Zustände verwenden

Mit Zuständen können Datensätze (Stammdatensätze und Belege) für die Bearbeitung und Verwendung gesperrt werden. Ebenso können für die Bearbeitung und Verwendung Warnungen zu den Datensätzen hinterlegt werden. Anhand der Zustände können Sie u.a. Daten für die Ausgabe oder für die Abarbeitung von Vorgängen selektieren.

Zustände den Datensätzen zuordnen

Zustände können Datensätzen wie folgt zugeordnet werden:

  • Automatisch in der WorkflowAutomation

    Bei der Auslösung eines Ereignisses wird dem betreffenden Datensatz ein Zustand zugeordnet. Welcher Zustand auf Grund des Ereignisses zugeordnet wird, ist in der Verteilergruppe hinterlegt, die dem Datensatz zugeordnet ist. Die Funktion des Zustands bestimmt, ob der Datensatz z.B. für die Bearbeitung gesperrt ist.

    Hinweis: Nur wenn dem Datensatz eine Verteilergruppe zugeordnet ist und in der Verteilergruppe ein Geschäftsprozess hinterlegt ist, werden Sachbearbeiter über Vorgänge auf Grund des Ereignisses benachrichtigt. Wenn dem Datensatz eine Verteilergruppe zugeordnet ist und kein Geschäftsprozess hinterlegt ist, dann wird dem betreffenden Datensatz ein Zustand zugeordnet, jedoch wird kein Sachbearbeiter benachrichtigt.

  • Manuell

    Datensätzen können Sie Zustände manuell zuordnen. Beim Zuordnen eines Zustands können Sie einen Zeitraum hinterlegen, zu dem der Zustand für den Datensatz gültig ist (Felder befristet ab und befristet bis). So können Sie den Datensatz für einen in der Zukunft liegenden Zeitraum z.B. für die Verwendung sperren.

Derselbe Zustand kann einem Datensatz mehrmals zugeordnet werden, und zwar mehrmals in der WorkflowAutomation durch unterschiedliche Ereignisse und einmal manuell. Ob ein Zustand einem Datensatz automatisch oder manuell zugeordnet wurde, erkennen Sie anhand des Kontrollkästchens manuell erfasst.

Zustände manuell zuordnen

  1. Öffnen Sie das Stammdatenfenster oder das Erfassungsfenster der gewünschten Datensatzart.

  2. Suchen Sie den gewünschten Datensatz.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Zustände.

    Alternativ: Doppelklicken Sie auf die Schaltfläche im rechten oberen Fensterbereich, z.B. Schaltfläche oder .

    Das Fenster Zustände wird geöffnet.

  4. Geben Sie im Feld Zustand die Nummer des gewünschten Zustands ein.

    Alternativ: Ordnen Sie über <Strg + A> den gewünschten Zustand zu.

  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Die Felder werden zur Bearbeitung geöffnet.

  6. Erfassen Sie die gewünschten Daten in den entsprechenden Feldern.

  7. Speichern Sie.

Kennzeichnung von Datensätzen mit Zuständen

Ob einem Datensatz ein Zustand zugeordnet ist und welche bereichsspezifische Funktion der Zustand in dem Workflow-Bereich des Datensatzes hat, erkennen Sie anhand eines Schaltflächensymbols im rechten oberen Fensterbereich. Sind einem Datensatz mehrere Zustände mit unterschiedlichen bereichsspezifischen Funktionen zugeordnet, so wird das Schaltflächensymbol der Funktion mit der höchsten Stufe dargestellt.

Funktionen

Schaltflächensymbole

Erläuterungen

Info

Dem Datensatz ist ein Zustand mit der Funktion Info zugeordnet. Zu dem Datensatz liegen Informationen für die Bearbeitung oder Verwendung vor.

Warnung

Dem Datensatz ist ein Zustand mit der Funktion Warnung zugeordnet. Der Datensatz ist mit einer Warnung für die Bearbeitung oder Verwendung belegt.

Sperre

Dem Datensatz ist ein Zustand mit der Funktion Sperre zugeordnet. Der Datensatz ist für die Bearbeitung oder Verwendung gesperrt.

ohne Funktion

Dem Datensatz ist entweder kein Zustand zugeordnet oder ein Zustand, der keine Funktion hat.

Hinweis: Mit Klick auf das Schaltflächensymbol können Sie das Fenster Zustände mit der Übersicht der Zustände des Datensatzes öffnen.

Zustände der Datensätze prüfen und anzeigen

Die Zustände eines Datensatzes werden durch proALPHA geprüft, wenn der Datensatz bearbeitet oder bei der Abwicklung eines Geschäftsvorgangs verwendet wird. Je nach Funktion des Zustands wird das Fenster Zustände geöffnet, in dem die Zustände des Datensatzes angezeigt werden. Das Fenster wird geöffnet, wenn dem Datensatz mindestens ein Zustand mit der Funktion Warnung oder Sperre zuordnet ist. Ist dem Datensatz zusätzlich ein Zustand mit der Funktion Info zugeordnet, dann wird auch dieser Zustand in dem Fenster angezeigt. Ist dem Datensatz dagegen nur ein Zustand mit der Funktion Info zugeordnet, dann wird das Fenster nicht geöffnet.

Erläuterungen zum Fenster "Zustände"

Spalten

Spalteninhalte

Ber und Bezeichnung Bereich

Workflow-Bereich des Zustands.

Zst

Nummer des Zustands.

Funktion

Funktion des Zustands.

Die Funktion eines Zustands erkennen Sie auch anhand des Symbols, das rechts neben dem Feld Zustand dargestellt wird.

Symbole

Funktionen

Info

Warnung

Sperre

ohne Funktion

Frist ab und Frist bis

Datum, ab dem der Zustand für den Datensatz gültig ist und Datum, bis zu dem der Zustand für den Datensatz gültig ist.

Hinweis: Zustände, die zum Tagesdatum für den Datensatz nicht gültig sind, werden in dem Fenster nicht angezeigt.

Bemerkung

Bemerkung, die zu dem Zustand zu dem Datensatz hinterlegt ist.

Beschreibung

Beschreibung des Zustands.

Hinweis: Auch beim automatischen Ausführen von Verarbeitungsprogrammen über permanente Jobs werden die Zustände geprüft. Dabei wird das Fenster Zustände nicht geöffnet. Stattdessen werden Sie in Systemmeldungen über die Zustände informiert. Dazu werden die Systemmeldungen in den Job-Protokollen protokolliert.

Zustände in Vertriebsbelegen und Einkaufsbelegen prüfen

Aktionen

Prüfung der Zustände

Belegkopf anlegen

des Kunden oder Lieferanten für den Workflow-Bereich des Belegs

Belegposition anlegen

des Belegs

des Kunden oder Lieferanten für den Workflow-Bereich des Belegs

des Teils für den Workflow-Bereich des Belegs

Daten im Belegkopf ändern

des Belegs

des Kunden oder Lieferanten für den Workflow-Bereich des Belegs

Daten einer Belegposition ändern

des Belegs

des Kunden oder Lieferanten für den Workflow-Bereich des Belegs

des Teils für den Workflow-Bereich des Belegs

Belegposition löschen

des Belegs

des Kunden oder Lieferanten für den Workflow-Bereich des Belegs

Belegdaten ausgeben

des Belegs

des Kunden oder Lieferanten für den Workflow-Bereich des Belegs

Beleg archivieren

des Belegs

des Kunden oder Lieferanten für den Workflow-Bereich des Belegs

Beleg löschen

des Belegs

des Kunden oder Lieferanten für den Workflow-Bereich des Belegs

Belegübernahme, Beleg generieren

des Kunden oder Lieferanten für den Workflow-Bereich des Folgebelegs

des Vorgängerbelegs für den Workflow-Bereich des Folgebelegs

des Teils für den Workflow-Bereich des Folgebelegs

Ausnahmen bei der Prüfung

Bei einigen Belegübernahmen werden die Zustände für den Workflow-Bereich des Folgebelegs nicht geprüft, z.B.:

  • Angebote in Angebote

  • Aufträge in Aufträge

Hinweis:

  • Beim Bearbeiten von Angeboten werden neben den Zuständen der Kunden auch die Zustände der Kontakte geprüft.

  • Beim Ausgeben der Belegdaten von Wareneingangsbelegen werden die Zustände nicht geprüft. Das bedeutet, dass die Belegdaten auch dann ausgegeben werden, wenn der Wareneingangsbeleg gesperrt ist.

Zustände in Gantt-Diagrammen prüfen

In Gantt-Diagrammen werden je nach Art der Gantt-Diagramme verschiedene Objekte angezeigt, wie z.B. Ressourcen. Beim Öffnen eines Gantt-Diagramms werden die Zustände geprüft, die den Objekten zugeordnet sind. Die Funktionen der Zustände werden anhand folgender Symbole zu den Objekten in den Gantt-Diagrammen angezeigt:

Symbole

Bedeutung in Gantt-Diagrammen

Dem Objekt ist kein Zustand oder ein Zustand ohne Funktion zugeordnet.

Dem Objekt ist ein Zustand mit der Funktion "Information" zugeordnet.

Dem Objekt ist ein Zustand mit der Funktion "Warnung" zugeordnet.

Dem Objekt ist ein Zustand mit der Funktion "Sperre" zugeordnet.

Zustände von Konten in Buchungen prüfen

Beim Erfassen von Dialog-, Stapel- und Dauerbuchungen werden Zustände, die den zu bebuchenden Konten im Kontenstamm zugeordnet sind, geprüft. Die Prüfung erfolgt für den Workflow-Bereich "Fibu Buchung (FB)".

Aktionen

Prüfung der Zustände

Manuelle Eröffnungsbilanzbuchung für ein Sachkonto erfassen

des Sachkontos

Sachkontenbuchung erfassen

des Hauptkontos

der Gegenkonten

Ausgangsrechnung erfassen

des Personenkontos des Kunden

der Gegenkonten

Eingangsrechnung erfassen

des Personenkontos des Lieferanten

der Gegenkonten

Bankkontoauszug verbuchen

des Fibu-Kontos der Bankverbindung

des Gegenkontos (Personenkonto oder Sachkonto)

Besitzwechselzahlung über Bankkontoauszüge erfassen

des Fibu-Kontos der Bankverbindung

des Wechselforderungskontos (Gegenkonto)

Schuldwechselzahlung über Bankkontoauszüge erfassen

des Fibu-Kontos der Bankverbindung

des Wechselverbindlichkeitskontos (Gegenkonto)

Scheckbuchung erfassen

des Scheckkontos der Bankverbindung

des Gegenkontos (Personenkonto oder Sachkonto)

Manuelle Kontenzuordnung und OP-Zuordnung zu einer Umsatzzeile eines elektronischen Bankkontoauszugs durchführen

des Fibu-Kontos der Bankverbindung

des Gegenkontos

Hinweis:

  • Beim Erfassen von Dialog-, Stapel- und Dauerbuchungen werden neben den Zuständen der Personenkonten auch die Zustände der jeweiligen Kunden oder Lieferanten geprüft.

  • Die Zustände von indirekt bebuchten Sammelkonten, Sonderkonten oder Steuerkonten werden nicht geprüft.

  • Bei der Datenübernahme und bei automatischen Eröffnungsbilanzbuchungen werden die Zustände von Konten nicht geprüft.

Zustände von Kunden und Lieferanten in der Finanzbuchhaltung prüfen

In der Finanzbuchhaltung werden Zustände, die den Stammdatensätzen der Kunden oder Lieferanten zugeordnet sind, geprüft. So kann für einen Kunden z.B. eine Warnung erfolgen, wenn eine Eingangszahlung zu diesem Kunden verbucht wird. Dadurch kann ein Lieferstopp, der auf Grund eines Zahlungsrückstands erfolgt ist, geprüft und ggf. aufgehoben werden. Zu einem Lieferanten kann z.B. eine Zahlsperre festgelegt werden, durch die im Lieferantenzahlungsverkehr Zahlungen verhindert werden.

Aktionen

Prüfung der Zustände

Besonderheiten

Ausgangsrechnung als Dialog-, Stapel- oder Dauerbuchung erfassen

des Kunden für den Workflow-Bereich "Kunde Rechnung (FB_KR)".

-

Eingangsrechnung als Dialog-, Stapel- oder Dauerbuchung erfassen

des Lieferanten für den Workflow-Bereich "Lieferant Rechnung (FB_LR)".

-

Bankkontoauszug als Dialog- oder Stapelbuchung verbuchen

des Kunden für den Workflow-Bereich "Kundenzahlung (FB_KZ)".

des Lieferanten für den Workflow-Bereich "Lieferantenzahlung (FB_LZ)".

-

Kassenbuchung erfassen

Scheckeingang als Dialogbuchung erfassen

des Kunden für den Workflow-Bereich "Kundenzahlung (FB_KZ)".

-

Scheckausgang als Dialogbuchung erfassen

des Lieferanten für den Workflow-Bereich "Lieferantenzahlung (FB_LZ)".

-

Besitzwechseleingang als Dialogbuchung erfassen

des Kunden für den Workflow-Bereich "Kundenzahlung (FB_KZ)".

-

Schuldwechselausgang als Dialogbuchung erfassen

des Lieferanten für den Workflow-Bereich "Lieferantenzahlung (FB_LZ)".

-

Lieferantenzahlungsverkehr:

  • Zahlungsvorschläge generieren

  • Zahlungsvorschlag erfassen

  • Zahlungslauf durchführen

des Lieferanten für den Workflow-Bereich "OP Lieferantenzahlung (FO_LZ)".

Im Fenster Zahlungsverkehr Lieferanten werden die Zeilen mit den offenen Posten oder den Zahlungsvorschlägen zu einem Lieferanten farblich gekennzeichnet. Die Kennzeichnung erfolgt auf Grund der Zustandsfunktion des Lieferanten. Zusätzlich wird in der Spalte Funktion die Zustandsfunktion angezeigt.

  • Zustandsfunktion "Sperre"

    Die Zeile wird rot unterlegt.

  • Zustandsfunktion "Warnung"

    Die Zeile wird gelb unterlegt.

  • Zustandsfunktion "Info"

    Keine farbige Unterlegung.

Kundenzahlungsverkehr:

  • Zahlungsvorschläge generieren

  • Zahlungsvorschlag erfassen

  • Zahlungslauf durchführen

des Kunden für den Workflow-Bereich "OP Kundenzahlung (FO_KZ)".

Im Fenster Zahlungsverkehr Kunden werden die Zeilen mit den offenen Posten oder den Zahlungsvorschlägen zu einem Kunden farblich gekennzeichnet. Die Kennzeichnung erfolgt auf Grund der Zustandsfunktion des Kunden. Zusätzlich wird in der Spalte Funktion die Zustandsfunktion angezeigt.

  • Zustandsfunktion "Sperre"

    Die Zeile wird rot unterlegt.

  • Zustandsfunktion "Warnung"

    Die Zeile wird gelb unterlegt.

  • Zustandsfunktion "Info"

    Keine farbige Unterlegung.

Elektronische Bankkontoauszüge:

  • Manuelle Kontenzuordnung und OP-Zuordnung zu einer Umsatzzeile durchführen.

  • Buchungsdaten einer Umsatzzeile ändern.

  • Stapelbuchung zu einem elektronischen Bankkontoauszug erzeugen

des Kunden für den Workflow-Bereich "Kundenzahlung (FB_KZ)".

des Lieferanten für den Workflow-Bereich "Lieferantenzahlung (FB_LZ)".

Wurde bei der automatischen Kontierung und OP-Zuordnung zu einer Umsatzzeile ein Kunde oder Lieferant ermittelt, dann wird die Umsatzzeile entsprechend der Zustandsfunktion des Kunden oder Lieferanten farblich gekennzeichnet. Zusätzlich wird in der Spalte WStf die Warnstufe angezeigt.

  • Zustandsfunktion "Sperre"

    Die Umsatzzeile wird rot unterlegt.

    Warnstufe ist "02".

  • Zustandsfunktion "Warnung"

    Die Umsatzzeile wird gelb unterlegt.

    Warnstufe ist "01".

  • Zustandsfunktion "Info"

    Keine farbige Unterlegung.

    Warnstufe ist "00".

Hinweis: Beim Erfassen von Dialog-, Stapel- und Dauerbuchungen werden neben den Zuständen der Kunden oder der Lieferanten auch die Zustände der jeweiligen Personenkonten geprüft.

Datensätze nach ihren Zuständen selektieren

Datensätze können Sie u.a. wie folgt nach ihren Zuständen und Zustandsfunktionen selektieren:

  • Beim manuellen Start der WorkflowAutomation für Teile (Verarbeitungsprogramm Vorlage nach Selektion)

  • Bei der Ausgabe von Daten in Listen, z.B. in der Liste "Teilestammblatt"

  • Bei der Selektion von Dispositionsvorschlägen

  • Zum Abarbeiten der Vorgänge im Aufgabenmonitor

Die Selektion nehmen Sie in dem separaten Fenster Selektion Zustände vor, das Sie mit der Schaltfläche im jeweiligen Filter oder Vorlauf öffnen.

Um eine Selektion nach Zuständen vorzunehmen, aktivieren Sie im ersten Schritt das Kontrollkästchen Selektion Zustände. Im zweiten Schritt bestimmen Sie die Selektionskriterien, anhand derer die Datensätze selektiert werden. Auch können Sie bestimmen, dass zusätzlich Datensätze selektiert werden, denen keine Zustände zugeordnet sind.

Erläuterungen zu den Selektionskriterien

Felder

Erläuterungen

Stichtag

Mit dem Stichtag bestimmen Sie für Datensätze mit befristeten Zuständen, ob nur Teile berücksichtigt werden, deren Zustände zu einem bestimmten Stichtag gültig sind.

Sollen nur Datensätze berücksichtigt werden, deren Zustände zu einem bestimmten Stichtag gültig sind, so erfassen Sie das gewünschte Datum.

Soll für Datensätze mit befristeten Zuständen keine Selektion nach der Gültigkeit der Zustände erfolgen, so erfassen Sie anstelle des Datums ein Fragezeichen (?).

Daten ohne Zustand

Mit dem aktiven Kontrollkästchen bestimmen Sie, dass auch Datensätze berücksichtigt werden, denen keine Zustände zugeordnet sind.

von Funktion und bis Funktion

Selektiert werden Datensätze, denen Zustände mit Funktionen zugeordnet sind, die im angegebenen Wertebereich liegen. So können Sie z.B. bestimmen, dass nur Datensätze mit Zuständen von Funktion "Warnung" bis Funktion "Sperre" selektiert werden.

von Zustand und bis Zustand

Selektiert werden Datensätze, denen Zustände mit Schlüssel zugeordnet sind, die im angegebenen Wertebereich liegen.

Die anhand der Felder von Zustand und bis Zustand selektierten Zustände werden im Auswahlfeld aufgelistet und sind automatisch markiert. Für die Selektion ist die Markierung ausschlaggebend. So werden für die Selektion der Datensätze nur die Zustände berücksichtigt, die in dem Auswahlfeld markiert sind. Daher können Sie die Markierung ändern. Um einzelne oder mehrere Zustände von der Selektion auszunehmen, heben Sie die Markierungen der entsprechenden Zustände auf. Klicken Sie dazu bei gedrückter Taste <Strg> nacheinander auf die auszunehmenden Zustände. Um Zustände in dem Auswahlfeld erneut zu markieren oder Markierungen zu ändern, gehen Sie wie in Windows üblich vor.

Auswahlfeld für Zustände, das unter den Feldern von Zustand und bis Zustand angezeigt wird.

Nachdem Sie im Fenster Selektion Zustände eine Selektion nach Zuständen vorgenommen haben, wird im Filter oder Vorlauf die Schaltfläche dargestellt.

Zustände der Datensätze aufheben

Der Zustand eines Datensatzes muss wieder aufgehoben werden. So muss z.B. eine Sperre aufgehoben werden, wenn der Datensatz verwendet werden soll. Ein Zustand eines Datensatzes wird aufgehoben, indem die Zuordnung des Zustands im Datensatz gelöscht wird. Die Zustände eines Datensatzes können wie folgt aufgehoben werden:

Aufhebung

Erläuterungen

Automatisch in der WorkflowAutomation, nachdem alle Vorgänge eines Ereignisses im Aufgabenmonitor abgearbeitet wurden

In der WorkflowAutomation werden die Zustände in der Regel automatisch aufgehoben, die auch in der WorkflowAutomation auf Grund von Ereignissen automatisch zugeordnet wurden. Ein Zustand wird aufgehoben, wenn alle Vorgänge, die auf Grund des Ereignisses angefallen sind, von den Sachbearbeitern im Aufgabenmonitor bearbeitet wurden und die Vorgänge aus dem Aufgabenmonitor entfernt wurden.

Ausnahme: In folgenden Fällen wird der Zustand eines Datensatzes nicht automatisch aufgehoben und muss daher manuell aufgehoben werden:

  • Wenn auf Grund eines Ereignisses einem Datensatz ein Zustand zugeordnet wurde und kein Sachbearbeiter über einen Vorgang des Ereignisses informiert wurde.

  • Wenn auf Grund eines Ereignisses einem Datensatz ein Zustand zugeordnet wurde und alle Sachbearbeiter mit der Benachrichtigungsart "E-Mail" über die Vorgänge des Ereignisses informiert wurden.

    In diesem Fall wird der Zustand nur dann automatisch aufgehoben, wenn die Bedingungen nicht mehr zutreffen, durch die das Ereignis ausgelöst wurde. So wird z.B. bei dem Ereignis "Kreditlimit überschritten" der Zustand automatisch aufgehoben, sobald das Kreditlimit des Kunden wieder unterschritten ist.

Automatisch in der WorkflowAutomation, wenn die Bedingungen nicht mehr zutreffen, durch die das Ereignis ausgelöst wurde

Die Zustände einiger Ereignisse werden auch dann automatisch aufgehoben, wenn die Bedingungen nicht mehr zutreffen, durch die die Ereignisse ausgelöst wurden. Dazu zählt u.a. das Ereignis "Kreditlimit überschritten", bei dem der Zustand automatisch aufgehoben wird, sobald das Kreditlimit des Kunden wieder unterschritten ist.

Hinweis: Informationen darüber, welche Ereignisse davon betroffen sind, finden Sie in den jeweiligen Detailthemen, z.B. im Thema "WorkflowAutomation für Abrufaufträge". Wenn der Zustand zu einem Ereignis automatisch aufgehoben werden kann, dann ist dies in den Besonderheiten zu dem Ereignis beschrieben.

Automatisch beim Archivieren von Belegen

Bei der Belegarchivierung werden die Zustände automatisch aufgehoben.

Manuell

Einen Zustand können Sie manuell aufheben, wenn Sie diesen dem Datensatz manuell zugeordnet haben oder der Zustand in der WorkflowAutomation nicht automatisch aufgehoben wurde.

Befristete Zustände können Sie nach Ablauf der Befristung je Datensatzart (Workflow-Bereich) in einem Arbeitsschritt aufheben. Die Zustände werden dabei für den aktuellen Mandanten aufgehoben.

Hinweis:

  • Beim Aufheben der Zustände eines Datensatzes können die Zustände zu dem Datensatz archiviert werden. So sehen Sie im Zustandsarchiv des Datensatzes, welche Zustände dem Datensatz in der Vergangenheit zugeordnet waren. Ob ein Zustand bei dessen Aufhebung archiviert wird, ist im Stammdatensatz des Zustands anhand des Kontrollkästchens archivieren hinterlegt.

  • Nach dem Aufheben eines Zustands kann es vorkommen, dass die Kennzeichnung des betreffenden Datensatzes nicht sofort geändert wird. So kann es z.B. sein, dass die Kennzeichnung "Sperre" zu einem Datensatz noch eine Weile angezeigt wird, obwohl die Sperre aufgehoben wurde. Diese Verzögerung in der Aktualisierung hat technische Gründe: Da eine permanente Prüfung der Kennzeichnung die Performance verringert, wird auf eine Aktualisierung in Echtzeit verzichtet.

Zustände manuell aufheben

  1. Öffnen Sie das Stammdatenfenster oder das Erfassungsfenster der gewünschten Datensatzart.

  2. Suchen Sie den gewünschten Datensatz.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Zustände.

    Alternativ: Doppelklicken Sie auf die Schaltfläche im rechten oberen Fensterbereich, z.B. Schaltfläche oder .

    Das Fenster Zustände wird geöffnet.

    Die zugeordneten Zustände werden zeilenweise angezeigt.

  4. Klicken Sie auf die Zeile des gewünschten Zustands.

  5. Löschen Sie den Zustand.

    Die Zuordnung des Zustands zu dem Datensatz ist aufgehoben.

Zustände mit abgelaufenen Befristungen aufheben

  1. Öffnen Sie das Stammdatenfenster oder das Erfassungsfenster der gewünschten Datensatzart.

  2. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Zustände.

    Alternativ: Doppelklicken Sie auf die Schaltfläche im rechten oberen Fensterbereich, z.B. Schaltfläche oder .

    Das Fenster Zustände wird geöffnet.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Extras | befristete Zustände löschen.