Datenexporte

Daten, die in proALPHA erfasst sind, können Sie exportieren, z.B. zur Analyse im Analyzer oder zur Bearbeitung in einem Tabellenkalkulationsprogramm. Zum Export der Daten gibt es verschiedene Arten von Datenexporten. Die exportierten Daten werden in einer Datei gespeichert. Diese Datei wird als Exportdatei bezeichnet. Je nach Verwendungszweck der exportierten Daten können Sie das Exportformat bestimmen, sodass Sie die Exportdatei im gewünschten Programm öffnen können.

Exportformate für Datenexporte

Je nach Verwendungszweck der exportierten Daten können die Exportdateien verschiedene Exportformate haben, die Sie beim Ausführen des Datenexports bestimmen.

Exportformate

Erläuterungen

Analyzer

Beim Datenexport wird je nach Konfiguration eine FOX-Datei oder FOP-Datei erstellt, die Sie im Analyzer öffnen können.

CSV

Beim Datenexport wird eine CSV-Datei erstellt, die Sie z.B. in einem Tabellenkalkulationsprogramm öffnen können.

List & Label

Beim Datenexport werden die Daten entsprechend der mit List & Label definierten Druckvorlage ausgegeben, z.B. als Liste ausgedruckt.

Thema: Daten mit List & Label ausgeben

PDF

Beim Datenexport wird eine PDF-Datei erstellt, die Sie z.B. per E-Mail senden können.

Hinweis: PDF-Dateien können mit dem proALPHA PDF Producer erstellt werden. Mit dem proALPHA PDF Producer erstellte PDF-Dateien entsprechen dem ISO-Standard PDF/A (Konformitätsebene PDF/A-2u). Sie sind daher für die digitale Langzeitarchivierung geeignet. Erläuterungen zur Konfiguration finden Sie im Thema "Datenausgabe in PDF-Dateien einrichten".

Tabellenkalkulation

Beim Datenexport wird eine temporäre TXT-Datei erstellt und direkt in dem in Ihrem Unternehmen genutzten Tabellenkalkulationsprogramm geöffnet. Dazu muss die Bezeichnung der zugehörigen Office Software im Startparameter Office hinterlegt sein.

Wenn Sie Microsoft Excel nutzen, dann wird ein Tabellenblatt mit den Daten in Microsoft Excel geöffnet. Dazu kann konfiguriert sein, dass der Datenexport nicht in die Excel-Installation auf dem Terminalserver erfolgt, sondern in die Excel-Installation auf Ihrem Arbeitsplatzrechner. Somit ist der Datenexport rechnerübergreifend. Der rechnerübergreifende Export wird in der Startkonfiguration anhand verschiedener Startparameter konfiguriert.

Die exportierten Daten können Sie aus dem Tabellenkalkulationsprogramm in eine Datei speichern.

Tipp: Bei alphanumerischen Feldern, die nur Ziffern enthalten, müssen Sie für Datenexporte nach Microsoft Excel Folgendes beachten: Microsoft Excel interpretiert solche Feldinhalte als Werte. Somit zeigt Microsoft Excel keine führenden Nullen. Wenn z.B. eine exportierte Teilenummer nur Ziffern enthält, dann interpretiert Microsoft Excel die Teilenummer als Wert. Dies kann zu Problemen bei Berechnungen in Microsoft Excel führen, da solche Werte bei den Berechnungen berücksichtigt werden. Damit solche Werte bei Berechnungen nicht berücksichtigt werden, können Sie in Microsoft Excel die betroffenen Spalten als Text formatieren.

Datei

Beim Datenexport wird eine temporäre Datei erstellt, die Sie z.B. in einem Textverarbeitungsprogramm öffnen können.

XML strukturiert

Beim Datenexport wird eine XML-Datei erstellt, die Sie z.B. zum Austausch von Daten verwenden können. Dabei wird die Exportstruktur beibehalten, sodass die Daten in einer Baumstruktur darstellbar sind.

XML

Beim Datenexport wird eine XML-Datei erstellt, die Sie z.B. zum Austausch von Daten verwenden können. Dabei erfolgt eine Denormalisierung der Exportstruktur in eine Tabelle, sodass die Daten in tabellarischer Form dargestellt werden.

Die Exportformate sind in dem Anwendungsparameter BM_DynExportTypes_... hinterlegt.

Feldtrennzeichen für Datenexporte

Bei Datenexporten einiger Exportformate werden Feldtrennzeichen verwendet. In der Regel wird als Feldtrennzeichen das Semikolon (;) verwendet.

Exportformate und Feldtrennzeichen:

  • Analyzer

    Das Feldtrennzeichen ist in der Compilerkonstante pa_IS_ExpDelimiter hinterlegt.

  • CSV

    Das Feldtrennzeichen ist in der Compilerkonstante pa_BJ_ExportDelimiter hinterlegt.

    Bei Bedarf kann in dem Anwendungsparameter BJ_PrintDelimiter mandantenspezifisch ein anderes Feldtrennzeichen hinterlegt werden, z.B. entsprechend landesspezifischen Vorgaben.

  • Tabellenkalkulation

    Das Feldtrennzeichen ist in der Compilerkonstante pa_BJ_ExportDelimiter hinterlegt.

    Ausnahmen sind Datenexporte für Microsoft Excel. Da Microsoft Excel nur das Semikolon als Feldtrennzeichen erkennt, wird bei solchen Datenexporten grundsätzlich das Semikolon als Feldtrennzeichen verwendet.

Das als Feldtrennzeichen hinterlegte Zeichen kann auch als Feldinhalt eines zu exportierenden Felds enthalten sein. Damit das Zeichen nicht als Feldtrennzeichen interpretiert wird, wird der Feldinhalt beim Datenexport mit Anführungszeichen umschlossen.

Ausnahmen sind Datenexporte von Listen mit den Exportformaten "Analyzer" oder CSV". Wo das Zeichen als Feldinhalt vorkommt, wird es beim Export durch ein Leerzeichen ersetzt. So wird es nicht als Feldtrennzeichen interpretiert.

Arten von Datenexporten

Arten von Datenexporten

Exportformate

Vordefinierte Datenexporte für den Analyzer

Analyzer

Datenexporte von Listen

Analyzer

CSV

PDF

Datei

Datenexporte von Formularen

XML

PDF

Datei

Datenexporte von Jahresstatistiken

PDF

Datei

Datenexporte von einzeiligen Jahresstatistiken

Analyzer

CSV

Datenexporte aus Auswertungen

Tabellenkalkulation

Datenexporte aus Übersichten

Analyzer

CSV

Tabellenkalkulation

XML

Flexible Datenexporte

Analyzer

CSV

List & Label

Tabellenkalkulation

XML strukturiert

XML

Vordefinierte Datenexporte für den Analyzer

Anhand eines vordefinierten Datenexports können Sie Daten für den Analyzer exportieren. Diese Datenexporte sind vordefiniert und im Lieferumfang des Analyzers enthalten.

Thema: Vordefinierte Datenexporte für den Analyzer

Datenexporte von Listen

Die Daten von Listen können Sie exportieren.

Besonderheiten

Erläuterungen

Form des Exports

Listen können einzeilig exportiert werden. Das bedeutet: Je Listenabschnitt wird eine Zeile exportiert. Wenn ein Listenabschnitt mehrere Zeilen enthält, dann sind in der Exportdatei die Zeilen nicht untereinander angeordnet, sondern hintereinander. Dabei werden die Unterstreichungen der Überschriften unterdrückt.

Der einzeilige Export ist für folgende Anwendungsfälle geeignet:

  • Die Listen werden im CSV-Format exportiert.

  • Die Datenexporte sind für die Weiterbearbeitung bestimmt, z.B. in Microsoft Excel.

Ob der Export einzeilig erfolgt, ist anhand der Compilerkonstante pa_BJ_StatEinzeilig konfiguriert.

Exportformat "CSV"

Die Funktion zum Erfassen von Name und Verzeichnis der CSV-Datei ist in proALPHA voreingestellt. In Ihrem Unternehmen kann die Datenausgabe in CSV-Dateien jedoch anders eingerichtet sein. So kann für die Ausgabe ein bestimmtes Verzeichnis fest vorgegeben sein. In diesem Fall können Sie Name und Verzeichnis der Datei nicht erfassen. proALPHA speichert die Daten in das Verzeichnis, das in der Job-Verwaltung für die Schnittstelle "CSV-Datei" festgelegt ist.

Exportformat "Analyzer"

Für Datenexporte mit dem Exportformat "Analyzer" können Masterdateien im Analyzer angelegt werden. In den Masterdateien werden die Layouts zur Darstellung der exportierten Daten im Analyzer festgelegt. So können in den Masterdateien u.a. Analysegruppen und abgeleitete Attribute mit Formeln hinterlegt werden. Eine Masterdatei ist z.B. sinnvoll, wenn Sie einen Datenexport regelmäßig ausführen.

Masterdateien legt in der Regel der Systemverwalter an. Dabei ist zu beachten, dass die Bezeichnungen der Attribute in der Masterdatei identisch sein müssen mit den Textfeldern für die Spaltenüberschriften in der Listenansicht.

Ob eine Masterdatei beim Datenexport einer Liste herangezogen wird, bestimmen Sie beim Ausführen des Datenexports.

Feldtrennzeichen

Wenn ein Feld das Feldtrennzeichen, z.B. ein Semikolon, enthält, dann wird der Feldinhalt als zwei Felder interpretiert und so beim Datenexport getrennt.

Ausnahmen sind Datenexporte von Listen mit den Exportformaten "Analyzer" oder CSV". Wo das Zeichen als Feldinhalt vorkommt, wird es beim Export durch ein Leerzeichen ersetzt. So wird es nicht als Feldtrennzeichen interpretiert.

Das Feldtrennzeichen für Datenexporte ist in der Compilerkonstante pa_BJ_ExportDelimiter hinterlegt.

Fließtexte

In einem zu exportierenden Fließtext können bestimmte Formatierungen oder Zeichen enthalten sein, die bewirken, dass der Fließtext beim Datenexport nicht als zusammenhängender Text interpretiert wird. So kann z.B. ein Zeilenumbruch bewirken, dass der Fließtext in der Zieldatei in zwei Zellen dargestellt wird. Um dies zu verhindern, muss der Anwendungsparameter BJ_ExportQuoteStrings entsprechend konfiguriert sein.

Listen für Datenexporte gestalten

Für Datenexporte mit den Exportformaten "Analyzer" und "CSV" werden besondere Listenansichten benötigt. In einer Listenansicht ist hinterlegt, welche Daten beim Datenexport exportiert werden.

Datenexport für den Analyzer

Für den Datenexport gestalten Sie im internen Listeneditor eine Listenansicht mit zwei Zeilen:

  • Eine Zeile mit Textfeldern für Spaltenüberschriften.

    Die Texte werden als Attributnamen in die Analyzer-Tabelle übernommen.

  • Eine Zeile mit Datenfeldern für die zu exportierenden Daten.

    Die Daten werden als Analysewerte zu den jeweiligen Attributen übernommen. Als Kennungen werden die Schlüssel übernommen. Wenn Sie z.B. die Daten einer Liste über Teile exportieren, dann sind die Teilenummern die Kennungen.

In den Eigenschaften jedes Listenfelds bestimmen Sie im Feld Spalte bei Export, in welcher Reihenfolge die Daten spaltenweise exportiert werden (Exportspalten). Dazu erfassen Sie je Listenfeld die Nummer der Spalte, in der die Daten exportiert werden. Dabei muss die Spaltennummer eines Datenfelds mit der Spaltennummer des dazugehörigen Textfelds identisch sein.

Datenexport in CSV-Dateien

Für den Datenexport können Sie im internen Listeneditor eine Listenansicht mit zwei Zeilen gestalten:

  • Eine Zeile mit Textfeldern für Spaltenüberschriften.

    Die Texte werden als Spaltenüberschriften in die CSV-Datei übernommen.

  • Eine Zeile mit Datenfeldern für die zu exportierenden Daten.

    Die Daten werden als Werte zu den jeweiligen Spaltenüberschriften übernommen.

In den Eigenschaften jedes Listenfelds bestimmen Sie im Feld Spalte bei Export, in welcher Reihenfolge die Daten spaltenweise exportiert werden (Exportspalten). Dazu erfassen Sie je Listenfeld die Nummer der Spalte, in der die Daten exportiert werden. Dabei muss die Spaltennummer eines Datenfelds mit der Spaltennummer des dazugehörigen Textfelds identisch sein. Die Exportspalten können Sie bei Bedarf nachträglich umnummerieren, z.B. wenn sich die Reihenfolge der Listenfelder geändert hat.

Alternativ können Sie eine bestehende Listenansicht verwenden, die mit dem internen Listeneditor gestaltet wurde. Auch hier müssen für die Listenfelder, deren Daten exportiert werden sollen, Exportspalten festgelegt sein.

Exportiert werden nur die Daten der Listenfelder, für die Exportspalten festgelegt sind.

Für den Datenexport in CSV-Dateien können Sie zudem List & Label verwenden.

Exportspalten umnummerieren

Die Exportspalten für den Datenexport im CSV-Format können Sie nachträglich umnummerieren, z.B. wenn sich die Reihenfolge der Listenfelder geändert hat. Sie können:

  • Alle Exportspalten in einem Arbeitsschritt umnummerieren

    Die Umnummerierung starten Sie über den Menüpunkt Extras | Exportspalten reorganisieren. Beim Reorganisieren werden die Spalten je Listenzeile entsprechend der Reihenfolge der Listenfelder von links nach rechts in 1er-Schritten durchnummeriert.

  • Einzelne Exportspalten umnummerieren

Hinweis: Beim Reorganisieren der Exportspalten werden vorhandene Lücken in der Nummerierung entfernt. Dabei gehen auch Lücken verloren, die speziell für die übersichtliche Anordnung der Daten in der CSV-Datei definiert wurden. Wenn Sie also Spaltennummern verwenden, um die Anordnung der exportierten Daten zu gestalten, dann dürfen Sie die Spaltennummern nicht reorganisieren.

Datenexporte von Listen ausführen

Datenexporte von Listen starten Sie bei der Ausgabe der Listen. In den Ausgabeoptionen bestimmen Sie, ob und in welchem Format eine Liste exportiert wird. Je nach Konfiguration wird die Exportdatei automatisch in ein bestimmtes Verzeichnis gespeichert oder Sie bestimmen in einem weiteren Fenster den Speicherort der Exportdatei. Die Datei kann zudem automatisch geöffnet werden, z.B. in einem Editor.

Hinweis: Die bei der Ausgabe gewählte Sortierung der Liste hat keinen Einfluss auf den Datenexport.

Datenexporte von Formularen

Formulare mit Belegdaten können Sie exportieren.

Datenexporte von Formularen ausführen

Datenexporte von Formularen starten Sie bei der Ausgabe der Formulare. In den Ausgabeoptionen bestimmen Sie, ob und in welchem Format ein Formular exportiert wird. Je nach Konfiguration wird die Exportdatei automatisch in ein bestimmtes Verzeichnis gespeichert oder Sie bestimmen in einem weiteren Fenster den Speicherort der Exportdatei.

Datenexporte von Jahresstatistiken

Die Daten von Jahresstatistiken können Sie exportieren, z.B. im Exportformat "CSV". Das Layout für den Datenexport bestimmen Sie wie bei anderen Ausgabeformen für Statistiken anhand von Listen. Für den Export von Statistikdaten verwenden Sie in der Regel die einzeiligen Jahresstatistiken. Auch Statistikdaten von detaillierten und komprimierten Jahresstatistiken können einzeilig exportiert werden. Dazu muss die Compilerkonstante pa_BJ_StatEinzeilig entsprechend konfiguriert sein.

Listen für Datenexporte von Jahresstatistiken gestalten

Für Datenexporte mit den Exportformaten "Analyzer" und "CSV" werden besondere Listenansichten benötigt. In einer Listenansicht ist hinterlegt, welche Daten zu den Statistikwerten exportiert werden, z.B. Teilenummern der Teile, zu denen Statistikwerte zum Auftragseingang exportiert werden. Dazu sind in die Listenansicht verschiedene Listenfelder einzufügen. Beim Gestalten der Listenansichten gehen Sie analog zum Datenexport von Listen vor.

Für den Datenexport der Statistikwerte gibt es das spezielle Listenfeld "Statistikwerte". In der Teilestatistik heißt das Listenfeld z.B. "Statistikwerte Teile". In diesem Feld werden die Statistikwerte exportiert, die Sie in der Statistikansicht festgelegt haben. Bei einzeiligen Statistiken werden anhand des Listenfelds z.B. die Statistikwerte zu den Statistikspalten exportiert, die in der einzeiligen Statistikansicht angelegt sind.

In den Eigenschaften des Listenfelds "Statistikwerte" nehmen Sie folgende Einstellungen vor:

  • Sie deaktivieren das Kontrollkästchen Überschrift, da die Spaltenüberschriften zu den Statistikwerten anhand von Textfeldern abgebildet werden.

  • Sie erfassen im Feld Spalte bei Export die Nummer der Spalte, ab der die Statistikwerte exportiert werden. Diese Spaltennummer muss identisch sein mit der Spaltennummer des ersten Textfelds für die Spaltenüberschriften zu den Statistikwerten.

Tipp: Für Datenexporte von einzeiligen Jahresstatistiken mit dem Exportformat "Analyzer" können Masterdateien im Analyzer angelegt werden. In den Masterdateien werden die Layouts zur Darstellung der exportierten Daten im Analyzer festgelegt. So können in den Masterdateien u.a. Analysegruppen und abgeleitete Attribute mit Formeln hinterlegt werden. Eine Masterdatei ist z.B. sinnvoll, wenn Sie einen Datenexport regelmäßig ausführen. Masterdateien legt in der Regel der Systemverwalter an. Dabei ist zu beachten, dass die Bezeichnungen der Attribute in der Masterdatei identisch sein müssen mit den Textfeldern für die Spaltenüberschriften in der Listenansicht. Ob eine Masterdatei beim Datenexport einer Jahresstatistik herangezogen wird, bestimmen Sie beim Ausführen des Datenexports.

Datenexporte von Jahresstatistiken ausführen

Datenexporte von Jahresstatistiken starten Sie bei der Ausgabe der Jahresstatistiken. Im Druckvorlauf bestimmen Sie u.a., ob eine einzeilige Jahresstatistik exportiert wird. In den Ausgabeoptionen bestimmen Sie, ob und in welchem Format die Jahresstatistik exportiert wird. Je nach Konfiguration wird die Exportdatei automatisch in ein bestimmtes Verzeichnis gespeichert oder Sie bestimmen in einem weiteren Fenster den Speicherort der Exportdatei.

Besonderheiten

Erläuterungen

Form des Exports

Auch detaillierte und komprimierte Jahresstatistiken können einzeilig exportiert werden. Das bedeutet: Je Listenabschnitt wird eine Zeile exportiert. Wenn ein Listenabschnitt mehrere Zeilen enthält, dann sind in der Exportdatei die Zeilen nicht untereinander angeordnet, sondern hintereinander. Dabei werden die Unterstreichungen der Überschriften unterdrückt.

Der einzeilige Export ist für folgende Anwendungsfälle geeignet:

  • Die Listen werden im CSV-Format exportiert.

  • Die Datenexporte sind für die Weiterbearbeitung bestimmt, z.B. in Microsoft Excel.

Ob der Export einzeilig erfolgt, ist anhand der Compilerkonstante pa_BJ_StatEinzeilig konfiguriert.

Feldtrennzeichen

Bei Datenexporten mit den Exportformaten "Analyzer" und "CSV" wird geprüft, ob das als Feldtrennzeichen hinterlegte Zeichen als Feldinhalt eines zu exportierenden Felds enthalten ist. Wo das Zeichen als Feldinhalt vorkommt, wird es beim Export durch ein Leerzeichen ersetzt. So wird es nicht als Feldtrennzeichen interpretiert.

Das Feldtrennzeichen für Datenexporte ist in der Compilerkonstante pa_BJ_ExportDelimiter hinterlegt.

Sortierung

Bei Datenexporten von einzeiligen Jahresstatistiken mit den Exportformaten "Analyzer" und "CSV" hat die bei der Ausgabe gewählte Sortierung keinen Einfluss.

Datenexporte aus Auswertungen

Die aktuell angezeigten Werte von Auswertungen können Sie in ein Tabellenkalkulationsprogramm exportieren. So können Sie z.B. weitere Berechnungen vornehmen oder für eine Präsentation ein Diagramm erstellen. Datenexporte von Auswertungswerten starten Sie in den Infofenstern der Auswertungen mit der Schaltfläche . Beim Datenexport wird eine temporäre TXT-Datei erstellt und direkt in dem in Ihrem Unternehmen genutzten Tabellenkalkulationsprogramm geöffnet. Dazu müssen folgende Angaben in der proALPHA Startkonfiguration hinterlegt sein:

  • Die Bezeichnung der zugehörigen Office Software (Startparameter "Office").

  • Das Verzeichnis, in das die TXT-Datei gespeichert werden soll (Startparameter "Temp").

Erläuterungen zur Nulldivision

Bei der Anzeige und beim Export werden fehlerhafte Werte auf Grund einer Nulldivision besonders gekennzeichnet. Im Infofenster wird ein Fragezeichen angezeigt. Beim Export der Werte wird anstatt des Fragezeichens das Kennzeichen verwendet, das im Anwendungsparameter BM_ExportGrid2SpreadSheetZeroDivision konfiguriert ist.

Ein Nulldivision kann entstehen bei:

  • Formelzuordnungen

  • Prozentualen Abweichungsspalten

  • Anteiligspalten

  • Bezugsspalten

Hinweis: Neben einer Nulldivision kann ein Fragezeichen beim Kennzahlenbericht auch auf einen fehlenden Bestandteil der Kennzahl hinweisen.

Datenexporte aus Übersichten

Die Daten von Übersichten können Sie exportieren, z.B. die Daten der Übersichten von Teilen.

Voraussetzung für Datenexporte aus Übersichten ist, dass die Compilerkonstante pa_D_BrowserExport entsprechend konfiguriert ist.

Bei einem Datenexport mit dem Exportformat "Analyzer" werden die Spaltenüberschriften als Attributnamen übernommen. Die exportierten Daten werden als Analysewerte zu den jeweiligen Attributen übernommen. Als Kennungen werden die Schlüssel übernommen. Wenn Sie z.B. die Daten einer Liste über Teile exportieren, dann sind die Teilenummern die Kennungen.

Datenexporte aus Übersichten ausführen

Datenexporte aus Übersichten starten Sie im Kontextmenü der Übersichten. In einem Vorlauf bestimmen Sie u.a., in welchem Format die Daten der Übersicht exportiert werden sowie den Speicherort der Exportdatei. Bei entsprechender Konfiguration können Sie zudem im Vorlauf den Umfang des Datenexports einschränken, z.B. indem Sie eine bestimmte Anzahl an Datensätzen festlegen. Der Datenexport aus Übersichten ist anhand der Compilerkonstante pa_D_BrowserExport konfiguriert. Der Vorschlagswert für die Anzahl ist im Anwendungsparameter BM_BrowserExportMaxRecords hinterlegt.

Flexible Datenexporte

Die in proALPHA erfassten Daten sind in den Datenbanken als Datensätze gespeichert. Je nach Art der Daten existieren dazu in den Datenbanken unterschiedliche Tabellen, z.B. für Kundenstammdaten oder Teilestammdaten. Mit flexiblen Datenexporten können Daten aus den Tabellen individuell zur Einsicht und Bearbeitung zusammengestellt und exportiert werden. Dazu können beliebig viele Datenexporte definiert werden.

Thema: Flexible Datenexporte

Administration

Objekte

Bedeutung

BJ_CodePages...

Codepages (Zeichensätze) für die Datenausgabe und für den Datenexport

BJ_ExportQuoteStrings

Festlegung, ob ein Fließtext unabhängig von seinem Inhalt in der Zieldatei in einer Zelle dargestellt wird

BJ_PrintDelimiter

Feldtrennzeichen für den Datenexport in CSV-Dateien

BM_DynExportTypes_...

Exportformate für Datenexporte

BM_BrowserExportMaxRecords

Vorschlagswert im folgenden Feld: Anzahl Datensätze (Vorlauf des Datenexports)

DB_NumFormats_...

DB_DateFormats...

Datenformate für Datenexporte

SB_Languages...

Applikationssprachen in Ihrer proALPHA Installation

pa_BJ_ExportDelimiter

Feldtrennzeichen für Datenexporte mit Exportformat "CSV" und "Tabellenkalkulation"

pa_BJ_StatEinzeilig

Festlegung, ob der Export einzeilig erfolgt

pa_D_BrowserExport

Verfahrensweisen für Datenexporte aus Übersichten

ListLabelIndividualKey

Startkonfiguration: Parametertypen | proALPHA Session

Individueller Schlüssel für die Installation von List & Label

Office

Startkonfiguration: Parametertypen | proALPHA Session

Office Software für den Datenexport in ein Tabellenkalkulationsprogramm

Welche Arten von Office Software unterstützt werden und welche Versionen jeweils freigegeben sind, finden Sie in den Freigabeinformationen.

Ausgabegeräte

Ausgabegeräte für den Datenexport in Dateien bei der Datenausgabe

Vordefinierte Datenexporte für den Analyzer

Unternehmensspezifische Konfiguration der vordefinierten Datenexporte

Flexible Datenexporte

Unternehmensspezifische Konfiguration der flexiblen Datenexporte

Zugriffsberechtigungen für Exportdateien konfigurieren

Da bei vordefinierten und flexiblen Datenexporten Daten aus proALPHA exportiert werden, sind Sicherheitsaspekte auf Dateisystem-Ebene zu beachten.

Der reine Datenexport ist weniger sicherheitskritisch, vielmehr müssen die Exportdateien vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden. Um dies generell zu ermöglichen, ist in proALPHA die Parametrierung so gestaltet, dass die Zielverzeichnisse und die Zieldateien für jeden Datenexport frei konfiguriert werden können. So können die Exportdateien nach der Ausführung der Datenexporte automatisch in Verzeichnisse gespeichert werden, die nur für berechtigte Personen zugänglich sind. Die Speicherorte können Sie u.a. über die Dateinamen der Exportdateien mit Hilfe von Platzhaltern bestimmen. Erläuterungen dazu finden Sie in den jeweiligen Detailthemen, z.B. "Dateiname (Exportdatei (Analyzer))".

Neben den Zugriffsberechtigungen für die Exportdateien können für die Datenexporte die in proALPHA üblichen Zugriffsberechtigungen für Datensätze konfiguriert werden.

Remote-Export für Microsoft Excel konfigurieren

Der Remote-Export erfolgt über den mit proALPHA ausgelieferten proALPHA Remoteserver. Über diesen Server werden auch die Remote-Funktionen des DMS (DM-Remote) ausgeführt. Daher haben Remote-Export und DM-Remote gemeinsame Konfigurationskomponenten. Weiterführende Informationen zur Konfiguration finden Sie im proALPHA Wiki. Das proALPHA Wiki ist Bestandteil des proALPHA Kundenportals. Die Zugangsdaten für das proALPHA Kundenportal erhalten Sie vom proALPHA Service.

Objekt

Bedeutung

OfficeRemoteCall

Startkonfiguration: Parametertypen | proALPHA Session

Remote-Betrieb für Office-Anwendungen aktivieren

RemoteServer

Startkonfiguration: Parametertypen | proALPHA Session

Name des Rechners, auf dem eine Funktion im Remote-Betrieb aufgerufen wird

RemoteServerPort

Startkonfiguration: Parametertypen | proALPHA Session

Port, der für die Kommunikation im Remote-Betrieb genutzt wird