmen die Richtung des Werteflusses, z.B. aus dem Vertrieb in die Ergebnisrechnung. In welches Kostenrechnungsmodul gebucht wird, bestimmen die Compilerkonstanten pa_V_Traeger und pa_S_Traeger.

Für die Belastung und Entlastung hinterlegen Sie eine Kalkulationsgruppe. Wenn der Mengen- und Wertefluss in die Kostenträgerrechnung geht, dann muss die Kalkulationsgruppe relevant für die Kostenträgerrechnung sein. Wenn in die Ergebnisrechnung gebucht wird, dann muss die Kalkulationsgruppe relevant für die Ergebnisrechnung sein.

Für die Verbuchung des internen Erlöses und der internen Kosten hinterlegen Sie eine Kostenart KTr oder ein Ergebniskonto. Auch dies ist davon abhängig, wie der Mengen- und Wertefluss konfiguriert ist.

Themen:

Kostenartengruppen

In den Kostenartengruppen hinterlegen Sie kostenrechnungsrelevante Daten für die Profitcenterrechnung, die für Zeitbuchungen benötigt werden.

Abhängig von der Konfiguration der Mengen- und Werteflüsse (pa_S_Traeger) werden in der Kostenträgerrechnung oder Ergebnisrechnung Träger erfasst, die mit den Profitcentern korrespondieren. Diese Träger werden bebucht, wenn ein Geschäftsvorgang eine Verrechnung zwischen zwei unterschiedlichen Profitcentern auslöst. Neben den Trägern werden Kostenarten KTr oder Ergebniskonten bebucht. Diese werden über die jeweilige Kostenartengruppe der Aktivität oder Tätigkeit ermittelt. Speziell für die Profitcenterrechnung werden die erforderlichen Kostenarten oder Ergebniskonten in den Kostenartentypen hinterlegt. Dazu sind folgende Felder verfügbar:

  • PC Entlastung

  • PC Belastung

  • PC Int Erlös

  • PC Int Kosten

Thema: Kostenartengruppen

Belegarten

In proALPHA wurden die Belegarten identifiziert, die für die Betrachtung von Profitcentern relevant sind. Die Belegarten sind in der Compilerkonstante pa_SB_ProfitCenterDocTypes hinterlegt. Zu diesen Belegarten wurden Einstellungen für die Erfassung und Initialisierung von Profitcentern vordefiniert.

Anhand der Einstellungen ist festgelegt, ob und wie ein Profitcenter (PC) im Belegkopf erfasst und initialisiert wird.

Erfassung

Mögliche Einstellungen:

  • ohne

    PC-Erfassung ist nicht möglich.

  • optional

    PC-Erfassung ist optional.

  • zwingend

    PC-Erfassung ist zwingend.

Initialisierung

Mögliche Einstellungen:

  • ohne

    Das gewünschte Profitcenter wird manuell hinterlegt.

  • Sachbearbeiter

    Das Profitcenter wird aus den Benutzereinstellungen des Sachbearbeiters ermittelt (Feld aktives Profitcenter).

    Über das Profitcenter kann ein Dispositionsbereich ermittelt und vorgeschlagen werden. Dazu wird im Stammdatensatz des Profitcenters der gewünschte Dispositionsbereich hinterlegt.

  • Dispobereich

    Das Profitcenter wird in der Profitcenterstruktur anhand des Dispositionsbereichs ermittelt.

    Wenn in Vertriebsbelegen (Fenster Neuanlage) der Dispositionsbereich geändert wird, dann wird das Profitcenter neu initialisiert.

Hinweis: Bei Bedarf können die Einstellungen in der Konfigurationstabelle der Belegarten geändert werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass alle Belegarten innerhalb einer Belegkette (z.B. Auftrag - Lieferschein - Rechnung) bei der Änderung berücksichtigt werden.

Vordefinierte Einstellungen je Belegart

Vertriebsbelege

Belegarten (Schlüssel)

Bezeichnungen

Erfassung

Initialisierung

A

Angebot

optional

Sachbearbeiter

VUR

Rahmenauftrag (Vertrieb)

optional

Sachbearbeiter

U

Auftrag

optional

Sachbearbeiter

VUA

Abrufauftrag

optional

Sachbearbeiter

MLE

Entnahmemeldung Kunde

optional

Sachbearbeiter

L

Lieferschein

optional

Sachbearbeiter

VUD

Demo-Lieferschein

optional

Sachbearbeiter

VSD

Transportbeleg EDL

optional

Sachbearbeiter

VSE

Transportbeleg extern

optional

Sachbearbeiter

VSI

Transportbeleg intern

optional

Sachbearbeiter

VFP

Proforma-Rechnung

optional

Sachbearbeiter

R

Rechnung

optional

Sachbearbeiter

G

Gutschrift

optional

Sachbearbeiter

VFS

Schlussrechnung

optional

Sachbearbeiter

Servicebelege

Belegarten (Schlüssel)

Bezeichnungen

Erfassung

Initialisierung

VSW

Wartungsvertrag

optional

Sachbearbeiter

VSA

Serviceauftrag

optional

Sachbearbeiter

VSC

Call

optional

ohne

VSM

RMA-Beleg

optional

ohne

Einkaufsbelege

Belegarten (Schlüssel)

Bezeichnungen

Erfassung

Initialisierung

EAA

Anfrage

optional

Sachbearbeiter

ERA

Rahmenbestellung

optional

Sachbearbeiter

EB

Bestellung

optional

Sachbearbeiter

EAB

Bestellung mit Lieferplan

optional

Sachbearbeiter

ECO

Abrufbestellung

optional

Sachbearbeiter

EBB

Auftragsbestätigung

optional

Sachbearbeiter

EDA

Lieferavis

optional

Sachbearbeiter

EWE

Wareneingang

optional

Sachbearbeiter

ERL

Rücklieferung

optional

Sachbearbeiter

MPA

Packmittel

optional

Sachbearbeiter

ERR

Rechnungskontrolle

optional

Sachbearbeiter

EBA

Belastungsanzeige

optional

Sachbearbeiter

ERZ

Rechnungskontrolle (Anzahlung)

optional

Sachbearbeiter

Materialwirtschaftsbelege

Belegarten (Schlüssel)

Bezeichnungen

Erfassung

Initialisierung

MKB

Kommissioniervorschlag

optional

Sachbearbeiter

MKD

Kommissioniervorschlag (Deckung)

optional

Sachbearbeiter

MLL

Lieferschein an Lager

optional

Sachbearbeiter

MLI

interner Lieferschein

optional

Sachbearbeiter

MBA

manuelle Bedarfsanforderung

optional

Sachbearbeiter

Produktionsbelege

Belegarten (Schlüssel)

Bezeichnungen

Erfassung

Initialisierung

PPN

Angebotsauftrag

optional

Dispositionsbereich

PPA

Produktionsauftrag

optional

Dispositionsbereich

Projektmanagementbelege

Belegarten (Schlüssel)

Bezeichnungen

Erfassung

Initialisierung

J

Projekt

optional

Sachbearbeiter

Mandantenspezifische Einstellungen für die Erfassung und Initialisierung von Profitcentern

Die in der Konfigurationstabelle der Belegarten vordefinierten Einstellungen sind mandantenübergreifend (Felder Erfassung und Initialisierung).

Mandantenspezifische Einstellungen können Sie in den Standardbelegparametern zu den einzelnen Belegarten hinterlegen. Wenn Sie in einem Mandanten Standardbelegparameter für eine Belegart erfassen, dann werden die vordefinierten Einstellungen zu der Belegart aus der Konfigurationstabelle vorgeschlagen.

Die vordefinierten Einstellungen der Konfigurationstabelle können in einem Arbeitsschritt automatisch in die Standardbelegparameter übernommen werden. Dafür existiert das Hilfsprogramm Abgleich Profitcentereinstellungen in den Tools der Systemverwaltung. Beim Ausführen des Hilfsprogramms werden die Einstellungen für jede Belegart übernommen, zu der bereits Standardbelegparameter erfasst sind. Dabei werden bereits bestehende Einstellungen für die Erfassung und Initialisierung überschrieben. Wenn zu einer Belegart noch keine Standardbelegparameter erfasst sind, dann werden durch das Hilfsprogramm keine neuen Standardbelegparameter für diese Belegart erfasst.

Hinweis: Bei Bedarf können die Einstellungen nachträglich geändert werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass alle Belegarten innerhalb einer Belegkette (z.B. Auftrag - Lieferschein - Rechnung) bei der Änderung berücksichtigt werden.

Bei der Belegerfassung werden die Einstellungen aus den Standardbelegparametern ermittelt und für den Beleg angewendet. Wenn zu der betreffenden Belegart keine Standardbelegparameter erfasst sind, dann werden keine Einstellungen für den Beleg ermittelt, auch nicht aus der Konfigurationstabelle.

Belegparameter

Die Belegparameter können Sie profitcenterspezifisch erfassen und pflegen. Dies betrifft:

  • Standardbelegparameter

  • Belegparameter Kunden

  • Belegparameter Lieferanten

Profitcenterspezifisch bedeutet: Die Belegparameter, die direkt im Stammdatenfenster hinterlegt sind, gelten für die Firma. Verschiedene Belegparameter können aber je Profitcenter unterschiedlich sein, z.B. Verteilergruppen, Auftragsarten und Formulare. Solche Belegparameter erfassen Sie im Fenster Belegparameter Profitcenter (Menüpunkt Funktion | Profitcenter im Stammdatenfenster der Belegparameter).

Bei der Belegerfassung werden die Belegeparameter in folgender Reihenfolge ermittelt:

  1. Profitcenterspezifische Belegparameter des Kunden bzw. Lieferanten

  2. Belegparameter des Kunden bzw. Lieferanten

  3. Profitcenterspezifische Standardbelegparameter

  4. Standardbelegparameter

Belege

Abhängig vom Geschäftsvorgang und dem dazugehörigen Beleg werden u.a. folgende Besonderheiten unterschieden:

Thematik

Besonderheiten

Belegübernahmen im Vertrieb

Im Fenster Daten Belegkopf kann ein Profitcenter für den Folgebeleg hinterlegt werden.

EDI-Nachrichten in Belege übernehmen

Bei der Übernahme wird das Profitcenter in folgender Reihenfolge ermittelt:

  1. Profitcenter anhand der übertragenen GLN

  2. Profitcenter anhand der Einstellungen für die Erfassung und Initialisierung des Profitcenters zu der betreffenden Belegart

Diese Art der Ermittlung gilt für folgende Nachrichtenarten:

  • 003 (Bestellungen/Bestelländerungen)

  • 007 (Rechnungen)

Für die Nachrichtenart "4913 (Lieferschein- und Transportdaten)" gilt ausschließlich die Ermittlung über die Belegart, da keine GLN übermittelt wird.

INWB-Nachrichten in Belege übernehmen

Bei der Übernahme wird das Profitcenter in folgender Reihenfolge ermittelt:

  1. Profitcenter aus dem Vorgängerbeleg

  2. Profitcenter anhand der übertragenen GLN

  3. Profitcenter anhand der Einstellungen für die Erfassung und Initialisierung des Profitcenters zu der betreffenden Belegart

Lieferscheinfaktura

Das Profitcenter des Lieferscheins wird in die Rechnung übernommen. Wenn in dem Lieferschein kein Profitcenter hinterlegt ist, dann wird das Profitcenter laut Initialisierung für Rechnungen (Belegart "R)" ermittelt. Wenn kein Profitcenter ermittelt werden kann, dann informiert eine Systemmeldung entsprechend.

Sammelrechnungen generieren

In einer Sammelrechnung können nur Lieferscheine desselben Profitcenters zusammengefasst werden.

Belege bearbeiten

Zur Bearbeitung von Belegen können Sie diese nach Profitcenter selektieren, z.B. im Fenster Bearbeitung Aufträge.

Anzahlungsgeschäfte im Vertrieb

Alle Belege eines Anzahlungsgeschäfts müssen dasselbe Profitcenter haben, damit eine Schlussrechnung erstellt werden kann. Das bedeutet: In einem Auftrag kann das Profitcenter nicht mehr geändert werden, wenn eine Anzahlungsrechnung existiert.

Springerbuchungen in der Produktion

Profitcenterbuchungen erfolgen, wenn das Profitcenter der Stammkostenstelle des Mitarbeiters von dem Profitcenter der Kostenstelle der Ressource abweicht. Verwendet werden die gleichen Kostenarten bzw. Ergebniskonten, die auch bei der regulären Buchung der Aktivität verwendet werden, so z.B. Entlastung KSt und Belastung KTr.

Ausschussbuchungen in der Produktion

Gesonderte Ausschussbuchungen für die Profitcenterverrechnung erfolgen nicht.

Rückmeldung einer Fremdleistung in der Produktion

Eine Fremdleistung wird wie eine Materialbuchung ohne Lagerbewegung behandelt. Das bedeutet: Die Kostenarten bzw. Ergebniskonten werden in der Kalkulationsgruppe laut Werteflussgruppe des Teils ermittelt. Eine Fremdleistung hat keinen Lagerort und keine Kostenstelle. Somit sind das Profitcenter des Dispositionsbereichs des Produktionsauftrags sowie das im Produktionsauftrag hinterlegte Profitcenter relevant. Wenn die beiden Profitcenter verschieden sind, dann gilt: Das Profitcenter des Dispositionsbereichs ist das abgebende Profitcenter: Das Profitcenter im Produktionsauftrag ist das empfangende Profitcenter.

Trägertausch in Produktionsaufträgen

Wenn in die Ergebnisrechnung gebucht wird, dann werden abweichende ETr-Kombinationen entsprechend berücksichtigt. Dies wird nachfolgend beispielhaft erläutert.

Aktive Ergebnisträgergruppen sind:

  • Teilegruppe (Primärgruppe)

  • Kunde

Verwendet werden die Ergebnisträger "10" (Teilegruppe) und "100000" (Kunde). Bebucht wird die ETr-Kombination "10/100000". Nun wird der Ergebnisträger "10" gegen den Ergebnisträger "20" getauscht. Als Folge wird die ETr-Kombination "10/10000" entlastet und die neue Kombination "20/100000" belastet. Hierbei werden die Profitcenterbuchungen (10/100000) storniert und mit der neuen Kombination (20/100000) erneut gebucht.

Bestandsübersicht

In der Bestandsübersicht eines Teils können Sie den Bestand zu einzelnen Profitcentern, Dispositionsbereichen und Lagerorten einsehen und nachvollziehen. So können Sie z.B. die Lagebewegungen zum Bestand einsehen. Zu einer Lagerbewegung wiederum können Sie den Beleg einsehen.

Einkaufs- und Verkaufspläne

Einkaufspläne und Verkaufspläne können Sie sowohl für die gesamte Firma als auch für einzelne Profitcenter erstellen.

Hinweis: Planwerte von Basisprofitcentern werden nicht bei den Verdichtungsprofitcentern berücksichtigt. Das bedeutet: Bei Einkaufsplänen und Verkaufsplänen erfolgt keine Verdichtung.

Statistiken

Verschiedene Statistiken werden sowohl für die gesamte Firma als auch für die einzelnen Profitcenter geführt. Sie müssen lediglich bei der Anzeige oder Ausgabe festlegen, ob die Statistik zur Firma oder zu einem Profitcenter erstellt wird.

Bei der Anzeige bestimmen Sie das Profitcenter in einem vorgelagerten Fenster. In dem Fenster wird eine Zeile für die Firma sowie weitere Zeilen für die Profitcenter angezeigt, z.B.:

Mit einem einfachen Klick auf die gewünschte Zeile bestimmen Sie, für welches Objekt die Statistik angezeigt wird. Im Menü Statistik des Fensters rufen Sie anschließend die Statistik auf.

Bei der Ausgabe hinterlegen Sie das gewünschte Profitcenter im Eingabefeld Profitcenter, z.B.:

Das Profitcenter können Sie eingeben oder zuordnen. Zum Zuordnen rufen Sie die <Strg + A> Übersicht auf, in der Sie den Datensatz suchen können.

Erläuterungen zur Statistikverdichtung

Die Statistikverdichtung erfolgt entsprechend der Profitcenterstruktur. Basisprofitcenter werden in Verdichtungsprofitcenter verdichtet. Ggf. werden Verdichtungsprofitcenter in Verdichtungsprofitcenter verdichtet. Wenn ein Verdichtungsprofitcenter direkt bebuchbar ist, dann werden in ihm sowohl direkt gebuchte Einzelwerte als auch Werte untergeordneter Profitcenter kumuliert.

Profitcenterverrechnung

Profitcenter werden miteinander verrechnet, wenn ein Profitcenter für ein anderes Profitcenter Material, Aktivitäten oder Tätigkeiten stellt. So kann z.B. ein Profitcenter mit einem Lieferschein Material aus dem Lager eines anderen Profitcenters entnehmen. Das Profitcenter der Materialentnahme (Belegposition) ist das leistende Profitcenter. Das Profitcenter im Belegkopf ist das empfangende Profitcenter.

Thema: Profitcenterverrechnung