Währungsumstellung

Als Währungsumstellung bezeichnen wir die Umstellung der in proALPHA zugeordneten Nationalwährungen des Euroraums auf Euro. Dies betrifft in proALPHA z.B. Vertriebs- und Einkaufsbelege.

Durch die Einführung des Euros als Zahlungsmittel werden Nationalwährungen innerhalb der europäischen Währungsunion ungültig. Daher ist es erforderlich, die ungültigen Währungen in proALPHA umzustellen. So sind z.B. Vertriebs- und Einkaufsbelege auf Euro umzustellen.

Die Währungsumstellung führen Sie durch, wenn eine Eurowährung folgenden Objekten zugeordnet ist:

  • Kundenstamm-Datensätzen

  • Lieferantenstamm-Datensätzen

  • Preislisten

  • Vertriebsbelegen

  • Einkaufsbelegen

  • Offenen Posten

Bei der Währungsumstellung unterscheiden Sie:

Bei der Währungsumstellung berücksichtigt proALPHA Eurowährungen, für die ein Eurofaktor erfasst ist und deren Beitrittsdatum zur Währungsunion vor dem Tagesdatum liegt (Datum der EWU-Zugehörigkeit).

proALPHA protokolliert u.a. Datum und Uhrzeit der Währungsumstellung in ASCII-Dateien. Die Dateien speichert proALPHA im temporären Verzeichnis aus der Systemregistrierung.

Der Dateiname ist für die Währungsumstellung im Bereich Logistik der Name des Programms, mit dem Sie die Währungsumstellung durchführen. Der Dateityp ist "*.log". Der Dateiname ist für die Währungsumstellung im Bereich Finanzwesen "konv_op", der Dateityp ist "*.pro".

Diese Angaben sind Vorschlagswerte, die Sie im Vorlauf zur Währungsumstellung ändern können.

Bestehende Protokolldateien ergänzt proALPHA, wenn Sie weitere Währungsumstellungen durchführen. Dadurch werden keine Protokolldaten überschrieben.

Eurokonvertierung

Führen Sie die Währungsumstellung durch, kann sowohl davor als auch danach eine Eurokonvertierung in proALPHA erfolgen.

Ausgenommen davon ist die Währungsumstellung für offene Posten. Diese Währungsumstellung können Sie nur durchführen, wenn bereits die Eurokonvertierung erfolgt ist.