Ausgabeprozesse erfassen

Für die automatisierte Belegausgabe konfigurieren Sie nach den Anforderungen Ihres Unternehmens Ausgabeprozesse. In einem Ausgabeprozess legen Sie fest, auf welchen Wegen Belege und zugehörige weitere Dokumente den gewünschten Empfängern zugestellt werden.

Ausgabeprozesse manuell erfassen

Das Fenster Ausgabeprozesse ist zweigeteilt. Der linke Fensterbereich zeigt die Ausgabeprozesse in Form einer vertikalen Baumstruktur. Ein Ausgabeprozess besteht aus einem Kopf sowie aus Ausgaben, Belegen und Ausgabeeinheiten. Die verschiedenen Elemente sind jeweils mit Symbolen gekennzeichnet. Im rechten Fensterbereich können Sie die Daten der Ausgabeprozesse und ihrer Elemente einsehen und bearbeiten.

Im Kopf eines Ausgabeprozesses hinterlegen Sie u.a., ob der Ausgabeprozess auch manuell gestartet werden kann. Ausgabeprozesse sind in der Baumstruktur mit dem Symbol gekennzeichnet.

Zu dem Ausgabeprozess können Sie eine oder mehrere Ausgaben anlegen. Beim Anlegen einer Ausgabe erfassen Sie zunächst den Kopf der Ausgabe. Ausgaben sind in der Baumstruktur mit dem Symbol gekennzeichnet. Nach dem Anlegen des Ausgabenkopfs bestimmen Sie, welche Dokumente (Belege) in der Ausgabe ausgegeben werden. Zudem legen Sie die Ausgabeeinheiten an, mit denen die Ausgabe erfolgt.

Kopf eines Ausgabeprozesses anlegen

  1. Öffnen Sie im linken Fensterbereich das Kontextmenü.

  2. Wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt Ausgabeprozess.

    Im linken Fensterbereich wird der Ausgabeprozess angezeigt.

    Im rechten Fensterbereich werden die Felder des Ausgabeprozesses zur Bearbeitung geöffnet.

  3. Erfassen Sie die gewünschten Daten in den entsprechenden Feldern.

  4. Speichern Sie.

Ausgaben zu einem Ausgabeprozess anlegen

  1. Öffnen Sie im linken Fensterbereich das Kontextmenü zum gewünschten Ausgabeprozess.

  2. Wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt Datensatz unterhalb ... einfügen | Ausgabe.

    Im linken Fensterbereich wird der Unterordner für die Ausgabe angezeigt. Im rechten Fensterbereich wird das Feld Ausgabe zur Bearbeitung geöffnet.

  3. Erfassen Sie die gewünschte Bezeichnung.

  4. Speichern Sie.

  5. Bestimmen Sie nach Ihren Anforderungen die Belege der Ausgabe und legen Sie Ausgabeeinheiten an.

Belege zu einer Ausgabe bestimmen

Gemeinsam mit dem eigentlichen Beleg können Sie je Ausgabe beliebig viele weitere Dokumente ausgeben. Dies können sowohl weitere in proALPHA erfasste Belege als auch externe Dokumente sein. So können Sie z.B. gemeinsam mit einer Auftragsbestätigung eine Datei mit Ihren AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) ausgeben. Dazu legen Sie für den Beleg sowie für jedes weitere gewünschte Dokument jeweils einen Belegsatz (Beleg) an. Die Art des Dokuments hinterlegen Sie dabei anhand des Belegtyps. Für Dokumente, die nicht in proALPHA gespeichert sind, hinterlegen Sie zudem Namen und Speicherort des Dokuments als Belegreferenz.

In Ausgaben mit den Belegtypen "Beleg" und "Vorgängerbeleg" können Sie eine Formularvorlage hinterlegen (Feld Formularnummer). Diese Formularvorlage übersteuert bei der Belegausgabe die Formularvorlage, die im Datensatz des Belegs hinterlegt ist.

Belege sind in der Baumstruktur mit dem Symbol gekennzeichnet.

Belege zu einer Ausgabe anlegen

  1. Öffnen Sie im linken Fensterbereich das Kontextmenü zur gewünschten Ausgabe.

  2. Wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt Datensatz unterhalb ... einfügen | Beleg.

    Im linken Fensterbereich wird der Unterordner für den Beleg angezeigt.

    Im rechten Fensterbereich werden die Felder des Belegs zur Bearbeitung geöffnet.

  3. Erfassen Sie die gewünschten Daten in den entsprechenden Feldern.

  4. Speichern Sie.

  5. Optional: Wiederholen Sie die Schritte 1-4, um weitere Belege zu bestimmen.

Ausgabeeinheiten zu einer Ausgabe anlegen

Für die Ausgabe auf verschiedenen Ausgabewegen legen Sie jeweils entsprechende Ausgabeeinheiten an. Den Ausgabeweg hinterlegen Sie in der Ausgabeeinheit anhand des Ausgabetyps, z.B. "E-Mail". Je nach Ausgabetyp erfassen Sie zu einer Ausgabeneinheit unterschiedliche weitere Daten. So legen Sie z.B. für den E-Mail-Versand Empfänger an.

Je Ausgabe können Sie mehrere Ausgabeeinheiten erfassen. Die eigentliche Ausgabe erfolgt nacheinander über alle Ausgabeeinheiten, die zu einer Ausgabe angelegt sind. So kann ein Beleg z.B. zuerst über die INWB gesendet und anschließend gedruckt werden. Die Ausgabeeinheiten werden bei der Ausgabe entsprechend den Vereinbarungen mit den betreffenden Geschäftspartnern angesprochen. So wird ein Beleg nur dann über die INWB gesendet, wenn für den Geschäftspartner eine entsprechende Partnervereinbarung existiert.

In welcher Reihenfolge die einzelnen Ausgabeeinheiten angesprochen werden, bestimmen Sie beim Anlegen der Ausgabeeinheiten. Dazu können Sie die Ausgabeeinheiten in der Baumstruktur in die gewünschte Reihenfolge verschieben. Zudem können Sie je Ausgabeeinheit bestimmen, wie verfahren wird, wenn bei der Ausgabe ein Fehler auftritt. So kann im Fehlerfall die Ausgabe direkt mit der nächstfolgenden Ausgabeeinheit fortgesetzt werden.

Ausgabeeinheiten sind in der Baumstruktur mit dem Symbol gekennzeichnet.

Ausgabeeinheiten zu einer Ausgabe anlegen

  1. Öffnen Sie im linken Fensterbereich das Kontextmenü zur gewünschten Ausgabe.

  2. Wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt Datensatz unterhalb ... einfügen | Ausgabeeinheit.

    Im linken Fensterbereich wird der Unterordner für die Ausgabeeinheit angezeigt.

    Im rechten Fensterbereich werden die Felder der Ausgabeeinheit zur Bearbeitung geöffnet.

  3. Erfassen Sie die gewünschten Daten in den entsprechenden Feldern.

  4. Speichern Sie.

  5. Optional: Wiederholen Sie die Schritte 1-4, um weitere Ausgabeeinheiten anzulegen.

  6. Optional: Bestimmen Sie die Reihenfolge der Ausgabeeinheiten.

    Anwendungsfälle:

    • Eine Ausgabeeinheit soll um eine Position nach oben verschoben werden.

      Klicken Sie dazu im linken Fensterbereich auf die gewünschte Ausgabeeinheit. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    • Eine Ausgabeeinheit soll um eine Position nach unten verschoben werden.

      Klicken Sie dazu im linken Fensterbereich auf die gewünschte Ausgabeeinheit. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

Ausgabeeinheiten für den E-Mail-Versand

Für den E-Mail-Versand (Mailversand) legen Sie Ausgabeneinheiten mit dem Ausgabetyp "E-Mail" an. Je Ausgabeeinheit können Sie einen oder mehrere Empfänger sowie einen Absender anlegen. Zudem können Sie eine E-Mail-Vorlage zuordnen.

Beim Anlegen eines Empfängers bestimmen Sie zunächst mit dem Empfangstyp, ob der Empfänger Hauptempfänger oder Kopieempfänger ist. Anschließend bestimmen Sie im Feld Empfänger, an welche Adresse der Mailversand erfolgt. Dazu stehen die in Belegen verwendeten Adressen zur Auswahl, z.B. die Adressen Ihrer Kunden. Der Mailversand kann u.a. auch an Personen erfolgen, die Sie als Ansprechpartner bei Ihren Geschäftspartnern führen. Sie können mehrere Empfänger mit demselben Empfangstyp anlegen. So kann eine E-Mail auch an mehrere Hauptempfänger gesendet werden.

Für den Mailversand werden je Empfangstyp die Adressen der Empfänger ermittelt, die zu der Ausgabeeinheit angelegt sind. In welcher Reihenfolge die Empfängeradressen ermittelt und in das E-Mail-Formular eingefügt werden, bestimmen Sie beim Anlegen der Empfänger. Dazu verschieben Sie die Empfänger in der Baumstruktur in die gewünschte Reihenfolge.

Hinweis: Abhängig von der Belegart kann die Reihenfolge der Empfänger bei der Belegausgabe übersteuert werden. So gilt für Rechnungen, Gutschriften und Proforma-Rechnungen: Wenn der Beleg eine Rechnungsadresse enthält, die von der Kundenadresse abweicht, dann wird diese für den Mailversand verwendet. Dies ist unabhängig davon, welchen Platz die Rechnungsadresse in der Reihenfolge der Belegempfänger laut Ausgabeprozess einnimmt.

Je Empfangstyp können Sie einen oder mehrere Empfänger als Alternativempfänger bestimmen. So stellen Sie sicher, dass die E-Mail oder das Fax an diesen Empfänger gesendet wird, wenn für den eigentlich vorgesehenen Empfänger keine Adresse ermittelt wurde. Ein Alternativempfänger wird nur dann berücksichtigt, wenn für den in der Reihenfolge nächsthöheren Empfänger mit demselben Empfangstyp keine E-Mail-Adresse erfasst ist. So können Sie für E-Mails mit Vertriebsbelegen einen Empfänger "Kunde" und einen Empfänger "Lieferadresse" anlegen. Den Empfänger "Lieferadresse" bestimmen Sie als Alternativempfänger. Wenn für den Kunden keine Adresse ermittelt wird, dann wird alternativ die E-Mail-Adresse der Lieferadresse des Kunden ermittelt.

E-Mails werden den Empfangstypen entsprechend gesendet, wobei eine Adresse je Sendevorgang nur einmal berücksichtigt wird. Die Art der Adressierung wird in der Reihenfolge "An, Cc, Bcc" ermittelt. Wurde z.B. für die Adressierungen "An Lieferant" und "Cc Empfänger" dieselbe E-Mail-Adresse ermittelt, dann wird an diese Adresse nur eine E-Mail mit der Adressierung "An" gesendet. Wenn für "Cc Sachbearbeiter" und "Bcc Hauptvertreter" dieselbe E-Mail-Adresse ermittelt wurde, dann wird an diese Adresse nur eine E-Mail mit der Adressierung "Cc" gesendet.

Zusätzlich zu den Empfängern können Sie je Ausgabeneinheit einen Absender anlegen. Dazu gibt es den Empfangstypen "Absender". Die Adresse, die Sie in dem zugehörigen Feld Empfänger auswählen, wird in den E-Mails als Absenderadresse angegeben. Als Absender können Sie z.B. den Sachbearbeiter des Belegs angeben.

Die Empfängerliste für den E-Mail-Versand von Vertriebsbelegen kann wie folgt aussehen:

Empfangstyp

Empfänger

An

Kunde

An

Lieferadresse (Alternativempfänger)

Cc

Hauptvertreter

Absender

Sachbearbeiter Beleg

Empfänger zu einer Ausgabeeinheit anlegen

  1. Öffnen Sie im linken Fensterbereich das Kontextmenü zur gewünschten Ausgabeeinheit.

  2. Wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt Datensatz unterhalb ... einfügen | Empfänger.

    Im linken Fensterbereich wird der Unterordner für den Empfänger angezeigt.

    Im rechten Fensterbereich werden die Felder des Empfängers zur Bearbeitung geöffnet.

  3. Erfassen Sie die gewünschten Daten in den entsprechenden Feldern.

  4. Speichern Sie.

  5. Optional: Wiederholen Sie die Schritte 1-4, um weitere Empfänger anzulegen.

  6. Optional: Bestimmen Sie die Reihenfolge der Empfänger.

    Anwendungsfälle:

    • Ein Empfänger soll um eine Position nach oben verschoben werden.

      Klicken Sie dazu im linken Fensterbereich auf den gewünschten Empfänger. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    • Ein Empfänger soll um eine Position nach unten verschoben werden.

      Klicken Sie dazu im linken Fensterbereich auf den gewünschten Empfänger. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

Ansprechpartner als Mail-Empfänger

Ihre Ansprechpartner bei Geschäftspartnern (Kunden, Lieferanten, Kontakte) können Sie als Empfänger für den Mailversand festlegen. Dabei können Sie verschiedene Anwendungsfälle abbilden.

Mailversand an Ansprechpartner mit bestimmten Funktionen

Ansprechpartner können Sie entsprechend ihrer Funktion im Unternehmen mit verschiedenen Selektionscodes führen. Anhand von Selektionscodes können Sie Adressaten für CRM-Aktionen auswählen, z.B. für Marketingaktionen. Die Selektionscodes können Sie auch für den Mailversand von Belegen nutzen. Dabei können Sie je Ausgabeprozess bis zu drei Ansprechpartner mit Selektionscodes als Empfänger anlegen (Empfängertypen Ansprechpartner Selektion 1, Ansprechpartner Selektion 2 und Ansprechpartner Selektion 3).

Bei der Belegausgabe wird der Ansprechpartner anhand des Selektionscodes ermittelt und als Empfänger verwendet. Wenn zu dem Geschäftspartner, z.B. dem Kunden, mehrere Ansprechpartner mit demselben Selektionscode existieren, dann wird der Ansprechpartner mit der Anzeigefolge "1" (Hauptansprechpartner) verwendet.

Beispiel: Auftragsbestätigungen, die Sie an die Kundenadresse eines Kunden senden, sollen zusätzlich in Kopie an die Einkaufsleitung bei dem Kunden gehen. Dazu legen Sie zu dem Ausgabeprozess einen Empfänger "Cc Ansprechpartner Selektion 1" an, dem Sie den entsprechenden Selektionscode zuordnen.

Mailversand an Ansprechpartner abhängig von der Belegart

Bei Ihren Geschäftspartnern sind ggf. bestimmte Ansprechpartner für bestimmte Belege zuständig. So soll z.B. bei einem Kunden ein Ansprechpartner nur die Angebote erhalten, ein anderer Ansprechpartner dagegen Auftragsbestätigungen und Rechnungen.

Um diese Anforderung abzubilden, benötigen Sie nicht unbedingt mehrere Ausgabeprozesse für die entsprechenden Belegarten. Ggf. genügt ein einziger Ausgabeprozess, den Sie für mehrere Belegarten verwenden können.

Die notwendige Verbindung zwischen Belegarten und Ansprechpartnern schaffen Sie direkt in den Stammdaten der Ansprechpartner. Dabei ordnen Sie je Ansprechpartner die gewünschten Belegarten sowie die Empfangstypen für den Mailversand zu (Fenster Ansprechpartner, Menüpunkt Funktion | Empfänger Belegausgabe).

Im Ausgabeprozess selbst legen Sie einen "neutralen" Ansprechpartner als Empfänger an (Empfängertyp zugeordneter Ansprechpartner; der Empfangstyp hat an dieser Stelle keine Bedeutung).

Bei der Belegausgabe wird der tatsächliche Ansprechpartner anhand der Zuordnung in den Stammdaten ermittelt und als Empfänger verwendet.

Ob und welche Ansprechpartner als Empfänger für die Belegausgabe zugeordnet sind, sehen Sie in den Stammdaten der Geschäftspartner sowie in den Erfassungsfenstern der einzelnen Belegarten (Menüpunkt Info | Empfänger Belegausgabe).

Ausgabeeinheiten für den Faxversand

Hinweis: Der Faxversand erfolgt per E-Mail, d.h. die Belege werden per E-Mail als Faxe gesendet. Die dazu benötigen E-Mail-Adressen werden auf Basis der Faxnummern der Empfänger automatisch generiert. Für diese spezielle Art des E-Mail-Versands benötigen Sie eine entsprechende Software eines externen Anbieters.

Für den Faxversand legen Sie Ausgabeneinheiten mit dem Ausgabetyp "Fax" an. Je Ausgabeeinheit können Sie einen oder mehrere Empfänger sowie einen Absender anlegen. Zusätzlich erfassen Sie ein Präfix oder ein Suffix, mit dem die E-Mail-Adressen generiert werden. Welche dieser Angaben Sie erfassen müssen, hängt von den Vorgaben des Anbieters ab.

Beim Anlegen von Empfängern für den Faxversand gehen Sie ähnlich vor wie für den Mailversand. Dabei ist zu beachten, dass ein Fax wie beim manuellen Faxversand immer nur an einen Empfänger gesendet werden kann. Daher gelten gegenüber dem Mailversand folgende Einschränkungen:

  • Als Empfangstypen sind nur "An" und "Absender" zulässig.

  • Der Empfänger "Fix" ist nur in Kombination mit dem Empfangstypen "Absender" zulässig.

  • Alle Empfänger werden automatisch als Alternativempfänger gekennzeichnet (aktives Kontrollkästchen AlternativEmpf).

Ausgabeeinheiten für den Druck

Für den Druck legen Sie Ausgabeneinheiten mit dem Ausgabetyp "proALPHA Druck" an. Je Ausgabeeinheit können Sie bestimmen, welches Druckprogramm für die Ausgabe verwendet wird:

  • Das Standarddruckprogramm für die jeweilige Belegart, z.B. "Bestellung" (e_dbes31.p).

    Dies bestimmen Sie mit dem aktiven Kontrollkästchen StanDruckprogramm.

    Das Druckprogramm wird mit den Einstellungen verwendet, die in der Konfiguration der Job-Verwaltung für das Druckprogramm hinterlegt sind.

  • Das allgemeine Druckprogramm für die Belegausgabe (sbdebv00.p).

    Dies bestimmen Sie mit dem inaktiven Kontrollkästchen StanDruckprogramm.

    Das Druckprogramm kann mit den Grundeinstellungen oder als Instanz mit abweichenden Einstellungen verwendet werden. Ob und welche Instanz des Druckprogramms verwendet wird, wählen Sie im Feld Druckprogramm aus. Für das Druckprogramm sind verschiedene Instanzen für abweichende Einstellungen vordefiniert. Die Einstellungen je Instanz können Sie nach Ihren Anforderungen anpassen. Dazu können Sie die Datensätze der Instanzen direkt aus dem Ausgabeprozess öffnen (Menüpunkt Extras | Druckprogramm bearbeiten).

    Weitere Instanzen können für Ihr Unternehmen individuell programmiert werden. Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Berater.

Formularvorlagen für Ausgaben hinterlegen

In Ausgaben mit den Belegtypen "Beleg" und "Vorgängerbeleg" können Sie eine Formularvorlage hinterlegen (Feld Formularnummer). Diese Formularvorlage übersteuert bei der Belegausgabe über bestimmte Ausgabeeinheiten die Formularvorlage, die im Datensatz des Belegs hinterlegt ist. Dies gilt für Ausgabeeinheiten mit Ausgabetypen "E-Mail", "proALPHA Druck" und "Fax".

Auf diese Weise können Sie je nach Empfängerkreis der Belege die Belegdaten in verschiedenen Formularen ausgeben. So können Sie z.B. die Belegdaten von Rechnungen an Ihre Kunden als Rechnungen senden und an Ihre Vertreter als Provisionsvergütungen, jeweils in einem entsprechend gestalteten Formular. Dazu legen Sie im entsprechenden Ausgabeprozess jeweils eine Ausgabe mit Belegtyp "Beleg" an, zu der Sie die gewünschte Formularnummer sowie entsprechende Ausgabeeinheiten erfassen. Ein weiterer Anwendungsfall ist die Versendung einer sogenannten "Gelangensbestätigung", wie sie für bestimmte innergemeinschaftliche Geschäftsvorgänge zwischen EU-Mitgliedstaaten vorgeschrieben ist. Mit Hilfe verschiedener Formulare können Sie die Belegdaten von Rechnungen dem Empfänger (hier: Ihrem Kunden) als Rechnungen und als Gelangensbestätigungen übermitteln.

Hinweis: Formularnummern, die Sie beim Erfassen von Ausgaben hinterlegen, werden aus technischen Gründen nicht validiert. Es wird nicht geprüft, ob eine Formularvorlage mit der betreffenden Formularnummer existiert. Dies u.a. deswegen, weil Sie Ausgabeprozesse jeweils für mehrere Belegarten verwenden können. Die Validierung erfolgt erst bei der Belegausgabe. Wenn dort eine Formularnummer ermittelt wird, für die zur Belegart des betreffenden Belegs keine Formularvorlage existiert, dann wird automatisch die im Beleg hinterlegte Formularvorlage verwendet. Welche Formularnummer laut Ausgabeprozess vorgesehen war, sehen Sie im Ausgabeprotokoll zu dem Beleg (Menüpunkt Info | Belegausgabe). Wenn im Beleg keine Formularvorlage hinterlegt ist, dann werden Sie in einer Systemmeldung entsprechend informiert.

Archivierung im DMS konfigurieren

Bei entsprechender Konfiguration des Ausgabeprozesses wird automatisch eine PDF-Datei mit den Belegdaten im DMS archiviert. Ob eine Archivierung erfolgt, bestimmen Sie im Ausgabeprozess je Ausgabe und Beleg mit dem Kontrollkästchen Archivierung.

Die PDF-Datei wird zu dem für die betreffende Belegart festgelegten proALPHA Dokumenttyp archiviert, z.B. "Vertriebsbelegdokumente". Alternativ kann die Archivierung zu einem Unterdokumenttyp des jeweiligen Dokumenttyps erfolgen. Auf diese Weise kann bei der Archivierung genauer nach einzelnen Belegarten differenziert werden, z.B. bei Vertriebsbelegen nach Rechnungen und Aufträgen. Die Archivierung zu einem Unterdokumenttyp konfigurieren Sie je Ausgabeprozess übergreifend für alle Belege des Ausgabeprozesses. Dazu hinterlegen Sie den Unterdokumenttyp in der Parameterliste zu dem Ausgabeprozess im Parameter SubDocTypeDMS.

Die Archivierung erfolgt im Anschluss an die Belegausgabe und ist Teil des Ausgabevorgangs.

Hinweis: Die Archivierung bei der Belegausgabe ist keine COLD-Archivierung.

Manuelles Unterdrücken von Belegausgaben konfigurieren

Für einen Ausgabeprozess können Sie die manuelle Unterdrückung durch die Benutzer erlauben. Dazu hinterlegen Sie in der Parameterliste zu dem Ausgabeprozess den Parameter AllowCancel mit der Einstellung "yes".

Belegausgaben zu diesem Ausgabeprozess, die durch Klicken auf die Schaltfläche angefordert werden, können durch erneutes Klicken auf die Schaltfläche unterdrückt werden.

Ausgabeprozess aktivieren

Nachdem die Erfassung des Ausgabeprozesses abgeschlossen ist, aktivieren Sie den Ausgabeprozess, sodass er für die Ausgabe verwendet werden kann.

Ausgabeprozess aktivieren

  1. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den gewünschten Ausgabeprozess

  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Im rechten Fensterbereich werden die Felder des Ausgabeprozesses zur Bearbeitung geöffnet.

  3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen aktiv.

  4. Speichern Sie.

Ausgabeprozesse kopieren

Zur Erfassung eines neuen Ausgabeprozesses können Sie einen bestehenden Ausgabeprozess kopieren. Beim Kopieren eines Ausgabeprozesses wird ein neuer Ausgabeprozess erfasst. Dabei werden alle Elemente des bestehenden Ausgabeprozesses in den neuen Ausgabeprozess kopiert. Der neue Ausgabeprozess wird mit dem Schlüssel des kopierten Ausgabeprozesses und dem Zusatz "Kopie" erfasst. Den Schlüssel können Sie nachträglich ändern. Der neue Ausgabeprozess ist deaktiviert. So wird verhindert, dass ein Ausgabeprozess verwendet wird, bevor er geprüft und ggf. angepasst wurde. Damit der Ausgabenprozess verwendet werden kann, müssen Sie den Ausgabeprozess aktivieren.

Ausgabeprozess kopieren

  1. Öffnen Sie im linken Fensterbereich das Kontextmenü zu dem Ausgabeprozess, den Sie kopieren wollen.

  2. Wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt Ausgabeprozess kopieren.

    Eine Systemmeldung wird angezeigt.

  3. Bestätigen Sie die Systemmeldung mit Ja.

    Der neue Ausgabeprozess wird mit dem Schlüssel des kopierten Ausgabeprozesses und dem Zusatz "Kopie" erfasst.

  4. Optional: Ändern Sie den Schlüssel des neuen Ausgabeprozesses. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

    1. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Ausgabeprozess.

    2. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

      Im rechten Fensterbereich werden die Felder des Ausgabeprozesses zur Bearbeitung geöffnet.

    3. Erfassen Sie den gewünschten Schlüssel im Feld Ausgabeprozess.

    4. Speichern Sie.