Zusammenfassende Meldung

In der Zusammenfassenden Meldung (ZM) werden Umsätze aus innergemeinschaftlichen Warenlieferungen, innergemeinschaftlichen sonstigen Leistungen und innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäften gemeldet. Diese Umsätze werden in proALPHA automatisch ermittelt. Die Ermittlung erfolgt entweder über den Steuerfall in den offenen Posten oder anhand der definierten Kontenzuordnungen für die Zusammenfassende Meldungen. Die so ermittelten Daten können Sie kontrollieren. Dazu gibt es u.a. die ZM-Liste. Auch einen Abgleich mit den Daten der Intrahandelsstatistik können Sie in proALPHA einfach erstellen.

Wenn alle Daten korrekt sind, dann können Sie die ZM übermitteln. Die Übermittlung der Daten kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen in einer XML-Datei sowie in Deutschland in einer CSV-Datei oder direkt via ELSTER erfolgen.

Hinweise zur ZM

Thematik

Hinweise

Staat des Firmensitzes in der EU

In der ZM werden die innergemeinschaftlichen Umsätze eines Mandanten der EU ermittelt, die er im Inland erzielte (Feld Staat im Firmenstamm). So werden z.B. bei einem deutschen Firmensitz Umsätze aus innergemeinschaftlichen Lieferungen aus Deutschland in einen anderen EU-Staat ermittelt.

Hinweis: Innergemeinschaftliche Umsätze in einem vom Firmensitz abweichenden EU-Staat werden in der ZM nicht ermittelt. So z.B. werden in der ZM eines deutschen Mandanten keine Umsätze aus Lieferungen von einem österreichischen Lagerort ermittelt. Solche Umsätze können Sie anhand der OP-Liste ermitteln. Dazu selektieren Sie die OP-Liste nach der eigenen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer im entsprechenden EU-Staat. Anschließend können Sie die Umsätze manuell über das für den betreffenden EU-Staat geeignete Meldeverfahren, z.B. Online-Portal erfassen.

Umsatzarten

In der ZM werden folgende Umsatzarten unterschieden:

  • Innergemeinschaftliche Lieferungen

    Gemeldet werden innergemeinschaftliche Warenlieferungen, die in einem Land der Europäischen Union ausgeliefert wurden.

  • Innergemeinschaftliche sonstige Leistungen

    Gemeldet werden innergemeinschaftliche sonstige Leistungen, wie z.B. Dienstleistungen, die in einem Land der Europäischen Union ausgeführt wurden.

  • Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte

    Gemeldet werden Lieferungen, die innerhalb eines Dreiecksgeschäfts abgewickelt wurden.

Anzahlungsrechnungen

Eine Anzahlungsrechnung wird in der ZM berücksichtigt, wenn sie in einer Teilschlussrechnung oder der Schlussrechnung zu dem dazugehörigen Anzahlungsgeschäft verrechnet wurde. Die Anzahlungsrechnung wird ebenso wie die Teilschlussrechnung/Schlussrechnung in der Meldeperiode berücksichtigt, in der die Teilschlussrechnung/Schlussrechnung verbucht wurde. Die Bemessungsgrundlage wird zum Kurs der Schlussrechnung ermittelt.

Umsätze aus innergemeinschaftlichem Verbringen

Diese Umsätze werden in der ZM berücksichtigt, wenn das Sonderkonto "Verrechnungskonto innergemeinschaftliche Verbringung" in der Kontenzuordnung zur Umsatzsteuerkennzahl "41" hinterlegt ist.

Vorauszahlungen

Vorauszahlungen werden in der ZM nicht berücksichtigt.

Kontenzuordnungen für die ZM

Beim Ermitteln der Umsätze für die ZM werden Sie in proALPHA mit der Kontenzuordnung unterstützt. Kontenzuordnungen definieren Sie je Steuergebiet. Zur Definition der Kontenzuordnungen für die ZM aktivieren Sie im Fenster "Kontenzuordnungen" das Optionsfeld ZM. Zur Arbeitserleichterung können Sie die definierten Kontenzuordnungen der Umsatzsteuer-Voranmeldung auch für die ZM verwenden (aktives Optionsfeld UStVA/ZM).

Thema: Kontenzuordnungen

Voraussetzungen für die Erzeugung der ZM

Voraussetzungen

Erläuterungen

In der Meldeperiode existieren meldepflichtige Kunden-OP

Ein Kunden-OP ist meldepflichtig, wenn

Hinweis: In der ZM werden in der Regel nur Umsatzsteuer-Identifikationsnummern berücksichtigt, die in den Stammdaten der Kunden hinterlegt sind. Ausnahmen sind die Umsatzsteuer-Identifikationsnummern diverser Kunden.

ZM erzeugen

Die ZM erzeugen Sie gemäß der Meldeperiode Ihres Unternehmens (Menüpunkt Funktion | Neue Meldung). Dies kann monatlich oder quartalsweise sein. Dabei werden innergemeinschaftliche Warenlieferungen, innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte und sonstige Leistungen ermittelt und die Bemessungsgrundlage berechnet. Welche Bemessungsgrundlage für den OP-Betrag in der ZM herangezogen wird, ist je Steuergebiet anhand der Besteuerungsoption Bemessungsgrundlage ZM hinterlegt. In einer ZM-Zeile werden je Umsatzart die Umsätze von Kunden mit identischer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zusammengefasst. Dabei wird die Kontonummer des Kunden mit der niedrigsten Kundennummer verwendet.

Differenzierung der Umsätze für die Erzeugung der ZM-Zeilen

Die Ermittlung der Umsätze erfolgt gemäß des meldepflichtigen Steuerfalls im offenen Posten. Alternativ kann die Ermittlung der Umsätze mit Hilfe der definierten Kontenzuordnungen für die ZM erfolgen.

Wie und welche Umsätze ermittelt werden, ist anhand des Anwendungsparameters FO_VATviaAccountAssignment konfiguriert.

proALPHA ermittelt die Zuordnung der Umsätze zu den Umsatzarten wie folgt:

Zeilen-ID

Euroversteuerungsart

Erläuterungen

21

8 (Innergemeinschaftliche sonstige Leistungen)

Gemeldet werden innergemeinschaftliche sonstige Leistungen, wie z.B. Dienstleistungen, die in einem Land der Europäischen Union ausgeführt wurden

Bei der Ausgabe der ZM wird die Bemessungsgrundlage des OP in der Spalte mit dem Hinweis auf sonstige Leistungen mit einer "1" gekennzeichnet.

41

0 (nicht verbrauchssteuerpflichtig)

2 (neues Fahrzeug)

Gemeldet werden innergemeinschaftliche Warenlieferungen, inklusive der innergemeinschaftlichen Verbringungen

Die OP-Beträge aus den Steuerfällen "0" und "2" werden zusammengefasst.

42

5 (Dreiecksgeschäft)

Gemeldet werden Lieferungen, die innerhalb eines Dreiecksgeschäfts abgewickelt wurden

Bei der Ausgabe der ZM wird die Bemessungsgrundlage des OP in der Spalte mit dem Hinweis auf Dreiecksgeschäfte mit einer "2" gekennzeichnet.

Ausnahme: Für die österreichische ZM kann konfiguriert werden, dass Umsätze nur zu bestimmten EU-Staaten und Steuerschlüsseln ermittelt werden. Zu welchen EU-Staaten und Steuerschlüsseln die Umsätze ermittelt werden, wird anhand der Compilerkonstante pa_FO_A_ZM_Schluessel konfiguriert.

Erstmeldung oder Berichtigungsmeldung erzeugen

Sie können:

  • Erstmeldung erzeugen (usprüngliche Meldung)

    Die Meldung erzeugen Sie, wenn innerhalb der Meldeperiode offene Posten existieren, die in der Meldung zu berücksichtigen sind.

  • Berichtigungsmeldung erzeugen

    Die Meldung erzeugen Sie, wenn Sie eine Erstmeldung berichtigen wollen, die bereits zu einer Meldeperiode erzeugt und übermittelt wurde. So z.B. wenn Daten unvollständig oder unrichtig gemeldet wurden. In der Berichtigungsmeldung sind nur die Angaben zu melden, die berichtigt wurden. Angaben, die in der Erstmeldung korrekt gemeldet wurden, werden nicht wiederholt.

Hinweis: Beim Erzeugen einer ZM prüft proALPHA, ob eine Erstmeldung zur Meldeperiode existiert. Wenn dies zutrifft, dann können Sie in einer Systemmeldung entscheiden, ob eine Erstmeldung oder Berichtigungsmeldung erzeugt werden soll.

Zeilen der ZM bearbeiten

ZM-Zeilen können Sie manuell erfassen, z.B. eine Zeile für eine Berichtigungsmeldung, die beim Erzeugen nicht automatisch angelegt wird.

Die Daten einer Zeile können Sie ändern, so können Sie z.B. die Bemessungsgrundlage einer Zeile ändern.

Zeilen, die nicht benötigt werden, können Sie löschen. Eine Löschung ist auch dann möglich, wenn die Daten einer Zeile bereits übermittelt und somit historisiert wurden. Dies ist z.B. dann sinnvoll, wenn weitere oder andere Daten berücksichtigt werden sollen, jedoch keine berichtigte Meldung übermittelt wird.

Zeilen der ZM bearbeiten

  1. Suchen Sie die gewünschte zusammenfassende Meldung.

    Basiswissen: Stammdaten suchen

  2. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Zeilen.

    Das Erfassungsfenster für die Zeilen der ZM wird geöffnet.

  3. Optional: Erfassen Sie eine neue Zeile.

  4. Optional: Ändern Sie die gewünschten Daten in den entsprechenden Feldern.

    Basiswissen: Stammdaten ändern

  5. Optional: Löschen Sie eine Zeile.

    Basiswissen: Stammdaten löschen

Daten der ZM kontrollieren

Daten mit der ZM-Liste kontrollieren

Mit der Liste können Sie die für die ZM relevanten offenen Posten ausgeben. Dabei werden die offenen Posten aufgelistet, die zum im Fenster "Umsatzsteuermeldungen" erfassten Steuergebiet entstanden sind.

Zur ZM-Liste sind im Lieferumfang von proALPHA verschiedene Listenansichten enthalten. Diese Listenansichten sowie weitere Listenansichten können Sie in den Listeneditoren gestalten. So können Sie anhand von Listenfeldern bestimmen, welche Daten in der Liste ausgegeben werden. Bei der Ausgabe der Liste grenzen Sie die auszugebenden Daten im Druckvorlauf ein. So können Sie z.B. bestimmen, zu welcher Meldeperiode Daten in der Liste ausgegeben werden.

Basiswissen:

ZM löschen

Wenn eine ZM noch nicht übermittelt wurde, dann können Sie diese löschen und im Anschluss erneut erzeugen. Dies ist z.B. erforderlich, wenn Sie nach dem Kontrollieren der ZM-Liste noch Änderungen in einem Kunden-OP vornehmen, z.B. Änderung der Euroversteuerungsart.

Daten der Intrahandelsstatistik und der ZM vergleichen

Auch in der Meldung zur Intrahandelsstatistik werden Lieferungen von inländischen Unternehmen an Unternehmen in anderen Mitgliedstaaten der EU gemeldet. Das bedeutet, dass in der Intrahandelsstatistik und in der ZM identische/vergleichbare Sachverhalte gemeldet werden. Aus verschiedenen Gründen können Differenzen zwischen Intrahandelsstatistik und ZM auftreten. So werden z.B. Kopfzuschläge in der Intrahandelsstatistik wertmäßig nicht gemeldet, in der ZM dagegen wird der OP-Betrag inklusive Kopfzuschläge gemeldet. Zur Klärung solcher Differenzen können Sie in der ZM einen Vergleich zwischen Intrahandelsstatistik und ZM im Fenster Vergleich ZM/Intradaten einsehen.

Wichtige Daten im Fenster Vergleich ZM/Intradaten sind u.a.:

Daten

Erläuterungen

Spalte HkPos

Positionsnummer aus dem Herkunftsbeleg

Die Positionsnummer ist "0", wenn ein Beleg in der ZM berücksichtigt wurde, aber in der Intrahandelsstatistik nicht.

Spalte OP-Betrag EW

OP-Betrag in Eigenwährung

Die Daten der Intrahandelsstatistik beziehen sich auf die einzelnen Belegpositionen und werden im Fenster Vergleich ZM/Intradaten zeilenweise dargestellt. Die Daten der ZM beziehen sich auf den gesamten Beleg (OP). Daher wird der OP-Betrag erst in der Zeile der letzten Belegposition dargestellt.

Der OP-Betrag ist "0", wenn ein Beleg in der Intrahandelsstatistik berücksichtigt wurde, aber in der ZM nicht.

Spalte RechBetrag

Rechnungsbetrag je Belegposition

Spalte Diff ZM/Intra

Differenz zwischen OP-Betrag und Rechnungsbetrag

ZM elektronisch übermitteln

Zu meldende Daten sind u.a. die Unternehmensart und bei Bedarf die Adresse des Mitwirkenden zur Erstellung der Zusammenfassenden Meldung. Damit diese Daten übermittelt werden, hinterlegen Sie diese im Firmenstamm.

Anwendungsfälle:

ZM in eine CSV-Datei exportieren

Gilt nur für Deutschland.

Sie können die ZM in folgenden Portalen übermitteln:

  • ElsterOnline-Portal

  • Online-Portal des Bundeszentralamts für Steuern

Dazu benötigen Sie ein Zertifikat, das Sie bei der Registrierung im entsprechenden Online-Portal erhalten. Laut amtlicher Vorgabe muss die ZM als CSV-Datei übermittelt werden. Dazu können Sie in proALPHA eine CSV-Datei erstellen und übermitteln (Menüpunkt Datei | Aktuelle ZM exportieren (CSV)). Im Fenster Ausgabedatei ZM geben Sie den gewünschten Dateinamen ein und wählen den gewünschten Dateityp aus. Mit Hilfe der Listenansicht CSV Export 2012 führen Sie den Export im CSV-Format wie für Listen üblich durch. Eine Konvertierung in das XML-Format ist nicht erforderlich.

Hinweis: Aufbau und Inhalt der in proALPHA erstellten CSV-Datei entsprechen den amtlichen Anforderungen des Bundeszentralamts für Steuern. Das bedeutet, dass Sie diese CSV-Datei direkt im Online-Portal übermitteln können. Weitere Informationen zum Aufbau der CSV-Datei finden Sie im Online-Portal des Bundeszentralamts für Steuern.

Beim Export wird neben der CSV-Datei auch eine Sicherungskopie (Backup-Datei) der CSV-Datei erstellt. Das Verzeichnis, in das die CSV-Datei abgelegt wird, ist in der proALPHA Startkonfiguration hinterlegt (Startparameter ZMDir). Das Verzeichnis, in das die Backup-Datei abgelegt wird, ist auch in der proALPHA Startkonfiguration hinterlegt (Startparameter BackupZMDIR). Den Dateinamen der CSV-Datei vergeben Sie beim Ausführen des Exports. Der Dateiname der Backup-Datei wird automatisch ermittelt, anhand des Erstellungsdatums und der Erstellungsuhrzeit, z.B. zm_110_2010-01_20100209_170607.csv.

ZM via ELSTER übermitteln

Gilt nur für Deutschland.

Bei der elektronischen Übermittlung ist das Authentifizierungsverfahren Pflicht. Zur Authentifizierung benötigen Sie entweder ein Software-Zertifikat oder ein Sicherheitsstick.

Die Datenübermittlung erfolgt mit dem ELSTER Rich-Client (ERiC).

Voraussetzungen:

  • Die Registrierung im ELSTEROnline-Portal ist erfolgt.

    Das ELSTEROnline-Portal ist die Internetseite zu ELSTER. Diese Internetseite können Sie im Fenster Einstellungen zu Umsatzsteuermeldungen öffnen.

  • Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ist im Firmenstamm hinterlegt.

  • Die Kontenzuordnungen für die ZM sind definiert.

Es werden die Umsätze gemeldet, die mit Hilfe der Kontenzuordnungen für die ZM ermittelt werden oder die als manuelle Werte erfasst sind.

Die nach der Übermittlung von ELSTER zurückgelieferte Pdf-Datei können Sie in der ZM Historie beauskunften.

ZM via ELSTER übermitteln

  1. Wählen Sie den Menüpunkt Datei | elektronische Übermittlung der ZM via ELSTER.

    Das Fenster elektronische Übermittlung der ZM via ELSTER wird geöffnet.

  2. Erfassen Sie die gewünschten Daten in den entsprechenden Feldern.

  3. Bestimmen Sie die Meldeperiode der ZM.

    • Meldeperiode ist monatlich

      Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen monatlich.

    • Meldeperiode ist quartalsweise

      Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen quartalsweise.

  4. Bestimmen Sie, wie die Authentifizierung erfolgt.

    • Authentifizierung erfolgt über Zertifikat als Datei auf Ihrem Computer

      Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen Softzertifikat.

    • Authentifizierung erfolgt über Zertifikat auf Ihrem Sicherheitsstick

      Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen USB-Stick.

  5. Optional: Übermitteln Sie die ZM als Testfall.

    Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Testübermittlung.

  6. Starten Sie die Datenübermittlung.

    Anwendungsfälle:

    • Authentifizierung mit Softzertifikat

      1. Das Fenster Name Signaturdatei ZM wird geöffnet.

      2. Öffnen Sie in der Verzeichnisstruktur die Signaturdatei.

        Hinweis: Der Speicherort der Signaturdatei wird für künftige Übermittlungen gespeichert und wird nicht mehr abgefragt.

        Das Fenster Name Signaturdatei ZM wird geschlossen.

        Eine Systemmeldung wird angezeigt.

      3. Das Fenster Pin-Abfrage wird geöffnet.

      4. Geben Sie die PIN ein.

        Diese muss mindestens 4 und darf höchstens 30 Stellen lang sein.

      5. Bestätigen Sie.

        Die PIN wird vom ELSTER Rich-Client geprüft und die Übermittlung wird durchgeführt.

      6. Optional: Löschen Sie den Speicherort der Signaturdatei.

        Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Signaturpfad löschen.

        Hinweis: Es wird ausschließlich der Speicherort gelöscht. Die Signaturdatei bleibt erhalten.

        Üblicherweise wird der Speicherort in folgenden Fällen gelöscht.

        • Änderung der Signaturdatei, mit der die Signatur durchgeführt wird.

        • Verschieben der Signaturdatei an einen anderen Speicherort.

    • Authentifizierung mit USB-Stick

      1. Das Fenster Pin-Abfrage wird geöffnet.

      2. Geben Sie die PIN ein.

        Diese muss mindestens 4 und darf höchstens 30 Stellen lang sein.

      3. Bestätigen Sie.

        Die PIN wird vom ELSTER Rich-Client geprüft und die Übermittlung wird durchgeführt.

ZM in eine XML-Datei exportieren

Hinweis: Aufbau und Inhalt der in einem österreichischen Mandanten erstellten XML-Datei entspricht den amtlichen Anforderungen. Das bedeutet, dass Sie diese XML-Datei direkt über FinanzOnline übermitteln können.

Die ZM können sie in eine XML-Datei exportieren (Menüpunkt Datei | Aktuelle ZM exportieren (XML)). Im Fenster Ausgabedatei ZM wird der Dateiname ermittelt und vorgeschlagen. Beim Export wird neben der XML-Datei auch eine Sicherungskopie (Backup-Datei) der XML-Datei erstellt. Das Verzeichnis, in das die XML-Datei abgelegt wird, ist in der proALPHA Startkonfiguration hinterlegt (Startparameter ZMDir). Der Dateiname der XML-Datei wird automatisch ermittelt, z.B. zm_110_2015_M. Das Verzeichnis, in das die Backup-Datei abgelegt wird, ist auch in der proALPHA Startkonfiguration hinterlegt (Startparameter BackupZMDIR).

Beispiele zum Erzeugen, Bearbeiten und Ausgeben von Meldungen

Administration

Objekte

Beschreibung

DB_Month...

Angaben zu Monaten

DB_Quarter...

Angaben zu Quartalen

pa_FO_A_ZM_Schluessel

(Gilt nur für die ZM Österreich.)

EU-Staaten und deren Steuerschlüssel, zu denen in der ZM die Umsätze ermittelt werden.

Hinweis: Die Compilerkonstante ist im Lieferumfang von proALPHA nicht enthalten. Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Berater.

ZMDir

Startkonfiguration: Parametertypen | proALPHA Session

(Gilt nur für die ZM Deutschland.)

Verzeichnis, in das die CSV-Dateien für den Export gespeichert werden

BackupZMDir

Startkonfiguration: Parametertypen | proALPHA Session

(Gilt nur für die ZM Deutschland.)

Die Kopie der CSV-Datei wird in einem vorgegebenen Verzeichnis gespeichert.

Softwareoption FU_ELS

(Gilt nur für die ZM Deutschland.)

Übermittlung der Zusammenfassenden Meldung mit Hilfe des ELSTER Rich-Client (ERiC).

ZMDir

Startkonfiguration: Parametertypen | proALPHA Session

Verzeichnis, in das die XML-Dateien für den Export gespeichert werden

BackupZMDir

Startkonfiguration: Parametertypen | proALPHA Session

Die Kopie der XML-Datei wird in einem vorgegebenen Verzeichnis gespeichert.

Konfiguration im Fenster "Einstellungen zu Umsatzsteuermeldungen"

Gilt nur für Deutschland.

Sie können:

  • Proxy-Einstellungen konfigurieren

  • Einstellungen für das Authentifizierungsverfahren konfigurieren

    • Authentifizierung mit einem Software-Zertifikat

      Dazu hinterlegen Sie das Verzeichnis, im dem das Softzertifikat gespeichert ist.

    • Authentifizierung mit Sicherheitsstick

      Dazu aktivieren Sie das Kontrollkästchen USB-Stick.

  • Ordner hinterlegen, in dem elektronisch übermittelte ZM gespeichert werden

  • Ordner mit den übermittelten und gespeicherten Zusammenfassenden Meldungen wie in Windows üblich öffnen (Schaltfläche Übermittelte ZM)

  • Internetseite von ELSTER-Web aufrufen, um die Verfügbarkeit der ELSTER-Server einzusehen (Schaltfläche ELSTER-Web)

  • Testlauf durchführen und Fehlerprotokoll erstellen (Schaltfläche ELSTER-Check)

  • Fehlerprotokoll an den proALPHA Service per E-Mail senden (Schaltfläche Logdateien senden)