Auswertungszeilen definieren und pflegen

Auswertungszeilen strukturieren eine Auswertung oder Kalkulation hinsichtlich der Art der Werte, die in der Auswertung berechnet und ausgegeben werden. So werden z.B. Auswertungszeilen für Materialeinzelkosten, Materialgemeinkosten und Materialgesamtkosten unterschieden.

Die Definition und Pflege von Auswertungszeilen ist in proALPHA standardisiert. Grundlegende Erläuterungen dazu finden Sie in diesem Thema. Spezielle Erläuterungen finden Sie in den jeweiligen Detailthemen, z.B. "Auswertungszeilen für Bilanzen definieren und pflegen".

Auswertungszeilen anlegen

Auswertungszeilen können Sie manuell anlegen.

Hinweis: Beim Anlegen einer Auswertungszeile erfassen Sie eine Bezeichnung, die die Auswertungszeile und die darin enthaltenen Werte näher beschreibt. Wenn Sie viele Auswertungszeilen anlegen (600 und mehr), sollten Sie die Bezeichnung möglichst kurz halten (40 und weniger Zeichen). Dadurch vermeiden Sie Probleme mit der Speicherkapazität, die ansonsten beim Definieren von Zeilenansichten (Fenster Ansichtszuordnungen) auftreten können.

Eine Auswertungszeile anlegen

  1. Öffnen Sie das Fenster zur Definition der Auswertungsvarianten oder der Kalkulationsschemas der gewünschten Auswertungsart, z.B. Kostenstellen-BAB definieren.

  2. Suchen Sie die gewünschte Auswertungsvariante oder das gewünschte Kalkulationsschema.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Auswertungszeilen.

    Das Fenster Auswertungszeilen wird geöffnet.

  4. Geben Sie im Feld Zeilennummer die gewünschte Zeilennummer ein.

  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Strg + N>

    Die Felder werden zur Bearbeitung geöffnet.

  6. Erfassen Sie die gewünschten Daten für die allgemeine Definition, z.B. Bezeichnung und Drucksteuerung.

  7. Optional: Brechen Sie die Definition der Auswertungszeile ab, ohne zu speichern.

    Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Esc>

  8. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Strg + S>

    Die Auswertungszeile wird gespeichert.

  9. Optional: Legen Sie weitere Auswertungszeilen an.

    Wiederholen Sie dazu die Schritte 4 bis 8.

Stammdaten zuordnen

Werte, die in Auswertungen und Kalkulationen verwendet werden, werden in proALPHA an verschiedenen Stellen zu verschiedenen Objekten u.a. erfasst, geplant oder ermittelt. Diese Objekte, u.a. Kostenarten und Konten, werden in proALPHA als Stammdaten geführt. Daher können Sie beim Anlegen einer Auswertungszeile die gewünschten Werte anhand der entsprechenden Stammdatensätze identifizieren. Durch Zuordnung eines oder mehrerer Stammdatensätze in einer Auswertungszeile bestimmen Sie, welche Werte in der Auswertungszeile ausgegeben werden. Wenn Sie z.B. einer Auswertungszeile eine Kostenart für Materialeinzelkosten zuordnen, dann werden in dieser Auswertungszeile die Materialeinzelkosten zu dieser Kostenart ausgegeben. Abhängig davon, welche Auswertungsspalten definiert wurden, werden in der Auswertungszeile u.a. Istkosten oder Plankosten ausgegeben.

Welche Stammdaten Sie in Auswertungen und Kalkulationen zuordnen können, ist von der Auswertungsart abhängig. Bei der Stammdatenzuordnung werden Sie mit der <Strg + A> Übersicht unterstützt. In dieser werden die Stammdaten aufgelistet, die Sie entsprechend der Auswertungsart zuordnen können.

Einer Auswertungszeile können Sie einen oder mehrere Stammdatensätze zuordnen. Dazu können Sie wie folgt vorgehen:

Anwendungsfälle

Erläuterungen

Hinweise

Genau einen Stammdatensatz zuordnen.

Sie hinterlegen in den Von-bis-Feldern denselben Stammdatenschlüssel.

Im Fenster Auswertungszeilen werden pro Auswertungszeile deren Daten angezeigt:

  • Wenn einer Auswertungszeile genau ein Stammdatensatz zugeordnet ist, dann wird der Schlüssel des zugeordneten Stammdatensatzes und dessen Bezeichnung angezeigt.

  • Wenn einer Auswertungszeile mehrere Stammdatensätze zugeordnet sind, dann wird der Schlüssel des ersten zugeordneten Stammdatensatzes und ">>" angezeigt. Eine Bezeichnung wird nicht angezeigt. Auswertungszeilen, denen mehrere Stammdatensätze zugeordnet sind, werden als Summenzeilen bezeichnet.

Die Verfahrensweisen zur Zuordnung von mehreren Stammdatensätzen können Sie entsprechend Ihren Anforderungen in der Stammdatenzuordnung einer Auswertungszeile kombinieren.

Tipp: Erfassen Sie für eine Auswertungszeile eine Bezeichnung, wenn mehrere Stammdatensätze zugeordnet sind. Diese Bezeichnung wird ausgegeben, wenn Sie die Auswertung am Bildschirm anzeigen oder auf Papier drucken. Wurde einer Auswertungszeile nur ein Stammdatensatz zugeordnet, dann wird dessen Bezeichnung ausgegeben, wenn Sie keine spezielle Bezeichnung für die Auswertungszeile erfasst haben.

Mehrere Stammdatensätze intervallweise zuordnen.

Bei der intervallweisen Zuordnung ordnen Sie einer Auswertungszeile in einem Arbeitsschritt alle Stammdatensätze zu, deren Schlüssel im Intervall "von/bis" liegen.

Das Intervall können Sie so definieren, dass auch Stammdatensätze enthalten sind, die erst zu einem späteren Zeitpunkt erfasst werden. Somit vermeiden Sie, dass die Zuordnung von zukünftigen Stammdatensätzen vergessen wird.

Pro Auswertungszeile können Sie mehrere Intervalle zuordnen.

Mehrere Stammdatensätze einzeln zuordnen.

Bei der Einzelzuordnung ordnen Sie einer Auswertungszeile mehrere ausgewählte Stammdatensätze zu, deren Schlüssel jedoch nicht innerhalb eines Intervalls liegen. Die Einzelzuordnung erfolgt in mehreren Arbeitsschritten, wobei je Arbeitsschritt ein Stammdatensatz zugeordnet wird.

Stammdaten zuordnen

  1. Öffnen Sie das Fenster zur Definition der Auswertungsvarianten oder der Kalkulationsschemas der gewünschten Auswertungsart, z.B. Kostenstellen-BAB definieren.

  2. Suchen Sie die gewünschte Auswertungsvariante oder das gewünschte Kalkulationsschema.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Auswertungszeilen.

    Das Fenster Auswertungszeilen wird geöffnet.

  4. Suchen Sie die gewünschte Auswertungszeile.

  5. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Stammdatenzuordnung.

    Das Fenster zur Stammdatenzuordnung wird geöffnet, z.B. das Fenster Kostenartenzuordnung KSt.

  6. Ordnen Sie einen oder mehrere Stammdatensätze zu.

    Anwendungsfälle:

    • Genau einen Stammdatensatz zuordnen

      1. Geben Sie den Schlüssel des gewünschten Stammdatensatzes ein, z.B. im Feld von Kostenart.

        Alternativ: Ordnen Sie über <Strg + A> den gewünschten Stammdatensatz zu.

      2. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

        Alternativ: <Strg + N>

        In diesem Beispiel wird das Feld bis Kostenart geöffnet.

        Der Schlüssel aus dem Feld von Kostenart wird vorgeschlagen.

      3. Optional: Brechen Sie die Definition der Auswertungszeile ab, ohne zu speichern.

        Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche .

        Alternativ: <Esc>

      4. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

        Alternativ: <Strg + S>

        Genau die Kostenart mit dem Schlüssel aus den Feldern von Kostenart und bis Kostenart ist der Auswertungszeile zugeordnet.

    • Mehrere Stammdatensätze als Intervall zuordnen

      1. Geben Sie den Schlüssel des gewünschten Stammdatensatzes ein, z.B. im Feld von Kostenart.

        Alternativ: Ordnen Sie über <Strg + A> den gewünschten Stammdatensatz zu.

      2. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

        Alternativ: <Strg + N>

        In diesem Beispiel wird das Feld bis Kostenart geöffnet.

        Der Schlüssel aus dem Feld von Kostenart wird vorgeschlagen.

      3. Geben Sie im Feld bis Kostenart den Schlüssel des letzten Stammdatensatzes innerhalb des Intervalls ein.

        Alternativ: Ordnen Sie über <Strg + A> den letzten Stammdatensatz innerhalb des Intervalls zu.

      4. Optional: Brechen Sie die Definition der Auswertungszeile ab, ohne zu speichern.

        Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche .

        Alternativ: <Esc>

      5. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

        Alternativ: <Strg + S>

        Die Kostenarten, deren Schlüssel im Bereich der Felder von Kostenart und bis Kostenart liegen, sind der Auswertungszeile zugeordnet.

      6. Optional: Ordnen Sie weitere Stammdatensätze als Intervall zu.

        Wiederholen Sie dazu die Schritte 1 bis 5.

    • Mehrere Stammdatensätze einzeln zuordnen

      1. Geben Sie den Schlüssel des gewünschten Stammdatensatzes ein, z.B. im Feld von Kostenart.

        Alternativ: Ordnen Sie über <Strg + A> den gewünschten Stammdatensatz zu.

      2. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

        Alternativ: <Strg + N>

        In diesem Beispiel wird das Feld bis Kostenart geöffnet.

        Der Schlüssel aus dem Feld von Kostenart wird vorgeschlagen.

      3. Optional: Brechen Sie die Definition der Auswertungszeile ab, ohne zu speichern.

        Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche .

        Alternativ: <Esc>

      4. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

        Alternativ: <Strg + S>

        Genau die Kostenart mit dem Schlüssel aus den Feldern von Kostenart und bis Kostenart ist der Auswertungszeile zugeordnet.

      5. Ordnen Sie weitere Stammdatensätze zu.

        Wiederholen Sie dazu die Schritte 1 bis 4.

Formeln erfassen

Mit einer Formel können Sie, ähnlich wie in einem Tabellenkalkulationsprogramm, eigene Berechnungen in einer Auswertung oder einer Kalkulation vornehmen. Eine solche Berechnung ist z.B. die Berechnung einer Zwischensumme über bestimmte Werte in einer Auswertungsspalte.

Damit Ihre Berechnung vorgenommen wird, erfassen Sie in der Auswertungsvariante oder dem Kalkulationsschema eine Formel. Dies wird auch als Formelzuordnung bezeichnet.

In der Formel bestimmen Sie anhand von Operatoren, wie die Berechnung erfolgen soll. In einer Formel sind nur bestimmte Operatoren, die proALPHA interpretieren kann, zulässig.

Operatoren

Bedeutungen

Erläuterungen

=

Beginn der Formel

Dem Operator folgt ein Leerzeichen.

Z

Auswertungszeile

Z = Zeile; S = Spalte

Die Abkürzungen "Z" und "S" sind im Anwendungsparameter SA_FormulaAbbreviationsDisplay hinterlegt.

Mit dem Zellenbezug bestimmen Sie eine Auswertungszelle. Die Angaben von Zeilennummer und Spaltennummer bilden dabei die Koordinaten der Auswertungszelle.

Der Wert in der Auswertungszelle wird zur Berechnung der Formel herangezogen.

Der Zellenbezug darf kein Leerzeichen enthalten. Im Zellenbezug steht die Zeile vor der Spalte. Die Vorzeichen "+" und "-" sind zulässig.

S

Auswertungsspalte

:

Zellenbereich

Mit dem Zellenbereich bestimmen Sie mehrere Auswertungszellen. Die Werte in den Auswertungszellen werden summiert.

Der Zellenbereich darf kein Leerzeichen enthalten. Die Vorzeichen "+" und "-" sind zulässig.

+

Addition

Vor und nach dem Operator steht ein Leerzeichen.

-

Subtraktion

Vor und nach dem Operator steht ein Leerzeichen.

/

Division

Vor und nach dem Operator steht ein Leerzeichen.

*

Multiplikation

Vor und nach dem Operator steht ein Leerzeichen.

<

Minimum

Vergleich zweier Werte, wobei der kleinste Wert ausgegeben wird.

Vor und nach dem Operator steht ein Leerzeichen.

>

Maximum

Vergleich zweier Werte, wobei der größte Wert ausgegeben wird.

Vor und nach dem Operator steht ein Leerzeichen.

1, 2, 3 usw.

Festwert

Zulässig sind ganze Zahlen und Dezimalzahlen. Die Vorzeichen "+" und "-" sind zulässig.

Formeln erfassen Sie in den Auswertungszellen einer Auswertungsvariante oder eines Kalkulationsschemas. Pro Auswertungszelle können Sie eine Formel erfassen. Diese Auswertungszelle bestimmen Sie über deren Koordinaten:

  • Nummer der Auswertungszeile, in der Sie die Formelzuordnung vornehmen.

  • Nummer der Auswertungsspalte, die Sie während der Formelzuordnung auswählen.

Tipp: Die Daten eines Auswertungsschemas können Sie mit Listen zu Auswertungsschemas kontrollieren. In der Liste werden auch die Formeln ausgegeben, sodass Sie z.B. falsche Zellenbezüge erkennen und korrigieren können.

Voraussetzung: In der Listenansicht sind die Listenfelder für Formeln eingesteuert.

Besonderheiten

Ob Sie in der so bestimmten Auswertungszelle eine Formel erfassen können, ist abhängig vom Spaltentyp der jeweiligen Auswertungsspalte und von den Objekten, die der Auswertungszeile bereits zugeordnet sind.

Spaltentypen

Erläuterungen

Standardspalte

Sie können nur dann eine Formel erfassen, wenn der Auswertungszelle keine weiteren Objekte, z.B. Stammdaten oder ein Text, zugeordnet sind.

Zeitspalte

Periodendurchschnitt

Formelspalte

Sie können eine Formel auch dann erfassen, wenn bereits Stammdaten zugeordnet sind oder noch zugeordnet werden. Wenn der betreffenden Auswertungszelle bereits ein Text zugeordnet ist, dann können Sie keine Formel erfassen.

Tipp: Verwenden Sie eine Formelspalte, wenn Sie eine Formel definieren, deren Zellenbereich mehrere Auswertungsspalten umfasst. Ergänzend dazu können Sie in der Formelspalte einen Text erfassen, der die Formel erläutert, so z.B. in der darüberliegenden Auswertungszelle. Somit ist das Ergebnis der Formel besser nachvollziehbar.

Bezugsspalte

Sie können keine Formel erfassen.

Anteiligspalte

Abweichungsspalte

Im Fenster Auswertungszeilen werden pro Auswertungszeile deren Daten angezeigt. Wenn einer Auswertungszeile eine Formel zugeordnet ist, dann wird in der Spalte Zuordnung "Formel" angezeigt.

Formeln manuell erfassen

  1. Öffnen Sie das Fenster zur Definition der Auswertungsvarianten oder der Kalkulationsschemas der gewünschten Auswertungsart, z.B. Kostenstellen-BAB definieren.

  2. Suchen Sie die gewünschte Auswertungsvariante oder das gewünschte Kalkulationsschema.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Auswertungszeilen.

    Das Fenster Auswertungszeilen wird geöffnet.

  4. Suchen Sie die gewünschte Auswertungszeile.

  5. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Formelzuordnung.

    Das Fenster Formelzuordnung wird geöffnet.

  6. Wählen Sie im Feld Spaltennummer die gewünschte Auswertungsspalte aus.

  7. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Strg + N>

  8. Geben Sie im Feld Formel die gewünschte Formel ein.

  9. Optional: Brechen Sie die Erfassung ab, ohne zu speichern.

    Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Esc>

  10. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Strg + S>

    Die Formel wird gespeichert.

  11. Optional: Erfassen Sie in weiteren Auswertungsspalten je eine Formel.

    Wiederholen Sie dazu die Schritte 6 bis 10.

Formeln kopieren

Beim Anlegen einer neuen Formel innerhalb einer Auswertungszeile können Sie auf eine bestehende Formel zurückgreifen. Dabei unterstützt Sie proALPHA mit der Kopiervorlage. So können Sie die bestehende Formel als Kopiervorlage verwenden und deren Daten in den Zwischenspeicher übernehmen. Wenn Sie anschließend eine neue Formel anlegen, werden die Daten aus dem Zwischenspeicher in die Auswertungszelle kopiert. Die Formel können Sie nach Ihren Anforderungen bearbeiten.

Der Aufbau einer Auswertungsvariante oder eines Kalkulationsschemas kann sehr umfangreich sein. Daher können Sie in einem Arbeitsschritt eine Formel in mehrere Auswertungszellen kopieren. Dies können folgende Auswertungszellen sein:

  • Auswertungszellen innerhalb der Auswertungszeile, in der Sie die Formelzuordnung vornehmen.

  • Auswertungszellen innerhalb der Auswertungsspalte, die Sie während der Formelzuordnung auswählen.

Beim Kopieren einer Formel bestimmen Sie, ob die Spalten- oder Zeilenbezüge der Formel aktualisiert werden sollen oder nicht. Auch können Sie bestimmen, dass bereits bestehende Formeln überschrieben werden.

Besonderheiten

Ob eine Formel kopiert wird, ist abhängig vom Spaltentyp der jeweiligen Auswertungsspalte und von den Objekten, die der Auswertungszeile bereits zugeordnet sind.

Spaltentypen

Erläuterungen

Standardspalte

Die Formel wird nur dann kopiert, wenn der Auswertungszelle keine weiteren Objekte, z.B. Stammdaten oder ein Text, zugeordnet sind.

Zeitspalte

Periodendurchschnitt

Formelspalte

Die Formel wird auch dann kopiert, wenn bereits Stammdaten zugeordnet sind. Wenn der betreffenden Auswertungszelle bereits ein Text zugeordnet ist, dann wird die Formel nicht kopiert.

Bezugsspalte

Die Formel wird nicht kopiert.

Anteiligspalte

Abweichungsspalte

Im Fenster Auswertungszeilen werden pro Auswertungszeile deren Daten angezeigt. Wenn einer Auswertungszeile eine Formel zugeordnet ist, dann wird in der Spalte Zuordnung "Formel" angezeigt.

Formeln mit der Kopiervorlage anlegen

  1. Öffnen Sie das Fenster zur Definition der Auswertungsvarianten oder der Kalkulationsschemas der gewünschten Auswertungsart, z.B. Kostenstellen-BAB definieren.

  2. Suchen Sie die gewünschte Auswertungsvariante oder das gewünschte Kalkulationsschema.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Auswertungszeilen.

    Das Fenster Auswertungszeilen wird geöffnet.

  4. Suchen Sie die gewünschte Auswertungszeile.

  5. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Formelzuordnung.

    Das Fenster zur Formelzuordnung wird geöffnet.

  6. Suchen Sie die Formel, die als Kopiervorlage dienen soll.

  7. Legen Sie die neue Formel mit Hilfe der Kopiervorlage an.

Formeln in mehrere Auswertungszellen kopieren

  1. Öffnen Sie das Fenster zur Definition der Auswertungsvarianten oder der Kalkulationsschemas der gewünschten Auswertungsart, z.B. Kostenstellen-BAB definieren.

  2. Suchen Sie die gewünschte Auswertungsvariante oder das gewünschte Kalkulationsschema.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Auswertungszeilen.

    Das Fenster Auswertungszeilen wird geöffnet.

  4. Suchen Sie die gewünschte Auswertungszeile.

  5. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Formelzuordnung.

    Das Fenster zur Formelzuordnung wird geöffnet.

  6. Suchen Sie die gewünschte Formel.

  7. Wählen Sie den Menüpunkt Extras | Formel kopieren.

    Der Vorlauf Formel kopieren wird geöffnet.

  8. Kopieren Sie die Formel.

    Anwendungsfälle:

    • Eine Formel absolut in mehrere Auswertungszellen der Auswertungszeile kopieren

      1. Aktivieren Sie das Optionsfeld absolut.

        Zeilen- und Spaltenbezüge werden nicht aktualisiert.

      2. Aktivieren Sie das Optionsfeld pro Zeile.

      3. Optional: Bestimmen Sie, dass bestehende Formeln überschrieben werden.

        Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen überschreiben.

      4. Geben Sie in den Feldern von Spaltennummer und bis Spaltennummer die gewünschten Spaltennummern ein.

        Anhand der Spaltennummern werden die Auswertungszellen in der Auswertungszeile identifiziert, in die die Formel kopiert wird.

    • Eine Formel relativ in mehrere Auswertungszellen der Auswertungszeile kopieren

      1. Aktivieren Sie das Optionsfeld relativ.

        Zeilen- und Spaltenbezüge werden aktualisiert.

      2. Aktivieren Sie das Optionsfeld pro Zeile.

      3. Optional: Bestimmen Sie, dass bestehende Formeln überschrieben werden.

        Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen überschreiben.

      4. Geben Sie in den Feldern von Spaltennummer und bis Spaltennummer die gewünschten Spaltennummern ein.

        Anhand der Spaltennummern werden die Auswertungszellen in der Auswertungszeile identifiziert, in die die Formel kopiert wird.

    • Eine Formel absolut in mehrere Auswertungszellen der Auswertungsspalte kopieren

      1. Aktivieren Sie das Optionsfeld absolut.

        Zeilen- und Spaltenbezüge werden nicht aktualisiert.

      2. Aktivieren Sie das Optionsfeld pro Spalte.

      3. Optional: Bestimmen Sie, dass bestehende Formeln überschrieben werden.

        Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen überschreiben.

      4. Geben Sie in den Feldern von Zeilennummer und bis Zeilennummer die gewünschten Zeilennummern ein.

        Anhand der Zeilennummern werden die Auswertungszellen in der Auswertungsspalte identifiziert, in die die Formel kopiert wird.

    • Eine Formel relativ in mehrere Auswertungszellen der Auswertungsspalte kopieren

      1. Aktivieren Sie das Optionsfeld relativ.

        Zeilen- und Spaltenbezüge werden aktualisiert.

      2. Aktivieren Sie das Optionsfeld pro Spalte.

      3. Optional: Bestimmen Sie, dass bestehende Formeln überschrieben werden.

        Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen überschreiben.

      4. Geben Sie in den Feldern von Zeilennummer und bis Zeilennummer die gewünschten Zeilennummern ein.

        Anhand der Zeilennummern werden die Auswertungszellen in der Auswertungsspalte identifiziert, in die die Formel kopiert wird.

Texte erfassen

In einem Auswertungsschema können Sie pro Auswertungszelle einen Text erfassen. Dies wird auch als Textzuordnung bezeichnet.

Die Auswertungszelle, zu der Sie den Text erfassen, identifizieren Sie über deren Koordinaten. Koordinaten sind:

  • Nummer der Auswertungszeile, in der Sie die Textzuordnung vornehmen.

  • Nummer der Auswertungsspalte, die Sie während der Textzuordnung auswählen.

Besonderheiten

Ob Sie in einer Auswertungszelle einen Text erfassen können, ist abhängig vom Spaltentyp der jeweiligen Auswertungsspalte und von den Objekten, die der Auswertungszeile bereits zugeordnet sind.

Spaltentypen

Erläuterungen

Standardspalte

Zeitspalte

Periodendurchschnitt

Sie können nur dann einen Text erfassen, wenn der Auswertungszelle keine weiteren Objekte, z.B. Stammdaten oder eine Formel, zugeordnet sind.

Formelspalte

Sie können einen Text auch dann erfassen, wenn bereits Stammdaten zugeordnet sind oder noch zugeordnet werden. Wenn der betreffenden Auswertungszelle bereits eine Formel zugeordnet ist, dann können Sie keinen Text erfassen.

Bezugsspalte

Anteiligspalte

Abweichungsspalte

Sie können keinen Text erfassen.

Im Fenster Auswertungszeilen werden pro Auswertungszeile deren Daten angezeigt. Wenn einer Auswertungszeile ein Text zugeordnet ist, dann wird in der Spalte Zuordnung "Text" angezeigt.

Einer Auswertungsspalte liegt eine bestimmte Anzahl von Druckstellen zu Grunde. Daher müssen Sie je nach Länge Ihres Textes die Druckstellen der Auswertungsspalte entsprechend anpassen, sodass der gesamte Text ausgegeben werden kann.

Einen Text erfassen

  1. Öffnen Sie das Fenster zur Definition der Auswertungsvarianten oder der Kalkulationsschemas der gewünschten Auswertungsart, z.B. Kostenstellen-BAB definieren.

  2. Suchen Sie die gewünschte Auswertungsvariante oder das gewünschte Kalkulationsschema.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Auswertungszeilen.

    Das Fenster Auswertungszeilen wird geöffnet.

  4. Suchen Sie die gewünschte Auswertungszeile.

  5. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Textzuordnung.

    Das Fenster Textzuordnung wird geöffnet.

  6. Wählen Sie im Feld Spaltennummer die gewünschte Auswertungsspalte aus.

  7. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Strg + N>

  8. Geben Sie im Feld Text den gewünschten Text ein.

  9. Optional: Brechen Sie die Erfassung ab, ohne zu speichern.

    Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Esc>

  10. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Strg + S>

    Der Text wird gespeichert.

  11. Optional: Erfassen Sie in weiteren Auswertungsspalten je einen Text.

    Wiederholen Sie dazu die Schritte 6 bis 10.

Auswertungszeilen gestalten

Für die Ausgabe von Listenansichten des internen Listeneditors können Sie im Feld Drucksteuerung verschiedene Formatierungen festlegen, z.B. die Unterstreichung einer Auswertungszeile.

Für die Ausgabe von Listenansichten des grafischen Listeneditors können Sie im Fenster Drucksteuerung einzelne Auswertungszeilen mit Hilfe von Attributen gestalten. Sie können:

  • Schriftart für die Daten in der Auswertungszeile festlegen (Attribut "PrintFont - Schriftart").

  • Hintergrundfarbe der Auswertungszeile festlegen (Attribut "PrintBGColor - Hintergrundfarbe"). Die Farbe ist im proALPHA Farbschema festgelegt.

Hinweis: Schriftarten und Hintergrundfarben von Auswertungszeilen übersteuern die Schriftarten und Hintergrundfarben, die beim Gestalten des Auswertungsschemas festgelegt wurden.

Schriftart für eine Auswertungszeile festlegen

  1. Öffnen Sie das Fenster zur Definition der Auswertungsvarianten oder der Kalkulationsschemas der gewünschten Auswertungsart, z.B. Kostenstellen-BAB definieren.

  2. Suchen Sie die gewünschte Auswertungsvariante oder das gewünschte Kalkulationsschema.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Auswertungszeilen.

    Das Fenster Auswertungszeilen wird geöffnet.

  4. Suchen Sie die gewünschte Auswertungszeile.

  5. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Drucksteuerung

    Das Fenster Drucksteuerung wird geöffnet.

  6. Wählen Sie im Feld Attributname das Attribut "PrintFont - Schriftart" aus.

  7. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Strg + N>

    Die Schaltfläche Font wird aktiviert. Unterhalb der Schaltfläche wird ein Eingabefeld zur Bearbeitung geöffnet.

  8. Legen Sie die Schriftart und die Schrifteigenschaften fest.

    Anwendungsfälle:

    • Sie wählen über die Schaltfläche Font die Schriftarten wie in Windows üblich aus.

    • Sie geben die gewünschte Schriftart und weitere Schrifteigenschaften als kommaseparierte Liste ein

  9. Optional: Brechen Sie den Vorgang ab, ohne zu speichern.

    Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Esc>

  10. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Strg + S>

    Die Schrift wird gespeichert.

Farbe für eine Auswertungszeile festlegen

  1. Öffnen Sie das Fenster zur Definition der Auswertungsvarianten oder der Kalkulationsschemas der gewünschten Auswertungsart, z.B. Kostenstellen-BAB definieren.

  2. Suchen Sie die gewünschte Auswertungsvariante oder das gewünschte Kalkulationsschema.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Auswertungszeilen.

    Das Fenster Auswertungszeilen wird geöffnet.

  4. Suchen Sie die gewünschte Auswertungszeile, deren Hinergrundfarbe Sie ändern wollen.

  5. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Drucksteuerung

    Das Fenster Drucksteuerung wird geöffnet.

  6. Wählen Sie im Feld Attributname das gewünschte Attribut aus.

  7. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Strg + N>

    Das Feld Farbe wird zur Bearbeitung geöffnet.

  8. Wählen Sie im Feld Farbe das gewünschte Attribut aus.

    Die ausgewählte Farbe wird oberhalb des Auswahlfelds angezeigt.

  9. Optional: Brechen Sie den Vorgang ab, ohne zu speichern.

    Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Esc>

  10. Klicken Sie auf die Schaltfläche .

    Alternativ: <Strg + S>

    Die Farbe wird gespeichert.

Auswertungszeilen verwenden

In den Auswertungen des Rechnungswesens können Sie zu einer Auswertungsvariante Zeilenansichten definieren, um z.B. eine komprimierte Teilansicht zu der Auswertungsvariante zu erhalten. Beim Definieren von Zeilenansichten verwenden Sie die Auswertungszeilen der Auswertungsvariante.

Auswertungszeilen pflegen

Die Daten einer Auswertungszeile können Sie ändern. So können Sie z.B. die Drucksteuerung ändern. Verschiedene Änderungen werden erst wirksam, wenn Sie die Auswertungsvariante erneut berechnen.

Eine Auswertungszeile, die nicht mehr benötigt wird, können Sie löschen.

Zeilennummern umnummerieren

Die Zeilennummern bestimmen die Reihenfolge der Auswertungszeilen in der Auswertungsvariante oder dem Kalkulationsschema. So wird die Auswertungszeile 10 vor der Auswertungszeile 20 angezeigt und ausgegeben. Die Reihenfolge können Sie nachträglich ändern. Dazu nummerieren Sie die Zeilennummern um. Sie können einzelne Zeilennummern oder alle Zeilennummern umnummerieren. Wenn Sie alle Nummern umnummerieren, dann werden die neuen Nummern aufsteigend in 10er-Schritten vergeben.

Hinweis: Formelzuordnungen werden beim Umnummerieren automatisch aktualisiert. Beim automatischen Aktualisieren wird die alte Nummer durch die neue Nummer ersetzt.

Zeilennummern aller Auswertungszeilen umnummerieren

  1. Öffnen Sie das Fenster zur Definition der Auswertungsvarianten oder der Kalkulationsschemas der gewünschten Auswertungsart, z.B. Kostenstellen-BAB definieren.

  2. Suchen Sie die gewünschte Auswertungsvariante oder das gewünschte Kalkulationsschema.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Auswertungszeilen.

    Das Fenster Auswertungszeilen wird geöffnet.

  4. Wählen Sie den Menüpunkt Extras | alle Zeilen umnummerieren.

Zeilennummer einer Auswertungszeile umnummerieren

  1. Öffnen Sie das Fenster zur Definition der Auswertungsvarianten oder der Kalkulationsschemas der gewünschten Auswertungsart, z.B. Kostenstellen-BAB definieren.

  2. Suchen Sie die gewünschte Auswertungsvariante oder das gewünschte Kalkulationsschema.

  3. Wählen Sie den Menüpunkt Funktion | Auswertungszeilen.

    Das Fenster Auswertungszeilen wird geöffnet.

  4. Suchen Sie die gewünschte Auswertungszeile.

  5. Wählen Sie den Menüpunkt Extras | Zeile umnummerieren.

    Das Fenster Eingabe wird geöffnet.

  6. Geben Sie im Feld neue Nummer die gewünschte Zeilennummer ein.

  7. Bestätigen Sie mit OK.