Datenaustausch über die INWB steuern und überwachen

Bei entsprechender Startkonfiguration (Parameter INWBConnect) wird die Verbindung zur INWB beim Start von proALPHA automatisch aufgebaut. Die Verbindung zur INWB steuern Sie über die INWB-Konsole. Für die Steuerung und Überwachung des Datenaustauschs stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung.

So können Sie z.B. in separaten Übersichten die Daten von Ausgangsnachrichten und Eingangsnachrichten einsehen und bearbeiten.

Das Änderungsprotokoll für Replikationen zeigt, welche Datensätze aktuell zur Replikation anstehen. In der Übersicht können Sie je Replikation eines Datensatzes ("Transaktion") verschiedene Daten einsehen, z.B. in welcher Stammdatentabelle der Datensatz enthalten ist.

Des Weiteren stehen verschiedene Verarbeitungsprogramme zur Verfügung, mit denen Sie den Nachrichtenaustausch manuell starten können.

Der Austausch der Daten kann zudem mit der WorkflowAutomation überwacht werden.

Hinweis: Im proALPHA Standard ist die maximale Größe einer Ausgangsnachricht auf 10 MB begrenzt. Überschreitet eine zu sendende Nachricht diese Größe, dann wird der Benutzer in einer Systemmeldung entsprechend informiert. Die Nachricht wird nicht gesendet. Die zulässige Größe von Ausgangsnachrichten kann für Ihr Unternehmen individuell erweitert werden. Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Berater oder im proALPHA Wiki. Das proALPHA Wiki ist Bestandteil des proALPHA Kundenportals. Die Zugangsdaten für das proALPHA Kundenportal erhalten Sie vom proALPHA Service.

Nachrichten einsehen und bearbeiten

Ausgangsnachrichten und Eingangsnachrichten werden in separaten Übersichten protokolliert. Je Nachricht können Sie verschiedene Daten einsehen, z.B. den aktuellen Nachrichtenstatus. Bei Bedarf können Sie Nachrichten in den Übersichten bearbeiten. So können Sie z.B. fehlerhafte Eingangsnachrichten im Nachrichteneingang bearbeiten und anschließend die Übernahme (das Einlesen) manuell starten.

Themen:

Änderungsprotokoll für Replikationen einsehen

Das Änderungsprotokoll für Replikationen zeigt in einer Übersicht, welche Datensätze aktuell zur Replikation anstehen. In der Übersicht können Sie je Replikation eines Datensatzes ("Transaktion") verschiedene Daten einsehen, z.B. in welcher Stammdatentabelle der Datensatz enthalten ist. Zudem können Sie Transaktionen löschen, wenn die betreffenden Datensätze nicht repliziert werden sollen.

Spalten im Änderungsprotokoll

Spalten

Erläuterungen

Transaktion

Transaktionsnummer, unter der die Replikation des Datensatzes geführt wird

Die Änderung, Neuanlage oder Löschung eines Datensatzes bildet jeweils eine Transaktion.

Rfo

Einzelner Schritt in der Reihenfolge einer Transaktion

Schritte, die z.B. bei einer Änderung intern erfolgen, werden in der Transaktion in der Reihenfolge ihres Ablaufs zusammengefasst und auch in dieser Reihenfolge repliziert.

Wenn z.B. die Bezeichnung eines Datensatzes geändert wurde, dann wird je nach Konfiguration auch die Sortierbezeichnung angepasst. Diese beiden internen Schritte der Änderung werden mit aufeinander folgenden Nummern unter einer Transaktionsnummer angezeigt.

Tabellenname

Tabellenname der Stammdatentabelle

Status

Status der Transaktion

Der Status informiert im Fehlerfall darüber, dass die Transaktion fehlgeschlagen ist und der Datensatz nicht repliziert wurde.

interne Daten

Interne Daten zur Arbeitssitzung, z.B. Sitzungstyp, Startkonfiguration, Betriebssystem und Rechnername

Je Transaktion und Schritt können Sie im Fenster geänderte Feldinhalte die zu replizierende Änderung einsehen. Dazu werden die alten und die neuen Werte der Felder nebeneinandergestellt:

  • Bei einem geänderten Datensatz sind die geänderten Werte farblich gekennzeichnet.

  • Bei einem gelöschten Datensatz ist die Spalte "neuer Wert" leer.

  • Bei einem neuen Datensatz ist die Spalte "alter Wert" leer, die Spalte "neuer Wert" enthält folgende Daten des neuen Datensatzes: Schlüssel des Datensatzes (z.B. Teilenummer), Firma (Mandant), Anlagedatum, Anlagebenutzer. Schlüssel und Mandant bilden dabei den Primärindex des Datensatzes.

Hinweis: Während das Änderungsprotokoll geöffnet ist, können weitere Datensätze zur Replikation bereitgestellt werden. Damit Sie diese Datensätze im Änderungsprotokoll sehen, aktualisieren Sie das Änderungsprotokoll. Dazu gibt es die Schaltfläche .

Änderungsprotokoll für Replikationen einsehen

  1. Öffnen Sie das Fenster Änderungsprotokoll für Replikationen in der Programmauswahl.

  2. Bestimmen Sie in den dafür vorgesehenen Feldern die Selektionskriterien, um die Transaktionen einzugrenzen.

  3. Bestätigen Sie mit OK.

    Das Fenster Änderungsprotokoll für Replikationen wird geöffnet.

    Die Transaktionen werden zeilenweise angezeigt.

  4. Optional: Beauskunften Sie die mit einer Transaktion zu replizierende Änderung. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

    1. Klicken Sie auf die Zeile der gewünschten Transaktion.

    2. Wählen Sie den Menüpunkt Info | geänderte Feldinhalte.

      Das Fenster geänderte Feldinhalte wird geöffnet.

      Die Felder werden jeweils mit dem alten und neuen Feldwert zeilenweise angezeigt.

  5. Optional: Löschen Sie Transaktionen.

    Anwendungsfälle:

Nachrichtenaustausch manuell starten

Bei Bedarf können Sie den Nachrichtenaustausch manuell starten, z.B. nach der Bearbeitung fehlerhafter Nachrichten.

Thema: Nachrichtenaustausch manuell starten

Datenaustausch überwachen

Der Datenaustausch kann mit der WorkflowAutomation überwacht werden. Anhand der WorkflowAutomation können Sachbearbeiter über anfallende Arbeitsschritte informiert werden. Dazu sind für die WorkflowAutomation für den Datenaustausch über die INWB verschiedene Ereignisse und Vorgänge vordefiniert.

Vorgänge, die auf Grund von Ereignissen anfallen, werden in der WorkflowAutomation automatisch in die Aufgabenmonitore der zuständigen Sachbearbeiter gestellt. Dort können die Sachbearbeiter die angefallenen Vorgänge abarbeiten.