Schnelle Hilfe bei Ihrer Fragestellung

Antworten zu den häufigsten Fragen

Unser Service ist bei Fragen täglich für Sie da und kennt die Fragen der Kunden - Ihre Fragen - ganz genau. Die Nähe zum Kunden gebündelt mit dem Wissen unserer Dokumentation ergibt eine optimale Kombination an Know-How. Als lösungsorientertes Unternehmen möchten wir Ihnen dieses Know-How gerne in Form von FAQs zur Verfügung stellen.

Gelangen Sie direkt in Ihr Fachgebiet!

Hier finden Sie Antworten zu den Fragen, die von allen Kunden am häufigsten gestellt werden. Zur besseren Orientierung sind die Fragen bereits nach Themenbereichen sortiert. Über die folgenden Links gelangen Sie direkt zu Ihrem Themenbereich.

Basisthemen

 

 

Ja - das proALPHA Hauptfenster bildet Ihre persönliche Arbeitsumgebung, die Sie nach Ihren Anforderungen anpassen können.

Mehr dazu im Thema: proALPHA Hauptfenster

Verschiedene Anpassungen am Hauptfenster und seinen Elementen werden benutzerspezifisch für Sie gespeichert und bleiben somit erhalten. Ob Sie auch Anpassungen am Arbeitsbereich des Hauptfensters speichern können, hängt von der unternehmensspezifischen Konfiguration für Szenarien ab. So können für Sie zur Arbeitserleichterung Szenarien und Ansichten bereits vorgegeben sein, z.B. entsprechend Ihren Arbeitsaufgaben. Die Konfiguration bestimmt auch, ob Sie die vorgegebenen Szenarien und Ansichten anpassen und als eigene Szenarien und Ansichten speichern dürfen.

Mehr dazu in den Themen:

Für die Bedienung von proALPHA über die Tastatur stehen Windows-übliche Tastenbelegungen (Shortcuts) zur Verfügung. Weitere Tastenbelegungen sind anhand von Compilerkonstanten oder Anwendungsparametern vordefiniert und können angepasst werden.

Mehr dazu im Thema: Bedienung über die Tastatur

Um Informationen zu erhalten, rufen Sie mit der Taste <F1> die Hilfe auf.

Mehr dazu im Thema: Hilfe aufrufen

Den Inhalt von Zellen aus Übersichten oder geöffneten Feldern können Sie markieren und mit <Strg + C> kopieren. Bei geschlossenen Feldern doppelklicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld, um den Inhalt zu kopieren.

Die aktuellen Einstellungen eines Filters können Sie über das Kontextmenü des Filters als Standardeinstellung speichern. Die Standardeinstellung wird beim Aufrufen eines Filters automatisch geladen.

Mehr dazu im Thema: Einstellungen von Filtern und Vorläufen speichern und verwenden

Der Aufgabenmonitor unterstützt Sie bei der Erledigung Ihrer täglich anfallenden Aufgaben. So werden alle Belege, Notizen und Dokumente in der WorkflowAutomation zum gewünschten Termin automatisch in Ihren Aufgabenmonitor gestellt. Die Aufgaben lassen sich von dort aus direkt abarbeiten und bei Bedarf an andere Mitarbeiter, die zuständigen Sachbearbeiter, weiterleiten.

Als Benutzer können Sie für die Arbeit in Ihrem Aufgabenmonitor eigene Einstellungen festlegen. So können Sie z.B. festlegen, dass in Ihrem Aufgabenmonitor neben den Vorgängen mit dem Bearbeitungsstatus "Aktiv" auch Vorgänge mit dem Bearbeitungsstatus "Generiert" und/oder "Bearbeitet" angezeigt werden. Die Einstellungen legen Sie mit Hilfe verschiedener Menüpunkte fest.

Mehr dazu im Thema: Aufgabenmonitor

Den gewünschten Sachbearbeiter wählen Sie in Ihrem Aufgabenmonitor in der Übersicht "Auswahl Sachbearbeiter" aus. Die Übersicht öffnen Sie über die Schaltfläche "Sachbearbeiter auswählen". Voraussetzungen dafür sind:

  • Der gewünschte Sachbearbeiter wird in proALPHA als Sachbearbeiter geführt (aktives Kontrollkästchen "Sachbearbeiter" in den Benutzerstammdaten).
  • Sie sind für den betreffenden Sachbearbeiter als Stellvertreter festgelegt (Eintrag im Feld "Stellvertreter" in den Benutzerstammdaten des Sachbearbeiters).

Die Einstellungen nimmt Ihr Systemverwalter vor. Damit sie gelten, müssen Sie proALPHA im Anschluss neu starten.

Mehr dazu in den Themen:

Damit mehrere Benutzer auf den Aufgabenmonitor eines anderen Benutzers zugreifen können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Benutzer gehören alle derselben Benutzergruppe an (Registerkarte "Gruppenzuordnung" in den jeweiligen Benutzerstammdaten).
  • Die Benutzer werden als Sachbearbeiter geführt (aktives Kontrollkästchen "Sachbearbeiter" in den jeweiligen Benutzerstammdaten).
  • Die Benutzer, die auf den Aufgabenmonitor zugreifen sollen, sind als Verantwortliche für die betreffende Benutzergruppe festgelegt (Fenster "Verantwortliche" in den Stammdaten der Benutzergruppe).

Die Einstellungen nimmt Ihr Systemverwalter vor. Damit sie gelten, müssen Sie proALPHA im Anschluss neu starten.

Mehr dazu in den Themen:

Mit Hilfe von Formularen können Sie Daten zu Geschäftsvorgängen in ansprechender Form an Ihre Geschäftspartner übermitteln, z.B. Bestellungen an Ihre Lieferanten oder Rechnungen an Ihre Kunden. Solche Geschäftsdaten sind in proALPHA in der Regel in Belegen erfasst. In proALPHA werden die unterschiedlichen Formulare anhand von Formulararten unterschieden.

Je Formularart können Sie verschiedene Ausführungen als Formularvorlagen für die Ausgabe des Formulars gestalten. In einer Formularvorlage bestimmen Sie das Layout des Formulars und hinterlegen, welche Belegdaten der betreffenden Belegart in dem Formular ausgegeben werden.

Mehr dazu im Thema: Formulare

In proALPHA können Sie erfasste Daten problemlos exportieren. Diese können zum Beispiel zur Analyse im Analyzer oder zur Bearbeitung in einem Tabellenkalkulationsprogramm verwendet werden. Zum Export der Daten gibt es verschiedene Arten von Datenexporten. Die exportierten Daten werden in einer Datei gespeichert. Je nach Verwendungszweck können Sie das Exportformat bestimmen, sodass Sie die Exportdatei im gewünschten Programm öffnen können.

Mehr dazu im Thema: Datenexporte

Wenn Sonderzeichen nicht dargestellt werden, dann wurde für den Export wahrscheinlich eine andere Codepage verwendet, als für den Import. So kann für den Export z.B. die Codepage "UTF-8" hinterlegt sein, für den Import wird dagegen die Codepage "Windows-1252" verwendet. Enthält die Datei nun Sonderzeichen, die in der Codepage für den Import nicht enthalten sind, dann können diese Sonderzeichen nicht dargestellt werden.

Damit die Sonderzeichen korrekt dargestellt werden, muss für Export aus proALPHA und Import in Excel die gleiche Codepage verwendet werden. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Sie passen die Codepage in proALPHA an, sodass bereits der Export in der Codepage erfolgt, die später beim Import verwendet wird (im Beispiel "Windows-1252"). Dazu ändern Sie die Codepage des Ausgabegeräts, das für den Export verwendet wird.
  • Sie behalten die Codepage in proALPHA bei. Beim Import in Excel wählen Sie diese Codepage im Textkonvertierungsassistenten als "Dateiursprung" aus (im Beispiel "UTF-8").

Eine im List & Label Designer gestaltete Liste können Sie in verschiedene Formate ausgeben, u.a. auch in Textdateien mit CSV-Format. Die Formate werden im List & Label Designer als Ausgabemedien geführt und können dort zu den Druckvorlagen hinterlegt werden. Beim Ausgeben der Liste wählen Sie das gewünschte Format, z.B. "Text (CSV)", in den List & Label eigenen Ausgabeeinstellungen.

Erläuterungen zur Gestaltung von Druckvorlagen finden Sie im Handbuch zum List & Label Designer.

Informationen zum Arbeiten mit List & Label finden Sie u.a. im Handbuch zum List & Label Designer. Das Handbuch können Sie direkt aus dem Designer öffnen. Ergänzende Erläuterungen erhalten Sie im proALPHA Wiki unter: List & Label FAQ sowie List & Label: Tipps & Tricks

Das proALPHA Wiki ist Bestandteil des Kundenportals.

Modulübergreifende Themen

 

 

Mögliche Ursachen:

  • Die für die Abarbeitung der Vorgänge zuständigen Sachbearbeiter werden im Benutzerstamm nicht als Sachbearbeiter geführt (aktives Kontrollkästchen "Sachbearbeiter"). Das Kontrollkästchen kann der Systemverwalter im Benutzerstamm je Benutzer aktivieren.
  • In der Konfigurationstabelle der Workflow-Bereiche ist zu dem Ereignis das Kontrollkästchen "WF Veranlasser" nicht aktiv. Das Kontrollkästchen kann der Systemverwalter in der Konfigurationstabelle zu dem Ereignis aktivieren.
  • Die Komponenten für die WorkflowAutomation zu dem Ereignis sind nicht vollständig eingerichtet.
  • Die Bedingungen für die Auslösung des Ereignisses sind nicht erfüllt.

Mehr dazu im Thema: Voraussetzungen für die WorkflowAutomation

Je nach Datensatzart sehen Sie direkt im Datensatz, wann und von wem der Datensatz geändert wurde. Dazu gibt es z.B. in Belegen die Angaben "geändert durch" mit Benutzer und Datum.

Wenn in Ihrem Unternehmen das Auditing eingesetzt wird, dann können Sie Datenänderungen zuverlässig in der Änderungshistorie zu der betreffenden Datensatzart nachvollziehen.

Mehr dazu im Thema: Auditing

Dateien aus dem proALPHA Analyzer können Sie unabhängig von der jeweiligen Version in InfoZoom öffnen und bearbeiten.

Umgekehrt funktioniert das nicht, d.h. der Analyzer kann InfoZoom-Dateiformate nicht ohne weiteres verarbeiten. InfoZoom und der Analyzer sind in diese Richtung nicht kompatibel, sie nutzen auch auf der gleichen Versionsebene unterschiedliche Formate. InfoZoom bietet jedoch unter "Datei | Speichern unter | Kopie speichern unter" die Möglichkeit, Dateien in abweichenden Formaten zu speichern, so auch in Formaten des Analyzers. Auf diese Weise können Sie Dateien im gewünschten Analyzer-Dateiformat speichern und im Analyzer öffnen.

In einer Werteflussgruppe werden Werteflussarten und Werteflusstypen unterschieden. Die Werteflussart steht für den Ausgangspunkt des Werteflusses, z.B. Vertrieb. Der Werteflusstyp steht für die Ausprägung des Werteflusses, z.B. Belastung.
Mehr dazu im Thema: Werteflussgruppen

Bei verschiedenen Kombinationen aus Werteflussart und Werteflusstyp sind die betreffenden Eingabefelder (Matrixzellen) nicht geöffnet. Gründe dafür sind:

  • Der betreffende Wertefluss wird von proALPHA grundsätzlich nicht unterstützt. Dies ist unabhängig von der Konfiguration. Diesen Sachverhalt erkennen Sie am Schlüssel "0" und der Bezeichnung "nicht relevant".
  • Ein Wertefluss wird von proALPHA unterstützt, ist aber nicht konfiguriert. Bei diesem Sachverhalt wird der Schlüssel "0" und keine Bezeichnung angezeigt.

Hinweis: Die Werteflüsse sind anhand diverser Compilerkonstanten und Anwendungsparameter konfiguriert. Entsprechend der Konfiguration erfolgt eine Validierung in der Matrix.
Ergänzende Erläuterungen erhalten Sie im proALPHA Wiki unter: Werteflussgruppen

Das proALPHA Wiki ist Bestandteil des Kundenportals.

Mögliche Arbeiten:

  • Inventur der Lagerbestände
  • Bestandsbewertung
  • Umsatzsteuerverprobung
  • Buchungsperioden des neuen Geschäftsjahrs öffnen

Mehr dazu im Thema: Jahresabschlussarbeiten

In proALPHA gibt es zu unterschiedlichen Statistikobjekten, z.B. Auftragsarten und Teilegruppen vordefinierte Statistikansichten für die Tagesstatistik. Je Statistikansicht ist vorgegeben, welche Statistikwerte angezeigt werden. Für die Anzeige der Statistikwerte werden diese automatisch im Tagesabschluss berechnet. So stehen zu jedem Tag, an dem ein Tagesabschluss erfolgt ist, aktuelle Statistikwerte zur Verfügung.

Wie einzelne Statistikfelder berechnet werden, können Sie im Thema Tagesstatistik je Statistikobjekt nachlesen.

Mehr dazu in den Themen:

Mögliche Ursachen:

  • Das Formularfeld für die Informationen ist nicht in der Formularvorlage enthalten oder ist im falschen Formularabschnitt eingefügt.
  • In den Eigenschaften des Formularfelds ist z.B. eine falsche Formatierung hinterlegt.
  • In den Druckoptionen des Formularfelds ist festgelegt, dass die Ausgabe nur unter bestimmten Bedingungen erfolgt, die jedoch nicht zutreffen.
  • Die Daten, die mit Hilfe des Formularfelds ausgegeben werden sollen, sind nicht gepflegt.
  • Der interne Name (Objektname) des Formularfelds passt nicht zum Namen/Index des Felds, dessen Daten ausgegeben werden sollen. Den Namen eines Felds kann der Systemverwalter in dem Feld über die Tastenkombination Strg + Z ermitteln.
  • Bei grafischen Formularen (basierend auf der Software "WAIMEA Report"): Für das Formularfeld wurden Formatierungen festgelegt, die von proALPHA nicht unterstützt werden.
    Welche Formatierungen verwendet werden können, ist anhand des ACM-Parameters BM_NativeWaimeaDialogs konfiguriert. Die Einstellung des Anwendungsparameters kann der Systemverwalter in der Sitzungsverwaltung ermitteln.
  • Das Formularfeld wurde in der Konfigurationstabelle der Formularart nachträglich angelegt, jedoch wurde das Druckprogramm für das Formular nicht entsprechend angepasst.

Mögliche Ursache:
Das Listenfeld wurde zwar in der Konfigurationstabelle der Listenart angelegt, jedoch wurde das Druckprogramm für die Liste nicht entsprechend angepasst.
Eine Anpassung ist z.B. erforderlich, wenn in dem Listenabschnitt noch keine anderen Listenfelder aus der betreffenden Tabelle enthalten sind.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Berater oder vom proALPHA Service.

Mögliche Ursache:
Die Sortierung wurde zwar in der Konfigurationstabelle für die betreffende Listenart hinzugefügt, das Druckprogramm für die Liste wurde jedoch nicht entsprechend angepasst.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Berater oder vom proALPHA Service.

Die proALPHA Auswertungen bieten – abhängig von der Auswertungsart – unterschiedliche Möglichkeiten, um zeitbezogene Analysen vorzunehmen.
Bereits mit Hilfe einiger vordefinierter Standardspalten erhalten Sie zeitbezogenes Zahlenmaterial. So gibt es je nach Auswertungsart Standardspalten mit zeitlichem Bezug, z.B. Abweichungsspalten und Jahreshochrechnungsspalten. Ergänzend können Sie Benutzerspalten mit zeitlichem Bezug definieren, z.B. Periodendurchschnittsspalten.
Mehr dazu im Thema: Auswertungsspalten definieren und pflegen

In den Auswertungen des Rechnungswesens stehen die Spaltenansichten zur Verfügung. Mit deren Hilfe können Sie verschiedene zeitbezogene Analysen vornehmen, u.a. Trendentwicklungen aufzeigen.
Mehr dazu im Thema: Spaltenansichten definieren und pflegen

Im Kostenträgerbogen, Ergebnisträgerbogen und verschiedenen Kalkulationen können Sie mit Zuschlagskostenarten Gemeinkosten auf Basis von prozentualen oder absoluten Zuschlagssätzen ermitteln. Mit Hilfe der auswertungsabhängigen Zuschlagsdefinitionen können Sie Zuschlagssätze festlegen, die speziell für eine Auswertungsvariante oder ein Kalkulationsschema gelten.
Mehr dazu in den Themen:

Für verschiedene Auswertungen können Sie permanente Jobs für das Berechnen von Auswertungsvarianten aufzeichnen (ebenso: Auswertungswerte löschen). Dazu werden statische permanente Jobs und rollierende permanente Jobs unterschieden.
Mehr dazu im Thema: Permanente Jobs aufzeichnen

Bei einem statischen permanenten Job wird auf eine absolute Buchungsperiode referenziert. Bei einem rollierenden permanenten Job wird dagegen ein relativer Bezug zur Buchungsperiode hergestellt. Dies bietet den Vorteil, dass der rollierende permanente Job nicht immer angepasst werden muss.
Ergänzende Erläuterungen erhalten Sie im proALPHA Wiki unter: Permanente Jobs bei Auswertungen

Das proALPHA Wiki ist Bestandteil des Kundenportals.

Die Berechnung einer Auswertung richtet sich nach dem Datenumfang, den Sie über die Vorlaufdaten des jeweiligen Berechnungsprogramms bestimmen. Je weniger Daten (Objekte, Buchungsperioden usw.) beim Berechnungslauf herangezogen werden, umso kürzer ist die Berechnungsdauer. Je mehr Daten herangezogen werden, umso zeitintensiver ist die Berechnung. Wählen Sie daher die Vorlaufdaten so, dass nur die tatsächlich relevanten Daten in die Berechnung einfließen.

Beispiel Kostenträgerbogen: Im Kostenträgerstamm sind 360.000 Kostenträger angelegt, aber nur 20.000 sind gültig (Felder "gültig ab" und "gültig bis"). Die Berechnung wird mit dem Verarbeitungsprogramm "Kostenträgerbogen berechnen" durchgeführt. Im Vorlauf des Programms können Sie mit verschiedenen Feldern Daten selektieren, u.a. die Kostenträger (Objekte). Sie wählen als Von-Kostenträger den kleinsten Kostenträgerschlüssel und als Bis-Kostenträger den größten Schlüssel. Zugleich bestimmen Sie, dass alle Kostenträger (gültige und ungültige) in die Berechnung einfließen. Der Einbezug der ungültigen Kostenträger verlängert die Berechnungszeit empfindlich.

Damit Sie die berechneten Auswertungsergebnisse interpretieren können, ist es u.a. wichtig, dass Sie auf Probleme mit Formelzuordnungen hingewiesen werden. In proALPHA existieren dazu verschiedene Systemmeldungen. Die Systemmeldungen sind nach Ursachen unterteilt. So können Sie eine Systemmeldung unterdrücken, weil die zu Grunde liegende Ursache für Sie nicht von Interesse ist. Die anderen Systemmeldungen werden weiterhin angezeigt, sodass Sie entsprechend reagieren können.

Folgende Systemmeldungen werden unterschieden:

  • sa-aus-00045
    Eine Auswertungszelle enthält ein Fragezeichen auf Grund einer Nulldivision (direkte Nulldivision).
  • sa-aus-00046
    Eine Auswertungszelle enthält ein Fragezeichen, da mit einem Fragezeichen aus einer Nulldivision weitergerechnet wurde (indirekte Nulldivision).
  • sa-aus-00048
    Leere Auswertungszellen (z.B. wegen fehlender Stammdatenzuordnung) werden als null interpretiert und eine Formel rechnet mit diesen Leerzellen, z.B. Leerzelle + Leerzelle = 0.
    Die Systemmeldung wird nur angezeigt, wenn die Leerzellen in der Formel explizit angegeben wurden (z.B. Z10S20) und das Formelergebnis null ist.
    Hinweis: Sind die Leerzellen in einem Zellenbereich (z.B. Z30S10:Z50S10) enthalten, wird die Systemmeldung nicht angezeigt.
  • sa-aus-00005, wenn sonstige Ursachen vorliegen.

Bei sonstigen Ursachen können verschiedene Sachverhalte geprüft werden.

  • Sind die Formeln richtig definiert?
    Prüfen Sie, ob die Zellenbezüge und Operatoren richtig sind. Dazu können Sie z.B. die Daten des Auswertungsschemas in der entsprechenden Liste ausgeben.
    Mehr dazu im Thema: Formeln erfassen
  • Ist der ACM-Parameter SA_FormulaAbbreviationsDisplay richtig konfiguriert?
    So sind u.a. verschiedene Zeichen als Parameterwert nicht zulässig.
    Mehr dazu im Thema: SA_FormulaAbbreviationsDisplay
  • Wurden die Einstellungen der nachfolgenden Compilerkonstanten irrtümlich geändert?
    pa_SA_FormulaTermAbbreviationLine (vorgegebene Einstellung "Z")
    pa_SA_FormulaTermAbbreviationColumn (vorgegebene Einstellung "S")
    pa_SA_FormulaTempAbbreviationLine (vorgegebene Einstellung "§")
    pa_SA_FormulaTempAbbreviationColumn (vorgegebene Einstellung "$")
    Hinweis: Die Compilerkonstanten sind interne Compilerkonstanten. Die von proALPHA vorgegebenen Einstellungen dürfen nicht geändert werden.

Verschiedene Faktoren können dazu führen, dass eine Auswertung nicht wie von Ihnen erwartet berechnet wird.

Ein häufiger Grund ist, dass die Vorlaufparameter im Berechnungsprogramm so gewählt wurden, dass eine Berechnung keine Auswertungsergebnisse liefern kann. Überprüfen Sie daher die gewählten Vorlaufdaten, u.a. wie folgt:

  • Sind die erforderlichen Daten vorhanden, z.B. Planvarianten zur Berechnung von Planwerten?
  • Sind die erforderlichen Datensätze für die Verwendung freigegeben, u.a. Verdichtungsvarianten der Kostenrechnung?
  • Sind die Referenzauswertungen, z.B. für Spaltenansichten oder Set-Auswertungen berechnet?
  • Sind die richtigen Buchungsperioden selektiert, u.a. auch für Referenzauswertungen mittels der Optionsgruppe "zu berechnen"?

Ein weiterer Grund kann sein, dass das Auswertungsschema nicht vollständig ist. Prüfen Sie u.a. Folgendes:

  • Sind alle erforderlichen Auswertungsspalten zugeordnet? Dies betrifft insbesondere Auswertungsspalten, die als Referenzspalten dienen, z.B. in Abweichungsspalten.
  • Sind alle erforderlichen Daten in den Auswertungszeilen zugeordnet, u.a. Stammdaten, Zuschlagssätze, Kostensätze?
  • Sind alle erforderlichen Zeilenbezüge hergestellt, z.B. Ergebnis, Gewinn und Verlust in der Bilanz?

Die Berechnungskriterien von Auswertungen können in den Analyzer exportiert werden. Dort können Sie:

  • Berechnete Auswertungen sowie ihren Stand recherchieren.
  • Berechnungsparameter, z.B. Planungsart und Planvariante nachvollziehen.

Mehr dazu im Thema: Berechnungskriterien mit dem Analyzer nachvollziehen

Vertrieb

 

 

Mögliche Ursachen:

  • Die allgemeinen Voraussetzungen für die Kommissionierung sind nicht erfüllt:

    • Die Kommissionierläger müssen erfasst sein.
    • Die Kommissionierzonen müssen erfasst sein. Je Kommissionierzone müssen ein Kommissionierlager und ein Entnahmelagerort hinterlegt sein.
    • Für die Entnahmelagerorte dürfen keine Buchungssperren bestehen.

  • Die speziellen Voraussetzungen für die Kommissionierung des Auftrags sind nicht erfüllt.
    Mehr dazu im Thema: Voraussetzungen für die Kommissionierung

Mögliche Ursachen:

  • Die allgemeinen Voraussetzungen für die Kommissionierung sind nicht erfüllt:

    • Die Kommissionierläger müssen erfasst sein.
    • Die Kommissionierzonen müssen erfasst sein. Je Kommissionierzone müssen ein Kommissionierlager und ein Entnahmelagerort hinterlegt sein.
    • Für die Entnahmelagerorte dürfen keine Buchungssperren bestehen.

  • Die speziellen Voraussetzungen für die Kommissionierung des Abrufauftrags sind nicht erfüllt.
    Mehr dazu im Thema: Voraussetzungen für die Kommissionierung

Mögliche Ursachen:

  • Im Stammdatensatz des Kunden ist das Kontrollkästchen "Sammelrechnung" nicht aktiv.
  • In den Lieferscheinen sind Daten erfasst, die für eine Sammelrechnung nicht zusammenpassen. Dazu zählen u.a. Lieferadressen, Besteuerungsgrundlagen oder Zahlungsparameter.

Mehr dazu im Thema: Voraussetzungen für die Generierung

Die Schlussrechnung ist der letzte Beleg in der Belegkette. In der Schlussrechnung sind sowohl Auftragspositionen als auch Anzahlungen und Anzahlungsgutschriften enthalten. Nach dem Erfassen der Schlussrechnung ist es nicht mehr möglich, Gutschriften für Anzahlungsrechnungen zu erstellen, da diese bereits in der Schlussrechnung verrechnet sind.

Eine Anzahlung von 100 Prozent des Anzahlungsgeschäfts können Sie im Zahlungsplan mit Hilfe des geplanten Rechnungsbetrags abbilden. Dazu erfassen Sie in der Anzahlungsrechnung im Feld "ReBetrag geplant" den Bruttogesamtpreis des Vertriebsbelegs in Belegwährung.

Mögliche Ursachen:

  • Es existieren Aufträge, bei denen Belegdatum und Anlagedatum nicht identisch sind. Belege gehen zum jeweiligen Anlagedatum in die Statistik ein und nicht zum Belegdatum.
  • Es existieren Aufträge, die nachträglich geändert wurden. Bei Änderungen bleibt der ursprüngliche Auftragseingang bestehen. Für die Änderungen werden Differenzsätze geschrieben. Diese gehen zum jeweiligen Änderungsdatum in die Statistik ein.
  • Aufträge wurden nachträglich gelöscht. Durch das Erfassen eines Auftrags wird der Auftragseingang (positiver Wert) zum Anlagedatum geschrieben. Durch das Löschen des Auftrags wird der Auftragseingang (negativer Wert) zum Löschdatum geschrieben.
  • Es existieren Aufträge, zu denen nur Teillieferungen erfolgt sind. Bei Teillieferungen wird der Auftragseingang jeweils zum Anlagedatum des Folgebelegs reduziert. Bei einem Lieferschein ist dies das Anlagedatum des Lieferscheins und bei einer Rechnung (Auftragsfaktura) ist dies das Anlagedatum der Rechnung.
  • Es existieren u.a.  Gutschriften und/oder Lieferscheine ohne Bezug zu Aufträgen und/oder Rechnungen aus der Direktfaktura.

Mehr dazu im Thema: Auftragseingang

Service

 

 

Mögliche Ursachen:

  • Die allgemeinen Voraussetzungen sind nicht erfüllt.
  • Die speziellen Voraussetzungen sind nicht erfüllt. Dazu zählt u.a., dass zum entsprechenden Call noch kein Warenannahmebeleg existiert.

Mehr dazu im Thema: Voraussetzungen für die Generierung

Für die Erfassung eines Reparaturserviceauftrags zu einem Reparaturserviceangebot gibt es zwei mögliche Verfahrensweisen:

  • Wenn Sie in einem Reparaturserviceangebot den Auftragstyp in „Reparaturauftrag“ ändern, dann wird das Angebot in einen Auftrag umgewandelt. Somit ist das ursprüngliche Angebot in proALPHA nicht mehr vorhanden.
  • Wenn Sie einen Reparaturserviceauftrag aus einem Reparaturserviceangebot generieren, dann wird zusätzlich ein Auftrag erfasst. Bei dieser Verfahrensweise bleibt das Angebot erhalten.

Mehr dazu im Thema: Reparaturserviceaufträge aus Reparaturserviceangeboten generieren

Im Rahmen des Field Services werden Maschinen und Anlagen beim Kunden gewartet oder repariert. In dem zugehörigen Serviceauftrag erfassen Sie die Adresse bzw. den Ort als Einsatzort, an dem z.B. die Wartung durchgeführt werden soll. Dazu ist im Serviceauftrag die Registerkarte „Einsatzort“ verfügbar.

Im Rahmen des Inhouse Services werden defekte Teile des Kunden im eigenen Unternehmen oder beim Hersteller repariert. In dem zugehörigen Reparaturserviceauftrag erfassen Sie die Adresse als Lieferadresse, an die Sie die Teile nach der Reparatur zurückliefern. Dazu ist im Reparaturserviceauftrag anstelle der Registerkarte „Einsatzort“ die Registerkarte „Lieferadresse“ verfügbar.

Die Menge einer Belegposition ändern Sie über den Parameterdialog, solange für die entsprechende Position noch keine Rückmeldung erfasst wurde.

Ausnahmen:

  • In Reparaturserviceaufträgen können Sie die Menge einer Belegposition nicht ändern.
  • Die Menge von seriennummernführenden Teilen können Sie nicht ändern.

Mehr dazu im Thema: Serviceaufträge pflegen

Mögliche Ursachen:

  • Die allgemeinen Voraussetzungen für die Kommissionierung sind nicht erfüllt:
    • Die Kommissionierläger müssen erfasst sein.
    • Die Kommissionierzonen müssen erfasst sein. Je Kommissionierzone müssen ein Kommissionierlager und ein Entnahmelagerort hinterlegt sein.
    • Für die Entnahmelagerorte dürfen keine Buchungssperren bestehen.
  • Die speziellen Voraussetzungen für die Kommissionierung des Serviceauftrags sind nicht erfüllt.
    Mehr dazu im Thema: Voraussetzungen für die Kommissionierung

Einkauf

 

 

Die gelbe Markierung weist Sie darauf hin, dass die Herkunftsbelege der Positionen Kopfzuschläge enthalten. Die Zuschläge können Sie je Position über den Menüpunkt "Info | Zuschläge Herkunftsbeleg" beauskunften.

Da sich ein Rechnungskontrollbeleg aus mehreren Herkunftsbelegen mit unterschiedlichen Kopfzuschlägen zusammensetzen kann, müssen Sie die Kopfzuschläge im Belegkopf des Rechnungskontrollbelegs manuell erfassen.
Mehr dazu in den Themen:

Bevor Sie eine Bestellung kopieren können, müssen Sie den Belegkopf der neuen Bestellung anlegen. Anschließend verwenden Sie den Menüpunkt "Extras | Bestellung kopieren", um die gewünschte Bestellung zu kopieren. Dabei darf die neue Bestellung noch keine Belegpositionen enthalten.

Mehr dazu im Thema: Bestellungen kopieren

Materialwirtschaft

 

 

Fehlerhafte Reservierungen können über das Fenster "Reservierungen prüfen" ermittelt, beauskunftet und gelöscht werden.

  • Im Fenster "Reservierungen prüfen" wird die Prüfung auf fehlerhafte Reservierungen eines Teils über den Menüpunkt "Extras | Reservierungen prüfen" gestartet. Zu einem Teil mit fehlerhaften Reservierungen wird in der Spalte "# Fehler" die Anzahl der Fehler angezeigt.
  • Die einzelnen fehlerhaften Reservierungen des Teils können über den Menüpunkt "Funktion | Reservierungen" beauskunftet werden. Im Fenster "Reservierungen" ist die Art des Fehlers in der Spalte "Fehlerart" beschrieben.
  • Im Fenster "Reservierungen" kann eine fehlerhafte Reservierung über den Menüpunkt "Extras | Reservierung löschen" gelöscht werden.

Mehr dazu im Thema: Reservierungen prüfen und korrigieren

Zur Berechnung des Durchschnittspreises finden zahlreiche Rechenoperationen statt, sodass der Durchschnittspreis genau und aussagefähig ist. Bei einseitiger Betrachtung, z.B. nur auf Basis eines bestimmten Geschäftsvorgangs, kann der berechnete Durchschnittspreis falsch erscheinen. Zum besseren Verständnis des Durchschnittspreises ist dieser im proALPHA Application Guide ausführlich erläutert.

Mehr dazu im Thema: Durchschnittspreise

Durch Wertkorrekturen werden Durchschnittspreise bei bestimmten Lagerbuchungen automatisch korrigiert. Dies kann z.B. bei der Stornierung einer Zugangsbuchung erforderlich sein, wenn zwischen der Zugangsbuchung und deren Stornierung der Durchschnittspreis geändert wurde.

Mehr dazu im Thema: Interne Wertkorrekturen

Um alle Teile in die Inventur aufzunehmen, kopieren Sie die Sollbestände der Teile auf allen Lagerorten. Dazu stehen folgende Verarbeitungsprogramme zur Verfügung:

  • Verarbeitungsprogramm "Sollbestände kopieren" zum Kopieren der Sollbestände von konventionell verwalteten Lagerorten
  • Verarbeitungsprogramm "Sollbestände chaotisches Lager kopieren" zum Kopieren der Sollbestände von chaotisch verwalteten Lagerorten

Mehr dazu im Thema: Inventurpositionen für die Stichtagsinventur erzeugen

Mit dem Element "9" wird eine Ziffer zwischen 0 und 9 dargestellt. Wenn Sie die Ziffer "9" als Bestandteil von Seriennummern verwenden wollen, dann müssen Sie der Ziffer eine Tilde (~) voranstellen. So erhalten Sie mit dem Seriennummernformat "BA-999999-201~9" z.B. die Seriennummer "BA-123456-2019".

Mehr dazu im Thema: Seriennummernformat

Produktion

 

 

Mögliche Ursachen:

  • Die allgemeinen Voraussetzungen für die Kommissionierung sind nicht erfüllt:

    • Die Kommissionierläger müssen erfasst sein.
    • Die Kommissionierzonen müssen erfasst sein. Je Kommissionierzone müssen ein Kommissionierlager und ein Entnahmelagerort hinterlegt sein.
    • Für die Entnahmelagerorte dürfen keine Buchungssperren bestehen.

  • Die speziellen Voraussetzungen für die Kommissionierung des Produktionsauftrags sind nicht erfüllt.
    Mehr dazu im Thema: Voraussetzungen für die Kommissionierung

Mögliche Ursachen:

  • Die Ressourcen sind nicht verfügbar oder verfügen nicht über ausreichend Kapazität.
  • Die optimierungsrelevanten Materialien stehen nicht in der benötigten Menge zur Verfügung.

Welche Gründe für die Verspätung eines Produktionsauftrags im Einzelnen vorliegen, sehen Sie in den Infofenstern zu den Gründen für Verspätungen.

Mehr dazu in den Themen:

Mögliche Ursachen:

  • Der Anwendungsparameter SB_ConsumptionVariance ist auf „No“ konfiguriert.
  • Der Produktionsauftrag wurde archiviert.
  • Es wurde noch kein Tagesabschluss durchgeführt.

Mehr dazu im Thema: Buchungen von Verbrauchsabweichungen

Preisabweichungen werden bei jeder Rückmeldung von Material ermittelt. Mit dem Tagesabschluss werden die Mengen und Kosten für die Datenübernahme in die Kostenrechnung bereitgestellt.

Mehr dazu im Thema: Buchungen von Preisabweichungen

Ausschuss wird direkt nach dem Rückmelden der Arbeitsaktivität oder dem Archivieren des Produktionsauftrags im Infofenster "Status Aktivitäten" (Ausschussmengen) und im Infofenster "Kostenstatus" (Ausschusskosten) angezeigt. Des Weiteren werden die Ausschusskosten bei der Auftragsnachkalkulation ausgewiesen. Die Bereitstellung der Mengen und Kosten erfolgt aber erst beim Archivieren des Produktionsauftrags und anschließender Durchführung eines Tagesabschlusses.

Mehr dazu im Thema: Buchungen von Ausschusskosten

Ein häufiger Grund ist, dass in der Kostenartengruppe der Produktionsaktivität keine oder nicht alle relevanten Kostenartentypen hinterlegt wurden.

Mehr dazu im Thema: Mengen- und Werteflüsse durch Rückmeldungen von Produktionsaktivitäten

Ob der Materialverbrauch mit dem Durchschnittspreis oder dem Standardpreis bewertet wird, ist anhand des Anwendungsparameters PP_ValuationMaterial konfiguriert. Wenn die Bewertung zum Standardpreis erfolgt und dieser den Wert "0" hat oder nicht mehr gültig ist, dann wird das Material innerhalb der Produktion mit dem Wert "0" ausgewiesen, z.B. in der Auftragsnachkalkulation.

Mit welchen Kosten fertiggemeldete Baugruppen bewertet werden, ist anhand des Anwendungsparameters PP_ValuationCompletitionNotice konfiguriert. Wenn diese Bewertung mit dem Wert "0" erfolgt, dann wird das Fertigungsteil mit dem Wert "0" auf das Lager gebucht.

Finanzbuchhaltung

 

 

Ein Geschäftsjahr mit den dazugehörigen Buchungsperioden legen Sie in einem Arbeitsschritt im Fenster "Buchungsperioden Finanzbuchhaltung" an. Für das Geschäftsjahr werden automatisch 13 Buchungsperioden erzeugt. Die 13. Buchungsperiode ist eine Abgrenzungsperiode. Die Buchungsperioden können nach der Neuanlage zur Bebuchung geöffnet werden. Voraussetzung für das Öffnen einer Buchungsperiode ist, dass die abhängige Buchungsperiode in der Kostenrechnung geöffnet ist. Buchungsperioden, die nicht bebucht werden dürfen, müssen Sie schließen.

Mehr dazu in den Themen:

Voraussetzung für das Öffnen einer Buchungsperiode ist, dass die abhängige Buchungsperiode in der Kostenrechnung geöffnet ist. Wenn die betreffende Buchungsperiode in der Kostenrechnung nicht angelegt ist oder bereits geschlossen ist, dann werden Sie in einer Systemmeldung entsprechend informiert.

Mehr dazu im Thema: Buchungsperioden öffnen und schließen

Die Salden der Personen- und Bilanzkonten übernehmen Sie in das neue Geschäftsjahr mit Hilfe von Eröffnungsbilanzbuchungen. Dazu benötigen Sie EB-Konten. Die EB-Konten für Personenkonten hinterlegen Sie in den Sammelkonten. Die EB-Konten für Bilanzkonten hinterlegen Sie in den Sonderkonten. Eröffnungsbilanzbuchungen können automatisch oder manuell durchgeführt werden.

Mehr dazu im Thema: Eröffnungsbilanzbuchungen

Voraussetzung für die Verarbeitung ist, dass die Importdatei mit einer Leerzeile endet. Dies betrifft ASCII-Dateien und CSV-Dateien.

Kostenrechnung

 

 

Die Buchungsperioden Kostenrechnung sind die führenden Buchungsperioden in proALPHA. Das bedeutet: Buchungsperioden anderer Module können nur geöffnet werden, wenn die korrespondierenden Buchungsperioden der Kostenrechnung bereits geöffnet sind. Direkt abhängig sind folgende Buchungsperioden:

  • Buchungsperioden Finanzbuchhaltung
  • Buchungsperioden Zeit

Die Buchungsperioden Material wiederum sind von den Buchungsperioden Finanzbuchhaltung abhängig. Somit besteht hier eine indirekte Abhängigkeit zu den Buchungsperioden Kostenrechnung.

Mehr dazu im Thema: Buchungsperioden öffnen und schließen

Ein Geschäftsjahr mit den dazugehörigen Buchungsperioden legen Sie in einem Arbeitsschritt im Fenster "Buchungsperioden Kostenrechnung" an. Das Geschäftsjahr und die Buchungsperioden gelten für die Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung und die Ergebnisrechnung. Die Buchungsperioden können nach der Neuanlage zur Bebuchung  geöffnet werden. Buchungsperioden, die nicht bebucht werden dürfen, müssen Sie schließen.

Mehr dazu in den Themen:

Voraussetzung für die Verarbeitung ist, dass die Importdatei mit einer Leerzeile endet. Dies betrifft ASCII-Dateien und CSV-Dateien.

Für die Planung in der Kostenrechnung können Sie zum einen Planwerte direkt in proALPHA erfassen. Zum anderen haben Sie die Möglichkeit, Planwerte mit Hilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms in einem Tabellenblatt zu erfassen und in die Standardplanung zu importieren. Die Planwerte erfassen Sie zu genau einer Planvariante eines Geschäftsjahrs. Wenn Sie alle erforderlichen Planwerte in dem Tabellenblatt erfasst haben, erzeugen Sie eine CSV-Datei, die Sie importieren können.

Sie können Periodenplanwerte oder Jahresplanwerte importieren. Beim Import von Jahresplanwerten erfolgt eine analytische Verteilung auf die Perioden. Abhängig davon, welche Planwerte Sie importieren wollen, müssen Sie das betreffende Tabellenblatt entsprechend aufbauen. Dabei sind auch verschiedene Konventionen je Kostenrechnungsmodul zu beachten.

Mehr dazu im Thema: Planwerte importieren

Unterschiedliche Ursachen können dazu führen, dass Umlagen nicht verbucht werden. Welche Ursache die Verbuchung eine Umlage verhindert, können Sie in den Umlagehinweisen einsehen.
Mehr dazu im Thema: Hinweise zu Umlagebuchungen

Ergänzende Erläuterungen erhalten Sie im proALPHA Wiki unter: Umlagen Kostenstellenrechnung

Das proALPHA Wiki ist Bestandteil des Kundenportals.
 

Unterschiedliche Ursachen können dazu führen, dass Datenflüsse nicht verbucht werden. Welche Ursache die Verbuchung eines Datenflusses verhindert, können Sie in den Datenflusshinweisen einsehen.

Mehr dazu im Thema: Datenflusshinweise einsehen

Kennzahlen- und Frühwarnsystem

 

 

Für ein umfassendes Kennzahlensystem werden viele Kennzahlen mit unterschiedlichen Berechnungsformeln und diversen Ausprägungen (zu maximieren, zu minimieren, Prozentkennzahl, Wertkennzahl usw.) benötigt. Damit der Arbeitsaufwand beim Erstellen eines Kennzahlensystems so gering wie möglich ist, wurden die wichtigsten Kennzahlen (freidefinierbare Kennzahl, diverse Logistikkennzahlen usw.) in einer Konfigurationstabelle vordefiniert, wobei jede Kennzahl unter einer eindeutigen Kennzahlen-ID geführt wird.

Je vordefinierter Kennzahl können Sie im Kennzahlenstamm beliebig viele Kennzahlen mit unterschiedlichen Eigenschaften erfassen, u.a. freidefinierbare Kennzahlen mit Auswertungszeilenzuordnungen oder Kennzahlenzuordnungen. Wie für Stammdaten üblich vergeben Sie je Kennzahl einen Schlüssel. Der Schlüssel ist alphanumerisch und identifiziert die Kennzahl, u.a., wenn Sie die Kennzahl einer Kennzahlenberichtsvariante zuordnen. Neben diesem Schlüssel hat die Kennzahl auch die ID aus der Konfigurationstabelle. So haben z.B. alle freidefinierbaren Kennzahlen die ID "0".

Für ein aussagefähiges Kennzahlensystem werden zahlreiche Kennzahlen und verschiedene Kennzahlenberichtsvarianten benötigt.

Welche Kennzahlen einer bestimmten Kennzahlen-ID im Kennzahlenstamm erfasst sind, beauskunften Sie im Infofenster "Verwendung Kennzahlen-ID". Dazu blättern Sie auf eine beliebige Kennzahl der betreffenden Kennzahlen-ID und öffnen das Infofenster (Menüpunkt "Info | Verwendung Kennzahlen-ID"). Angezeigt werden alle Kennzahlen der betreffenden Kennzahlen-ID.

In welchen Kennzahlenberichtsvarianten eine bestimmte Kennzahl verwendet wird, sehen Sie im Infofenster "Verwendung Kennzahlenbericht". Dazu blättern Sie auf die gewünschte Kennzahl und öffnen das Infofenster (Menüpunkt "Info | Verwendung Kennzahlenbericht"). Angezeigt werden alle Kennzahlenberichtsvarianten, in deren Zeilen der Kennzahlenschlüssel zugeordnet ist.

In einem Kennzahlenbericht sind unterschiedliche Kennzahlen zugeordnet. Bei der Anzeige des Kennzahlenberichts kann es von Interesse sein, die unterschiedlichen Komponenten einer Kennzahl einzusehen, u.a. Auswertungszeilenzuordnung, Stammdatenzuordnung oder Statistikwerte. Zur schnellen und einfachen Informationsgewinnung nutzen Sie die Kennzahlenübersicht. In dieser werden je Kennzahl alle wesentlichen Daten angezeigt.

Mehr dazu im Thema: Kennzahlenübersicht

Aus verschiedenen Gründen, z.B. ein Kennzahlenstammdatensatz wurde unvollständig erfasst, werden Kennzahlenwerte in Kennzahlenberichten nicht berechnet. Um diese Problematik zu umgehen, können Kennzahlen geprüft werden. Bei der Prüfung werden Fehler ermittelt, die dazu führen, dass ein Kennzahlenwert nicht berechnet werden kann. Welche Fehler vorliegen, wird anhand der Kennzahlenhinweise erläutert.

Mehr dazu im Thema: Kennzahlenhinweise

Kennzahlenergebnisse können Sie mit Hilfe der Kennzahlenübersicht analysieren. Dort können Sie u.a. die Auswertungen einsehen, die zur Berechnung einer Kennzahl verwendet wurden.
Mehr dazu im Thema: Kennzahlenübersicht

Die Kennzahlenergebnisse verschiedener vordefinierter Logistikkennzahlen können Sie mit dem proALPHA Analyzer nachvollziehen. Dazu gibt es vordefinierte Datenexporte, mit denen die Kennzahlenwerte selbst und die für die Berechnung relevanten Belege exportiert werden. Somit wird die Nachvollziehbarkeit eines Kennzahlenwerts erleichtert und notwendige Maßnahmen zur Verbesserung des Kennzahlenwerts können besser ermittelt werden.
Mehr dazu im Thema: Analysedaten zu vordefinierten Logistikkennzahlen

Administration

 

 

Den Meldungstext sowie die Titelzeile von Systemmeldungen können Sie mit <Strg + C> in die Zwischenablage kopieren. So können Sie bei Nachfragen oder Problemen den Meldungstext z.B. in eine E-Mail an Ihren Systemverwalter einfügen.

Als Vorgehensweise für die effiziente Vergabe von Zugriffsberechtigungen empfiehlt sich die Initialisierung. Sie ermöglicht es, eine Vielzahl von Programmen für bestimmte Benutzergruppen initial zu sperren oder freizugeben.

Mehr dazu im Thema: Zugriffsberechtigungen für die Programme eines Moduls initialisieren

Berechtigungen für Programme erteilt der Systemverwalter. Abhängig von Ihrem internen Berechtigungskonzept wird eine Berechtigung für den Benutzer selbst erteilt oder für eine Benutzergruppe, der der Benutzer angehört. Damit die Berechtigung gilt, muss der Benutzer proALPHA im Anschluss neu starten.

Zum Erteilen der Berechtigung wird der Name des betreffenden Programms benötigt. Den Namen können Sie im Programmfenster über die Tastenkombination Strg + Z aus den Objektinformationen ermitteln (Feld "Container Instance"). Die Berechtigung erteilen Sie über den Menüpunkt "Programmverriegelung" im Programmfenster (alternativ: Menüpunkt "Programmverriegelungen" im Hauptmenü).

Damit der Benutzer das Programm nutzen kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Modul, zu dem das Programm gehört, muss für den Benutzer freigegeben sein (Fenster "Modulverriegelungen").
  • Im Fall eines Pflegeprogramms muss der Benutzer grundsätzlich zum Aufrufen und zum Pflegen von Daten in Pflegeprogrammen berechtigt sein (aktive Kontrollkästchen "Pflegeprogramme" und "Pflegeberechtigung" in den Benutzerstammdaten).

Mehr dazu in den Themen:

Dass ein Benutzer Programme nicht sieht oder nicht aufrufen kann, kann verschiedene Ursachen haben. So kann es sein, dass der Benutzer zwar einer zugriffsberechtigten Benutzergruppe angehört, ihm jedoch die grundsätzliche Berechtigung zum Aufrufen und Pflegen von Daten in Pflegeprogrammen fehlt (aktive Kontrollkästchen "Pflegeprogramme" und "Pflegeberechtigung" in den Benutzerstammdaten).

Mehr dazu in den Themen:

Nein – denn das Löschen der Benutzerdaten führt u.a. zu Fehlern bei der Abarbeitung von Vorgängen, zu denen der Mitarbeiter als Sachbearbeiter hinterlegt ist. Sie dürfen den Mitarbeiter lediglich für die Anmeldung in proALPHA sperren.

Mehr dazu im Thema: Empfohlene Vorgehensweise beim Ausscheiden von Mitarbeitern

Für Informationen zu einem bestimmten Anwendungsparameter können Sie die Funktionsbeschreibung zu dem Parameter direkt aus proALPHA aufrufen (Repository oder Fenster "Spezifische Wertanpassungen"; Klick auf die Schaltfläche "?" neben der Bezeichnung des Parameters).

Wenn Sie wissen möchten, welche Anwendungsparameter für eine bestimmte Funktion relevant sind, dann öffnen Sie das Hilfethema zu der Funktion im Application Guide. Dort sind die Parameter unter "Administration" aufgelistet. Aus der Auflistung können Sie die Funktionsbeschreibungen aufrufen.

Eine Auflistung aller Anwendungsparameter mit Links in die zugehörigen Funktionsbeschreibungen können Sie hier als PDF herunterladen: Anwendungsparameter

Zum Finden eines bestimmen Anwendungsparameters können Sie im Fenster "Spezifische Wertanpassungen" eine alphabetische Übersicht aller verfügbaren Parameter öffnen. Darin können Sie den Parameter suchen, z.B. mit F2 (Suchen und Aufsetzen).

Mehr dazu im Thema: Anwendungsparameter anpassen

Zum Senden von Standardstücklisten oder Zeichnungen können Sie in den Partnervereinbarungen für die INWB Filter definieren. In den Filterdefinitionen legen Sie fest, welche Standardstücklisten oder Zeichnungen an den betreffenden Partner gesendet werden.

Mehr dazu im Thema: Filterdefinitionen zum Senden von Standardstücklisten und Zeichnungen

Welche Daten beim Replizieren grundsätzlich berücksichtigt werden, bestimmen Sie je Tabelle durch Einfügen der gewünschten Felder. Darüber hinaus können Sie mit einer Zusatzselektion die Menge der zu replizierenden Daten weiter eingrenzen.
Gleiches gilt für flexible Datenexporte - auch hier können Sie Zusatzselektionen definieren.

Mehr dazu in den Themen:

Damit Sie E-Mails aus proALPHA senden können, muss proALPHA für Ihr Mail-System passend konfiguriert sein. So muss z.B. das Mailsystem in der Startkonfiguration für den betreffenden Client hinterlegt sein.

Mehr dazu im Thema: E-Mails

Mögliche Ursache: Eine Systemmeldung wurde ausgeblendet und dabei automatisch beantwortet. Prüfen Sie also zunächst in den Benutzereinstellungen des Benutzers, ob Systemmeldungen ausgeblendet werden.

Mehr dazu in den Themen:

Ein Laufzeitfehler ist ein Fehler aufgrund eines Problems, das zur Laufzeit von proALPHA auftritt und die weitere Ausführung des Programms verhindert. Die Ursache kann sowohl systemtechnischer als auch programmtechnischer Natur sein.

Ergänzende Erläuterungen erhalten Sie im proALPHA Wiki unter: Progress-Laufzeitfehler. Dort können Sie Laufzeitfehler anhand ihrer Meldungsnummern finden.

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Zudem können Sie anhand der Meldungsnummern weitere Informationen in der Progress Knowledge Base recherchieren.

Die gleichzeitige Verwendung von Procedure Editor und proALPHA ist unzulässig, weil sie zu Laufzeitfehlern und zur Korrumpierung der Arbeitssitzung führt.

Ergänzende Erläuterungen erhalten Sie im proALPHA Wiki unter: Laufzeitfehler bei Nutzung des Procedure Editor in einer proALPHA-Sitzung

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Für Application Server (AppServer) gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Dazu gehört u.a. auch die Kontrolle über die aufrufbaren Programme auf diesem Server. Beim Start des AppServers wird eine Liste der laut Repository für den AppServer zugelassenen Programme erstellt. Der Aufruf eines in der Liste nicht enthaltenen Programms führt zu einem Fehler, der AppServer Code kann nicht ausgeführt werden.

Ergänzende Erläuterungen erhalten Sie im proALPHA Wiki unter: Application Server

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Wenn ein Client unerwartet beendet wurde, dann "hängt" die Sitzung des betroffenen Benutzers auf der Datenbank und blockiert ggf. das Programm oder den Datensatz, der zuletzt verwendet wurde. In der Regel werden solche Sitzungen nach einer gewissen Zeit von Progress erkannt und beendet. Die Zeit bis zur Erkennung kann mittels der TCP-Keepalive-Funktion reduziert werden. Die Sitzungen können jedoch auch manuell getrennt werden.

Zum Trennen einer Datenbanksitzung können Sie das Tool "Progress Monitor (promon)" verwenden. Eine Anleitung zur Verwendung von promon erhalten Sie beim proALPHA Service. Es kann vorkommen, dass die Blockade bestehen bleibt, obwohl die Sitzung manuell getrennt wurde. Dies ist dann der Fall, wenn eine durch die Sitzung ausgelöste Transaktion noch nicht beendet ist. Wenn diese Transaktion auch nach längerer Zeit nicht beendet ist, dann muss die Datenbank neu gestartet werden.

Ergänzende Erläuterungen erhalten Sie im proALPHA Wiki unter: Progress Datenbank: Abtrennung inaktiver Benutzer

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Service & Support

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Mehr dazu im Thema: Empfehlungen zum Melden von Problemen