Startkonfiguration (Konfigurationsdatei)

In der Konfigurationsdatei der Startkonfiguration können folgende Einstellungen für die Arbeit mit proALPHA definiert werden:

  • Parameter für den Start von proALPHA, z.B. Einstellungen für die Authentifizierung der Benutzer bei der Anmeldung

  • Verbindungen zu Datenbanken und Servern, die für die Arbeit mit proALPHA benötigt werden.

Die Konfigurationsdatei ist eine XML-Datei, die beim Start einer proALPHA Arbeitssitzung automatisch geladen wird. In proALPHA können Arbeitssitzungen für verschiedene Benutzer unterschieden werden, z.B. Arbeitssitzungen für Sachbearbeiter oder für Systemverwalter. Die Unterscheidung erfolgt anhand von Sitzungstypen. In der Konfigurationsdatei kann je Sitzungstyp eine Startkonfiguration definiert werden.

Damit beim Start der Arbeitssitzungen von Benutzern die dafür vorgesehenen Einstellungen geladen werden, sind der entsprechende Sitzungstyp sowie die Konfigurationsdatei in der proALPHA Startverknüpfung der Rechner der Benutzer zu hinterlegen.

Hinweis: Spezielle Einstellungen für die Arbeitssitzungen eines Benutzers können Sie auf dessen Rechner in der Windows-Systemregistrierung oder direkt in der Startverknüpfung (Parameterliste -param) hinterlegen. Diese werden beim Start der Arbeitssitzungen anstelle der entsprechenden Einstellungen der Startkonfiguration geladen. Eine Ausnahme bilden sicherheitsrelevante Einstellungen, die ausschließlich aus der Startkonfiguration geladen werden.

Startkonfiguration definieren

Zum Definieren der Startkonfiguration können Sie die Konfigurationsdatei in proALPHA im Fenster Startkonfiguration öffnen. Das Fenster ist zweigeteilt: der linke Teil des Fensters zeigt die Sitzungstypen mit Startparametern und Verbindungen in Form einer vertikalen Baumstruktur. Im rechten Teil des Fensters können Sie die Daten der einzelnen Sitzungstypen, Startparameter und Verbindungen einsehen und bearbeiten.

Hinweis: Die Konfigurationsdatei ist schreibgeschützt. Darüber werden Sie beim Öffnen des proALPHA Fensters in einer Systemmeldung informiert. In der Systemmeldung ist der Speicherort der Datei angegeben. Damit Sie Änderungen an der Datei in proALPHA speichern können, müssen Sie den Schreibschutz in den Eigenschaften der Datei aufheben wie in Windows üblich.

Sitzungstypen definieren

Sitzungstypen können Sie auf verschiedenen Ebenen definieren, z.B. für verschiedene Arbeitsumgebungen. Für die Ebenen gilt das Prinzip der "Vererbung" von Einstellungen. Beim Start einer Arbeitssitzung werden die Einstellungen geladen, die für den Sitzungstypen der Arbeitssitzung definiert sind. Wenn für den Sitzungstypen keine Einstellungen definiert sind, dann gelten die Einstellungen des nächsthöheren Sitzungstypen. Wenn keine Einstellungen für Sitzungstypen definiert sind, dann gelten von proALPHA vorgegebene Defaulteinstellungen.

Ausnahmen sind Verbindungen: diese sind von der Vererbung ausgenommen, d.h. beim Start einer Arbeitssitzung werden immer nur diejenigen Verbindungen hergestellt, die zu dem Sitzungstypen der Arbeitssitzung definiert sind.

Einstellungen, die übergreifend für alle proALPHA Arbeitssitzungen gelten sollen, definieren Sie für den vorgegebenen Sitzungstypen Global. Die Einstellungen zu diesem Sitzungstypen gelten für alle untergeordneten Sitzungstypen, sofern dort keine anderen Einstellungen definiert sind.

Für Einstellungen, die nur für bestimmte Arbeitssitzungen gelten sollen, können Sie unter dem Sitzungstypen Global entsprechende Sitzungstypen anlegen und dazu die gewünschten Einstellungen definieren.

Sie können:

Sitzungstypen manuell definieren

Beim manuellen Definieren eines Sitzungstypen legen Sie zuerst den Sitzungstypen an. Anschließend definieren Sie für den Sitzungstypen die gewünschten Verbindungen und Startparameter. Verbindungen müssen Sie manuell definieren, Startparameter können Sie manuell definieren oder importieren.

Sitzungstypen anlegen

  1. Öffnen Sie das Fenster Startkonfiguration.

  2. Öffnen Sie im linken Fensterbereich das Kontextmenü zu dem Sitzungstypen Global.

  3. Wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt Datensatz unterhalb ... einfügen | Sitzungstypen.

    Im linken Fensterbereich wird der Unterordner für den Sitzungstypen angezeigt.

    Im rechten Fensterbereich werden die Felder des Sitzungstypen zur Bearbeitung geöffnet.

  4. Erfassen Sie die gewünschten Daten in den entsprechenden Feldern.

  5. Speichern Sie.

    Im linken Fensterbereich wird der Ordner des Sitzungstypen mit Unterordnern für Parameter und Verbindungen sowie für untergeordnete Sitzungstypen angezeigt.

Hinweis: Um einen untergeordneten Sitzungstypen zu einem vorhandenen Sitzungstypen anzulegen, öffnen Sie das Kontextmenü zu diesem Sitzungstypen.

Um einen Sitzungstypen auf derselben Ebene wie den Sitzungstypen Global anzulegen, öffnen Sie das Kontextmenü im linken Fensterbereich außerhalb der Baumstruktur.

Um einen Sitzungstypen nachträglich auf eine andere Ebene in der Baumstruktur zu verschieben, ziehen Sie den Sitzungstypen per Drag & Drop auf die gewünschte Position in der Baumstruktur.

Startparameter manuell definieren

Zum manuellen Definieren von Startparametern stehen alle zulässigen Parameter als Vorlagen mit Defaultwerten zur Verfügung. Die Vorlagen sind in der Baumstruktur der Konfigurationsdatei entsprechend ihrem Verwendungszweck in Parametertypen gruppiert. So gibt es z.B. den Parametertypen "proALPHA Analyzer", in dem verschiedene Startparameter für den Analyzer zusammengefasst sind. In den Vorlagen können Sie mit "Suchen und Aufsetzen" suchen (Menüpunkt Extras | Parameter in Parametertypen suchen; Taste <F2> zum Erfassen des Suchtexts; Schaltfläche oder Doppelklick auf die Zeile zum Anzeigen des Parameters in der Baumstruktur).

Zum Definieren eines Parameters ordnen Sie zunächst die entsprechende Vorlage dem Parameterverzeichnis des gewünschten Sitzungstypen zu. Anschließend erfassen Sie die gewünschten Parameterwerte.

Beim Erfassen von Parameterwerten können Sie andere Parameter als Platzhalter verwenden:

  • proALPHA Startparameter als Platzhalter verwenden

    Soll z.B. als Spool-Verzeichnis dasselbe Verzeichnis verwendet werden, wie als TEMP-Verzeichnis, so erfassen Sie als Parameterwert des Parameters Spooldir den Platzhalter "%Temp%". proALPHA füllt den Parameterwert mit dem Wert, der zu dem Parameter Temp hinterlegt ist, hier mit der Verzeichnisangabe.

  • Umgebungsvariablen des Betriebssystems als Platzhalter verwenden

    Soll z.B. als TEMP-Verzeichnis das Windows-TEMP-Verzeichnis verwendet werden, so erfassen Sie als Parameterwert des Parameters Temp den Platzhalter "#Temp#". proALPHA füllt den Parameterwert mit dem Wert, der im Betriebssystem zu der Umgebungsvariable TEMP hinterlegt ist, hier mit der Verzeichnisangabe.

Hinweis: Die Parametertypen und damit die Vorlagen zum Definieren von Parametern werden bei jedem Update von proALPHA aktualisiert. Dabei werden ggf. Parametertypen und Parameter neu angelegt, gelöscht oder geändert. Änderungen, die Sie an Vorlagen vorgenommen haben, können dabei überschrieben werden. Daher sollten Sie die Vorlagen nicht ändern. Unabhängig davon können Sie jedoch unter den vorgegebenen Parametertypen auch eigene Parameter anlegen und für Sitzungstypen verwenden.

Startparameter manuell definieren

  1. Öffnen Sie im linken Fensterbereich den Ordner des Sitzungstypen, zu dem Sie einen Parameter definieren wollen.

  2. Doppelklicken Sie im linken Fensterbereich auf den Ordner Parametertypen.

    Das Ordnerverzeichnis der Parametertypen wird geöffnet.

  3. Öffnen Sie den Ordner des Parametertypen, in dem die Vorlage für den Parameter liegt.

  4. Klicken Sie im Ordner des Parametertypen auf den Eintrag Parameter.

    Die als Vorlagen zur Verfügung stehenden Parameter werden im rechten Fensterbereich aufgelistet.

  5. Ziehen Sie den gewünschten Parameter per Drag & Drop auf den Unterordner Parameter des Sitzungstypen im linken Fensterbereich.

    Der Parameter wird im Unterordner Parameter des Sitzungstypen angezeigt und markiert.

  6. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Das Feld Parameterwert wird zur Bearbeitung geöffnet.

  7. Geben Sie den gewünschten Parameterwert ein.

  8. Speichern Sie.

Hinweis:

Die Eigenschaften der als Vorlagen verfügbaren Parameter können Sie einsehen, indem Sie auf die Einträge der Parameter in den Parametertypen doppelklicken. Die Daten der Parameter werden im rechten Fensterbereich gezeigt. Dabei informieren die Felder Bezeichnung und Beschreibung über den Verwendungszweck der Parameter.

Startparameter importieren

Parameterwerte können Sie auch aus der Konfigurationsdatei einer anderen Startkonfiguration übernehmen. Dazu importieren Sie die Parameter aus einem Sitzungstyp dieser zweiten Datei in den gewünschten Sitzungstypen Ihrer Startkonfiguration. Parameter, die für den Sitzungstypen in der Zieldatei bereits vorhanden sind, werden beim Importieren überschrieben, fehlende Parameter neu angelegt. Parameter, die nur in der Zieldatei vorhanden sind, bleiben unverändert. Sie können jedoch bestimmen, dass proALPHA vor dem Importieren alle in der Zieldatei vorhandenen Parameter des Sitzungstypen löscht.

Startparameter importieren

  1. Öffnen Sie das Fenster Startkonfiguration.

  2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Sitzungstypen, in den Parameter importiert werden sollen.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Extras | Parameterwerte importieren .

    Das Fenster Parameterwerte importieren wird geöffnet.

  4. Wählen Sie die XML-Datei, aus der Sie Parameter importieren wollen.

  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Öffnen.

    Der Vorlauf Parameterwerte importieren wird geöffnet.

  6. Optional: Bestimmen Sie, dass beim Import alle dem betreffenden Sitzungstypen bereits zugeordneten Parameter gelöscht werden. Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen Zugeordnete Parameter löschen.

  7. Wählen Sie im Feld Sitzungstyp den Sitzungstypen, dessen Parameter Sie importieren wollen.

  8. Bestätigen Sie mit OK.

    Die Parameter werden importiert und dem Sitzungstypen zugeordnet.

Verbindungen definieren

Verbindungen werden nach folgenden Verbindungstypen unterschieden:

  • Datenbanken

  • Application Server (AppServer)

  • Application Server mit dem Betriebsmodus "stateless" (Stateless AppServer)

  • Application Server mit dem Betriebsmodus "statefree" für die interne Kommunikation (Statefree AppServer (internal))

  • Application Server mit dem Betriebsmodus "statefree" für die externe Kommunikation (Statefree AppServer (external))

  • Application Server für das DMS

  • Application Server für CA-Link

  • Application Server für CA-Link (Lizenzserver)

  • Webservices, d.h. Verbindungen zu Netzwerkdiensten für den Datenaustausch

  • Integration Workbench Broker (SonicMQ)

Zum Definieren einer Verbindung legen Sie zunächst unter dem gewünschten Verbindungstypen eine neue Verbindung an. Dabei erfassen Sie einen eindeutigen Namen sowie eine Bezeichnung für die Verbindung. Außerdem erfassen Sie die gewünschten Verbindungsdaten, z.B. den Aufrufpfad für eine Datenbank oder einen Server. Anschließend ordnen Sie die Verbindung dem gewünschten Sitzungstypen zu.

Beim Erfassen von Verbindungsdaten können Sie Startparameter als Platzhalter verwenden. Platzhalter können Sie bei Datenbanken für alle Verbindungsdaten verwenden, bei den übrigen Verbindungstypen für die Daten im Feld Verbindung.

Soll z.B. für mehrere Verbindungen auf denselben Server als Host zugegriffen werden, so können Sie einen Parameter xHost anlegen. Als Parameterwert erfassen Sie den Aufrufpfad des Servers. In den entsprechenden Verbindungen erfassen Sie den Parameterwert wie folgt im Feld Verbindung: "%xHost%". proALPHA füllt den Parameterwert mit dem Parameterwert, der zu dem Parameter xHost hinterlegt ist, hier mit dem Aufrufpfad des Servers. Wird ein anderer Server verwendet, so müssen Sie lediglich den Aufrufpfad (Parameter xHost) ändern.

Neben Startparametern können Sie auch folgende Anmeldedaten als Platzhalter verwenden: "&UserID&" (Benutzerkennung) und "&Password&" (Passwort des Benutzers). Die Platzhalter verwenden Sie z.B. für Verbindungen zu Webservices, bei denen die Anmeldedaten bereits für den Verbindungsaufbau benötigt werden.

Besonderheiten:

Verbindungstypen

Besonderheiten

Datenbankverbindungen

Die kompletten Verbindungsdaten können Sie im Feld Verbindung erfassen.

Alternativ können Sie die Daten getrennt in den Feldern Physischer Name, Logischer Name usw. erfassen. Daten, die Sie in einem der Felder erfassen, werden automatisch in das Feld Verbindung übernommen, bei Änderungen in einem Feld werden die jeweils entsprechenden Felder aktualisiert.

Neu angelegte Datenbankverbindungen können Sie testen.

Voraussetzung dafür ist, dass nicht bereits eine Datenbank mit demselben logischen Namen verbunden ist.

Application Server

Die Verbindung zu einem Application Server erfolgt über einen OpenEdge Nameserver. Den Port, über den der Nameserver angesprochen wird, hinterlegen Sie je nach Art des Application Servers anhand des Parameters NameServerPort oder NameServerPortDMS. Als Parameterwert erfassen Sie jeweils die Nummer des Ports, z.B. "5162". In den Verbindungsdaten des Application Servers hinterlegen Sie den Port wie folgt: -S %NameServerPort%.

Webservices

Beim Erfassen eines Webservices hinterlegen Sie zusätzlich zu den Verbindungsdaten Benutzerkennung und Passwort eines Administrators sowie die verwendete WSDL (Web Services Description Language). Wenn die Anmeldedaten bereits beim Verbindungsaufbau benötigt werden, dann hinterlegen Sie die Anmeldedaten in den Verbindungsdaten. Dazu verwenden Sie folgende Platzhalter: "&UserID&" (Benutzerkennung) und "&Password&" (Passwort des Benutzers).

Informationen zum Datenaustausch über Webservices erhalten Sie in einschlägiger Fachliteratur.

Verbindungen anlegen

  1. Öffnen Sie das Fenster Startkonfiguration.

  2. Öffnen Sie das Kontextmenü im linken Fensterbereich außerhalb der Baumstruktur.

  3. Wählen Sie den gewünschten Verbindungstypen.

    Im linken Fensterbereich wird die Verbindung im Ordner des betreffenden Verbindungstypen angezeigt.

    Im rechten Fensterbereich werden die Felder der Verbindung zur Bearbeitung geöffnet.

  4. Erfassen Sie die gewünschten Daten in den entsprechenden Feldern.

  5. Speichern Sie.

Hinweis: Passwörter, die Sie für Verbindungen erfasst haben, können verschlüsselt gespeichert werden. Wählen Sie dazu den Menüpunkt Extras | Passwörter verschlüsselt speichern.

Verbindungen zuordnen

  1. Öffnen Sie das Fenster Startkonfiguration.

  2. Öffnen Sie im linken Fensterbereich den Ordner des Sitzungstypen, zu dem Sie eine Verbindung zuordnen wollen.

  3. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Ordner des gewünschten Verbindungstypen.

    Die zu dem Verbindungstypen angelegten Verbindungen werden im rechten Fensterbereich aufgelistet.

  4. Ziehen Sie die gewünschte Verbindung per Drag & Drop auf den Unterordner des entsprechenden Verbindungstypen des Sitzungstypen im linken Fensterbereich.

Sitzungstypen kopieren

Zum Definieren eines neuen Sitzungstypen können Sie auf einen bestehenden Sitzungstypen als Kopiervorlage zurückgreifen. Einen Sitzungstypen kopieren Sie, indem Sie den Sitzungstypen per Drag & Drop an die gewünschte Stelle in der Baumstruktur ziehen. Dabei wird ein neuer Sitzungstyp mit den Startparametern und Verbindungen der Kopiervorlage angelegt. Den neuen Sitzungstypen können Sie nach Ihren Anforderungen pflegen, z.B. weitere Startparameter definieren oder Parameterwerte ändern.

Sitzungstypen kopieren

  1. Öffnen Sie das Fenster Startkonfiguration.

  2. Öffnen Sie im linken Fensterbereich den Ordner des Sitzungstypen, den Sie kopieren wollen.

  3. Öffnen Sie den Ordner, in dem der neue Sitzungstyp angelegt werden soll.

  4. Ziehen Sie den zu kopierenden Sitzungstypen per Drag & Drop auf den Ordner.

    Ein neuer Sitzungstyp mit den Startparametern und Verbindungen der Kopiervorlage wird angelegt.

  5. Optional: Ändern Sie die Bezeichnung des Sitzungstypen.

  6. Optional: Pflegen Sie den Sitzungstypen nach Ihren Anforderungen, z.B. indem Sie weitere Startparameter definieren.

Startkonfiguration pflegen

Sie können:

  • Weitere Sitzungstypen anlegen und definieren

  • Weitere Startparameter oder Verbindungen zu Sitzungstypen definieren

  • Startparameter ändern

  • Startparameter löschen

  • Verbindungen ändern

  • Verbindungen löschen

    Voraussetzung für das Löschen einer Verbindung ist, dass die Verbindung keinem Sitzungstypen zugeordnet ist.

  • Zuordnungen von Verbindungen zu Sitzungstypen löschen

  • Sitzungstypen löschen

Startkonfiguration pflegen

Anwendungsfälle:

Startkonfiguration laden

Beim Start der Arbeitssitzung eines Benutzers wird die für ihn vorgesehene Startkonfiguration geladen.

Voraussetzung dafür ist, dass der entsprechende Sitzungstyp sowie die Konfigurationsdatei in der proALPHA Startverknüpfung des Rechners des Benutzers hinterlegt ist.

Die Startparameter werden nach dem Prinzip der "Vererbung" ermittelt und geladen:

  • Beim Start einer Arbeitssitzung werden die Parameter geladen, die für den Sitzungstypen der Arbeitssitzung definiert sind.

  • Wenn für den Sitzungstypen der Arbeitssitzung keine Parameter definiert sind, dann werden die Parameter des nächsthöheren Sitzungstypen geladen.

  • Wenn keine Parameter für Sitzungstypen definiert sind, dann werden die von proALPHA vordefinierten Defaultwerte geladen.

Verbindungen werden grundsätzlich aus dem Sitzungstypen der Arbeitssitzungen ermittelt und hergestellt.

Hinweis: Nach jedem Update von proALPHA werden die Vorlagen der Startkonfiguration abgeglichen und aktualisiert. Der Abgleich erfolgt beim ersten Öffnen der Startkonfiguration nach Ausführung des Updates.

Informationen zur Startkonfiguration

Wichtige Informationen und Informationsquellen sind u.a.:

Informationen

Informationsquellen

Übersichten zu Startparametern

Infofenster "Sitzungsparameter"

Übersichten zu Verbindungsdaten

Übersicht der Verbindungsdaten

Informationsquellen

eines Sitzungstypen

Infofenster Verbindungsparameter: Fenster der Startkonfiguration; Menüpunkt Info | Verbindungsparameter

Um die Übersicht zu einem bestimmten Sitzungstypen einzusehen, wählen Sie den Sitzungstypen in der Baumstruktur aus.

aller laufenden Sitzungen

Infofenster Verbindungsparameter: Menüpunkt Systemverwaltung | Tools | Betrieb | Verbindungsparameter in der Programmauswahl

Um die Übersicht zu einer bestimmten Sitzung einzusehen, wählen Sie im Feld Sitzung die gewünschte Sitzung aus.

Die Übersicht der Verbindungsdaten zeigt je Sitzungstyp oder je Sitzung, welche Verbindungen mit welchen Verbindungsparametern definiert sind.

Infofenster "Sitzungsparameter"

In dem Infofenster können Sie die Startparameter aller laufenden Sitzungen oder die Startparameter eines bestimmen Sitzungstypen einsehen. Dazu öffnen Sie das Infofenster Sitzungsparameter entweder aus der Programmauswahl oder aus der Startkonfiguration (Menüpunkt Info | Sitzungsparameter. In dem Infofenster werden die Startparameter in einer Übersicht zeilenweise angezeigt. Die Übersicht der Startparameter zeigt je Sitzung oder Sitzungstyp, welche Startparameter definiert sind und wo die Werte zu den einzelnen Parametern hinterlegt sind.

Spalten

Spalteninhalte

Parameter

Name des Startparameters

Definiert in

Ort der Hinterlegung

Beispiel:

  • Startup Parameter "Parametername", z.B. Startup Parameter "Configfile"

    Der Wert ist in der Startverknüpfung im Parameter Configfile hinterlegt.

  • Registry Section "Parametertyp", z.B. Registry Section "proALPHA"

    Der Wert ist in der Windows-Systemregistrierung im Abschnitt proALPHA hinterlegt.

  • Session Type "Sitzungstyp" in Configfile, z.B. Session Type "Production" in Configfile

    Der Wert ist in der Konfigurationsdatei der Startkonfiguration zu dem Sitzungstypen Production hinterlegt. Dies kann entweder der aktuelle Sitzungstyp oder ein übergeordneter Sitzungstyp sein.

  • Default Value (Section "Parametertyp"), z.B. Default Value (Section "proALPHA Session")

    Der Wert entspricht dem Defaultwert des Startparameters, wie er in der Startkonfiguration unter dem Parametertypen proALPHA Session hinterlegt ist.

  • Calculated

    Der Wert wird zur Laufzeit ermittelt.

Wert

Geltender Parameterwert